331. Text_Frühlingserwachen

Standard

Liebe Blogbesucher!

In den letzten Tagen hat der Frühling Einzug gehalten.

Allerorten beginnen die Obstbäume zu blühen, Narzissen, Krokusse lösen die Schneeglöckchen ab.

Das Gras wird grüner, die Luft lauer und die Sonnenstrahlen sind stärker.
Neues Leben, Neubeginn.

Auch in mir merke ich einen Aufbruch, eine positive Grundstimmung.

Zwar ist keine meiner Bewerbungen in einer neuen Anstellung gemündet und dennoch fühle ich mich befreiter.
Ich kann wieder im Garten sein, meine Hände in die Erde stecken, neue Pflanzen setzen und den bereits vorhandenen beim Wachsen zusehen.
Die Natur lebt auf und auch ich lebe auf!
Im Hochbeet zeigt das Liebstöckel, dass es den Winter überlebt hat, die neu gesetzten Salatpflänzchen und das Mangold scheinen sich gut zu entwickeln.
Ich hab mir schon die Frage gestellt, ob es nicht besser gewesen wäre, ich hätte den Beruf der Gärtnerin erlernt.
Ich halte mich wirklich gerne draußen auf und bin mit Hingabe am Werk.

Letztens meinte ich zu Herzensglück, ich würde nur schnell die frisch gekauften Kräuter auf unser Regal stellen.
Als ich eine halbe Stunde später noch immer nicht im Haus zurück war, kam er heraus, lachte und meinte:
Kenne ich dich doch, du findest dir im Garten immer etwas zu tun.
Ich hatte begonnen, unsere frisch eingekauften Pflanzen an ihre Bestimmungsplätze zu stellen, um beim Einpflanzen dann nur mehr die Schaufel schwingen zu müssen.

Mein Kollektivvertrag sieht vor, dass ich mir im Ausmaß von 1/5 meiner Wochenarbeitszeit Freizeit in der Kündigungsfrist nehmen kann.
Ich hatte erst Skrupel, dies zu machen, da ich ja arbeiten möchte.
Doch nach und nach setzte sich die Erkenntnis durch, dass ich nur etwas in Anspruch nehme, was mir gesetzlich zusteht.
Der AG hat ja auch alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, mit der aktuellen Situation bestmöglich für sich umzugehen. Also warum kann das nicht auch ich so machen?
So hatte ich z. B. gestern frei und da der angesagte Besuch von Kleintochter ins Wasser fiel und sich Herzensglück spontan Zeitausgleich nehmen konnte, beschlossen wir, mit dem Motorrad eine Ausfahrt zu machen.

Durch eine landschaftlich wunderschöne Strecke, die bekannt für ihre Marillen ist, zu einer Ausstellung in einer Burg. Die Ausstellung befasst sich mit dem Entdecken ferner Länder – also gingen wir auf Reisen in Zeiten, in denen das Reisen gerade nicht möglich ist.
Retour ging es wieder durch die schöne Landschaft und in einem Ort entdeckten wir Coffee to go plus Schokocremeschnitte und Cremeschnitte.
Der Lokalbesitzer kredenzte uns alles auf einem schönen Tablett, das wir zum Ufer des großen Stroms mitnehmen und dort in der prallen Sonne genießen konnten.

Es war wirklich ein herrlich schöner Tag!

Aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bekam ich von der Institution, bei der ich mitarbeite, die Möglichkeit, mich gegen COVID-19 impfen zu lassen.

So habe ich meine 1. Teilimpfung bereits mit Moderna erhalten, die 2. folgt Mitte April.
Am Tag nach der Impfung hatte ich Kopfschmerzen und etwa 4 Tage danach fühlte ich mich abgeschlagen.
Seitdem ging es mir wieder gut.
Doch seit heute gehöre ich zu den 0,8 % der Menschen, die nach abgeklungener Impfreaktion an der Impfstelle erneut Rötung und Juckreiz haben.
Nun ja, das wird auch vergehen.

Die nächsten Tage werden laut Wettervorhersage nicht mehr ganz so frühlingsschön sein, aber ich lasse mich nicht verdrießen.
Ich hab genug zu lesen und kann ja inzwischen in Gartenmagazinen schmökern.

Es grüßt euch eine frühlingsfröhliche Patentsocke

Marillenblüte


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s