336. Text_Wieder alles anders

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Liebe Blogbesucher!

Nachdem mich die Recherchen und Überlegereien zu dem Angebot der Selbstständigkeit beinahe 2 Wochen in Atmen gehalten und meine Ressourcen ganz schön gefordert haben, kam es zu einem erneuten Gespräch.
Und da wurde mir eine Anstellung angeboten: 25 Stunden, exklusiv das Projekt und ich kann 100 % von zu Hause aus arbeiten.

Ich bin also de facto selbstbestimmt im Rahmen der Erfüllung des Projekts (wie es ja bisher auch schon war) und kann darüber hinaus einteilen, wann ich was erledige. Hauptsache das Projekt wird laut Timing fertiggestellt.
Ich habe die Sicherheiten einer fixen Anstellung wie Entgelt im Krankheitsfall (in meinem Alter ja auch schon mitzubedeneken) und muss mich nicht selber um Steuer und Sozialversicherung kümmern.

Natürlich ist mit der verminderten Stundenanzahl auch das Gehalt dramatisch geschrumpft. Ich hab jetzt mal diesen „Nachteil“ gegen die Vorteile abgewogen und auch meine Erfahrungen, wie die Chancen am freien Arbeitsmarkt so für mich stehen (= gleich null) entschieden, das Angebot anzunehmen.
Es gilt jetzt noch, ein paar Details zu besprechen, denn ich möchte z. B. die Möglichkeit haben, neben dieser Anstellung noch für andere zu arbeiten, um mein Einkommen aufzubessern.

Die Mitarbeiterin des Auftraggebers hat gejubelt, als sie davon erfuhr, dass ich ihr ziemlich sicher erhalten bleibe und sie werden den Vertrag, wie es aussieht, auf 3 Jahre verlängern.
Der mir am Projekt zuarbeitende Kollege hat in der Zeit, als noch unklar war, wie es weitergeht, in einer Mail formuliert: „Es wäre für mich, für K (die Mitarbeiterin des Auftraggebers) und das Projekt eine Zumutung, wenn du nicht mehr mit dabei wärst.“

Natürlich beschäftigt mich jetzt das wesentlich geringere Gehalt und ich habe Einkommen und Ausgaben gegenübergestellt – und ja, es geht sich ein angenehmes Leben aus, Extrawünsche müssen halt künftig mehr bedacht werden.
Ich bekomme ja auch eine Abfertigung, die ein finanzieller Polster ist.
Aber ich bin halt eine sehr sparsame und wenn finanzielle Situationen nicht ganz klar sind, dann beschäftigt mich das – vielleicht mehr als andere Menschen, aber das bin halt ich.
Dazu habe ich gestern einen guten Podcast gehört: Wie schaffe ich es, das Leben zu genießen und mir auch mal was zu vergönnen?

So gönnen wir uns heuer am Ende meiner Projektbetreuung noch eine schöne Reise.
Wohin es geht, verrate ich in einem anderen Blog.

Alles in allem sieht es momentan ganz gut aus, aber ich merke nach wie vor, wie meine Ressourcen ganz schön gefordert werden und viele meiner Kapazitäten in Anspruch genommen sind.

So grüßt euch eine zufriedene, aber bissel geschlauchte
Patentsocke



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