Ein herzliches Hallo an alle, die auf meiner Blogseite gelandet sind!

Update am 17. Jänner 2016

Ich bin Baujahr 1964, Mutter von vier Kindern, Oma dreier Enkelkinder, bin berufstätig, versorge Haus und Garten sowie zwei Katzen und sonst so manches andere Getier. 😉
Und seit Mitte letzten Jahres ist die Liebe meines Lebens, mein Herzensglück, an meiner Seite und teilt mit mir Freud und Leid. Unser WIR ist wunderbar, harmonisch, liebevoll.
Herzensglück ist bei mir eingezogen und wir genießen unsere Zweisamkeit und mit Kleintocher Dreisamkeit und wenn meine Großfamilie zu Besuch die Vielsamkeit.
Unsere gemeinsamen Interessen führen uns durch die Welt, in Museen und Konzerte.

Update 2017

Im Juni heiraten Herzensglück und ich … und wollen bis an unser Lebensende, das hoffentlich noch in weiter, weiter Ferne liegt, glücklich zusammenleben.

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Ende November 2011 erhielt ich den Befund, dass mein Knoten in der Brust, der aufgrund einer Mammografie entdeckt worden war, tatsächlich ein Karzinom ist.
Und jetzt möchte ich in meinen Artikeln all das niederschreiben und „verarbeiten“, was ich so auf dem neuen Lebensweg als Brustkrebspatientin erlebe, was mich beschäftigt, ängstigt, wie es mir geht. Mit einem Wort: alle Hochs und Tiefs.
Und vielleicht findet der eine oder andere beim Lesen meiner Texte auch Antworten auf seine Fragen. Es wird eine Art Reisebericht durch meine Therapiezeit – und ich begebe mich vermutlich auch ein Stück weit auf die Reise zu mir selber. Denn mit dieser Diagnose bleibt kein Stein auf dem anderen, rücken Dinge/Wichtigkeiten in den Hintergrund, die bis dahin teilweise lebensbestimmend waren, und plötzlich sind die Prioritäten andere, Sichtweisen verändern sich, Herangehensweisen.

Bis zum heutigen Tag sind alle Untersuchungen gut verlaufen: alles gut.
In meinen Posts ist der Krebs mittlerweile nicht mehr das vordergründige Thema.
Das Leben mit all seinen Facetten – das schreibe ich mir von der Seele.
Es freut mich, wenn der eine oder andere mich auf diesem Weg ein Stück begleiten möchte.

Also dann, machen wir uns auf! 🙂

Patentsocke

PS: Der Einfachheit halber verzichte ich in meinen Texten auf das Gendern, wiewohl mir bewusst ist, dass vor allem Frauen von diesem Thema betroffen sind.

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  1. Obwohl selbst keine Brustkrebspatientin werd ich gern ein Stückerl Weg mit Dir gehen. Und überhaupt finde ich es einfach nur faszinierend und empfinde sowas wie Dankbarkeit, wenn man Menschen nach so einschneidenden Erlebnissen begleiten darf – lesenderweise bzw. kommentierenderweise.
    Liebe Grüße
    Exilbayerin (mit niederösterreichischen Wurzeln)

    • Liebe Exilbayerin!

      Fein, wenn du ein Stück – oder vielleicht auch den ganzen Weg ?!? – mit mir gehst. 🙂
      Die ersten Jahre meiner Kindheit verlebte ich übrigens auch in NÖ, Nähe St. Pölten, bei meinen Großeltern.

      Kommenden Sommer möchte ich ja ganz gerne Regensburg besuchen.
      Kennst du die Stadt?
      Habe einen netten Bauernhof mit 2 Ferienwohnungen in der Nähe gefunden.

      Dir ein wunderschönes Wochenende!
      Patentsocke

      • Regensburg ist meine Heimatstadt 😀 Zumindest wurde ich dort geboren und habe die ersten 20 Jahre 10km entfernt verbracht. Ooooooh, grüß mir den Fleck, ich war schon allzu lang nimmer dort.
        Bei Fragen, immer her damit, gern auch per Mail (muss ja nicht jeder alles über deinen geplanten Urlaub wissen).
        Hach, jetzt hab ich wieder Heimweh 😉

      • Liebe Exilbyerin!

        :-)))
        Witzig, diese „Übereinstimmung“.
        Auf Regensburg bin ich wegen einer Krimiserie gekommen, die im historischen Regensburg spielt.
        Und da hab ich mich näher für die Satdt zu interessieren begonnen und dann voriges Jahr mal Ausschau nach Urlaubsangeboten gehalten.
        Ja, und vielleicht wird es heuer ja was mit dem Besuch! 🙂
        Falls ja, dann schreib ich dir an deine Adresse und hole mir Insidertipps. 🙂

        Liebe Grüße,
        Patentsocke

  2. Liebe Grüße aus dem Wendland, wo ich derzeit bin und mich meiner Chemotherapie widme, denn auch bei mir wurde Brustkrebs festgestellt, im September letzten Jahres, vier Tage vor dem 1. Todestag meines Mannes. Und das Leben krempelte sich wieder völlig um…

    Oh ich begleite Dich gerne!! Ich freue mich auch über Begleitung, es stimmt, so vieles ändert sich, kein Stein bleibt auf dem anderen, Du hast Recht. Ich habe mich auch entschlossen, einen Reisebericht zu schreiben. Mal sehen, wo uns die Reise hinführt!!

    Dir einen ganz lieben Gruß!!
    Gabi

    • Liebe Gabi!

      Begleiten wir einander auf unseren Lebensreisen.
      Freuen uns mit der anderen, lachen und jauchzen innerlich über schöne Momente, fühlen den Schmerz, die Traurigkeit, Wut, wenn das Leben mal heftig drückt.

      Auch ich begleite dich sehr gerne!

      Ganz liebe Grüße,
      Patentsocke

  3. Liebe Patensocke

    Auch ich wünsche Dir für den ganzen Marathon ganz viel Mut und Zuversicht. Ich habe erst zwei Jahre nach der Diagnose mit einem Blog angefangen. Bei mir gings um die Verarbeitund, dieser Krankheit, die ich am Anfang einfach beiseite geschoben habe.

    Und dann hat sie mich eingeholt, und nun mit dem Blog schreiben habe ich bereits sehr viel verarbeiten können.

    Sei ganz lieb gegrüsst
    Ursula

  4. Liebe Patentsocke,

    ich bin während einer Suche nach Tamoxifen und Trenantone über deinen Blog „gestolpert“ und habe ihn mit Interesse gelesen (ja, ich habe wirklich ganz von vorne angefangen ;-)).

    Ich habe / hatte auch Brustkrebs (ich weiss nie so recht, welche Zeitform ich wählen soll): Die brusterhaltende OP war im Oktober, Bestrahlung von November bis in den Januar und jetzt folgt die Antihormontherapie.

    Ich begleite dich gern auf deinem Weg und gebe auch gern meine Erfahrungen und Tipps zur Bestrahlung weiter. Wir können bestimmt voneinander lernen.

    Alles Gute,
    Goldsonne

    • Liebe Goldsonne!

      Ja, ich weiß auch nie so recht. Muss ich formulieren: Ich hatte Brustkrebs oder ich habe Brustkrebs?
      Wann hört der Brustkrebs auf? Wenn man das Ende der 5 Jahre dauernden Medikamententherapie ohne Rückfall hinter sich gebracht hat?

      Na da sind wir ja ziemlich zeitgleich unterwegs. 🙂
      Du fängst mit der Antihomrontherpaie erst jetzt – nach der Bestrahlung – an?
      Ich muss sagen, die nächtlichen Hitzeschübe sind jetzt seit ca. 2 Wochen nicht mehr aufgetreten, sonst habe ich auch keine Nebenwirkungen, die Periode ist diesen Monat schon ausgeblieben.
      Muss sagen, dass ich die jetzt gar nicht mal so vermisst habe. 🙂
      Wie ging es dir mit der Bestrahlung?
      Und ich werde ab jetzt auch auf deiner Blogseite vorbeischauen.

      Liebe Grüße
      Patentsocke

      • Liebe Patentsocke,

        wie du ja wohl schon rausgefunden hast, steht auf meiner blogseite noch gar nichts – aber das wird sich ab nächster Woche ändern (hab ich mir zumindest vorgenommen…).

        Die Bestrahlung habe ich sehr gut überstanden. Ab und zu hatte ich einen Müdigkeitsschub, die Brust machte sich zu den unteschiedlichsten Zeiten auf unterschiedlichste Weise mal mehr mal weniger bemerkbar (zwicken, kribbeln, empfindlich, jucken, brennen, heiss, weh) und hatte zum Schluss eine ordentliche Bräune.

        Was mir nach den Bestrahlungen immer richtig gut getan hat, war das Auflegen von im Kühlschrank bzw. im Gefrierfach gelagerten Seidentüchern. Nach der Bestrahlung produziert die Brust halt ordentlich Wärme (auch wenn sie sich nicht gar nicht so viel wärmer als die andere anfühlte). Seide kühlt halt so schön. Und deswegen habe ich mir auch Seidenunterhemdchen gegönnt. Keine schicken mit Spitze, sondern schön rippgestrickte.

      • Liebe Goldsonne!

        Ja, hab gesehen, dass ich da noch nichts sehe. 😉
        Aber ich freue mich schon auf deine Zeilen.

        Das mit dem Behandeln der Brust nach der Bestrahlung funktioniert bei mir nicht, weil ich ja dann gleich zur Arbeit fahre.
        Ich hätte ja auch gerne einen Termin am Nachmittag gehabt, wo ich anschließend zu Hause sein kann, ging aber nicht. 😦
        Jetzt schaffe ich es gerade, die Brust noch mit dem Babypuder einzustauben und dann mach ich mich schon auf den Weg in die Arbeit.
        Ja, die Haut arbeitet mal mehr, mals weniger (jucken, kribbeln, spannen …)
        Rötung zeigt sich noch nicht wirklich, wobei ich das Gefühl habe, dass sie rund um die Narbe ein bissel farbverändert aussieht.
        Kann aber auch Einbildung sein.
        Müdigkeit kommt manchmal am frühen Nachmittag … ist in der Arbeit besonders toll, wenn einem die Augen zufallen.
        Kommende Woche feiere ich Bergfest, da hab ich dann die Hälfte hinter mir.

        Liebe Grüße!
        Patentsocke

  5. Hallo liebe Patentsocke,

    hab eben deinen Kommentar in meinem Blog entdeckt und freue mich sehr darüber eine neue Mitstreiterin, die ihre Geschichte ebenfalls öffentlich macht und darüber schreibt, gefunden zu haben. Ich nehme dich in meine BK-Blogroll auf und ja, ich begleite dich auch gerne ein Stück! 😀

    Sei lieb gegrüßt,
    Sunny

  6. Hey,

    ich bin Miri und bin gerade dabei ein Video/Text Blog zu eröffnen mit dem Thema Krebs. Wie man damit umgeht, wo man sich Hilfe suchen kann, drüber reden kann, wie man mit Freunden und Familie umgeht usw.

    Da es sehr viele Leute gibt die darüber schreiben oder Video drehen, hatte ich die Idee, mal eine Hauptseite und einen Hauptkanal zu errichten mit all denen und ihre Themen und Beiträgen. Wo andere Menschen auch Fragen stellen können usw.

    Falls du Interesse hast, meld dich doch einfach mal bei mir.

    Liebe Grüße aus Berlin Miri

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