326. Text_Was bringt 2021?

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Liebe Blogbesucher!

Fast ein Monat habe ich nichts geschrieben.
Es war viel los und es hat sich viel getan.

2021 wird ein spannendes Jahr – nicht nur aufgrund der aktuellen Pandemie und wie es da weitergehen wird mit Einschränkungen, Lockdowns, Impfung und und und.

In dem Unternehmen, in dem ich beschäftigt bin, endet kommendes Jahr ein großer Auftrag.
Die Neuausschreibung findet vermutlich im Frühling 2021 statt.
Die Entscheidung, ob das Unternehmen wieder den Auftrag erfüllen wird und wenn ja, in welcher Größenordnung dieser ausfällt, also wie viele Menschen man für die Erfüllung benötigt, wird vermutlich im Sommer oder zu Herbstanfang fallen.
Nun bin ich aufgrund meines Alters und des Kollektivvertrages mit einer langen Kündigungsfrist „gesegnet“ – um genau zu sein: 1 Jahr.
Der GF muss buchhalterisch schauen, dass er nicht durch die Finger schaut. Und so bin ich (und mit mir bereits sechs andere KollegInnen, die so wie ich lange Kündigungsfristen haben) Anfang des Monats gekündigt worden: mit 31. 12. 2021.
Bis dahin muss der alte Vertrag ja noch erfüllt werden.
Blöd, dass der Vertrag für das Projekt, für das ich hauptverantwortlich bin, und das nicht in dem großen Vertrag beinhaltet ist, ebenfalls nach 3 Jahren im November 2021 endet und dann vom Auftraggeber auf jeweils ein weiteres Jahr verlängert werden kann.
Die Verantwortliche des Auftraggebers ist so zufrieden mit unserer Zusammenarbeit, dass sie auf ihren Chef einwirken möchte, dass weiter „mein“ Unternehmen den Vertrag erfüllt, verbunden mit der Zusage, dass ich ihre Ansprechperson bleibe. Das wäre ja ein Bonus für mich, mich weiter zu beschäftigen, wenn sich mein GF und der Verantwortliche des Auftraggebers einig würden.
Aber das alles steht in den Sternen und Fakt ist derzeit nur, dass ich meinen letzten Arbeitstag am 31. 12. 2021 habe.
Und wie wir wissen, kann sich in 365 Tagen eine ganze Menge ändern.
Wer hätte voriges Jahr um diese Zeit daran gedacht, dass Weihnachten 2020 so aussehen wird wie es aussieht?

Ich möchte gar nicht verhehlen, dass diese Enstcheidung und diese Aussicht ganz unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst hat und nach wie vor auslöst. Von „In meinem Alter rennt mir keiner die Türe ein, ich werde bis zur Pensionierung in 5 Jahren nie wieder etwas finden“ (verbunden natürlich mit mehr oder weniger massiven Schreckensszenarien) bis zum hoffnungsvollen Bewusstsein, dass ich gute Arbeit leiste und man das auch an oberster Stelle weiß, der Vertrag weiter vom Unternehmen bedient werden wird und damit die Kündigung zurückgezogen wird bis zum Optimismus, auch jetzt noch Neues und Interessantes anfangen zu können.

Herzensglück steht mir in all diesen Momenten zur Seite. Ich weiß, dass er „für mich sorgen“ kann und wird, wenn das Worst-Case-Szenario zuschlägt und ich bis zur Pensionierung nie wieder Arbeit finde.
Er hat glücklicherweise einen Job, bei dem er nicht gekündigt werden kann – außer er lässt sich was Kriminelles zuschulden kommen. Aber ich möchte finanziell unabhängig sein, für mich selbst sorgen können.
Also ich bin bereit, auch abseits meines erlernten und jahrzehntelang ausgeübten Berufes einen Job anzunehmen. Natürlich werde ich erst mal schauen, ob es in meinem Bereich Möglichkeiten gibt, aber ich stehe auch nicht an, etwas anderes zu machen.
Herzensglück hat auch ein offenes Ohr, wenn ich mit Gedanken komme, wenn ich Ideen entwickle, wenn ich hadere, wenn ich niedergeschlagen bin.
Natürlich auch mit der Aussage, ich solle mir zu ein paar Dingen nicht jetzt schon Gedanken machen, denn es läge noch viel Zeit vor mir. Da hat er natürlich recht und ich versuche auch immer „im Hier und Jetzt“ so gut es geht zu bleiben, aber ich kann halt auch nicht ganz aus meiner Haut heraus und dann bin ich schon Monate voraus mit meinen Überlegungen. Also Job suchen macht im Moment definitiv noch keinen Sinn. 😉

So wird das kommende Jahr spannend und herausfordernd.
Und ich hoffe, am 22. 12. 2021 positiv in das neue Jahr zu blicken.

Ich hoffe, der/die eine oder andere von euch begleitet mich weiter auf dem Weg.

Jetzt wünsche ich euch noch ein frohes Fest, angenehme Festtage.
Rutscht gut rüber ins neue Jahr!
Und ganz wichtig: Schaut auf euch!

Es grüßt euch eine hoffnungsfrohe
Patentsocke

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  1. Hey, es macht immer Sinn, Kraft zu schöpfen und dann neu zu starten! Ich habe in diesem Jahr2x den Job gewechselt(und bin ja auch schon über zwanzig….“zwinker“) freiwillig, und werde es 2021 wieder tun. Corona macht es möglich, man muss nur flexibel sein, dann läuft es! Wünsche dir viel Kraft….LG aus Berlin

  2. Danke dir für deine Zeilen!
    Hast du beim Wechseln bereits neue Jobs angeboten gehabt oder hast du dich „ins Leere“ gestürzt? Jedenfalls klingt deine Erfahrung sehr gut und ich wünsch dir für 2021 weiterhin viel positive Energie – aus dir heraus und von außen. 🙂

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