321. Text_Wieder im Homeoffice

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Liebe Blogbesucher!

Seit Anfang der Woche bin ich wieder im Homeoffice.
Unsere Geschäftsleitung meinte, sie wolle die Mitarbeiterzahl verringern, um die Kontakte innerhalb der Büroräumlichkeiten zu minimiern und ich war unter jenen, die seit Montag wieder von zu Hause aus arbeiten.

So habe ich also am Montag meine Arbeitsutensilien und den Rechner aus dem Büro geholt und sitze jetzt in meinem Arbeitszimmer zu Hause.
Es ist ein angenehmes Arbeiten, denn ich habe hier für meine Tätigkeit viel Ruhe und damit mehr Konzentration.

Ich arbeite an dem Projekt, für das ich zuständig bin, und wenn ich Ressourcen frei habe, schreibe ich den Kolleginnen und frage nach, ob ich irgendwo unterstützen kann.
Dazwischen kann ich den einen oder anderen Handgriff erledigen und alles läuft sehr entspannt ab.

Ein bissel als „Kindergarten“ empfinde ich, dass wir am Ende des Tages einen Arbeistbericht an die Leiter des Büros schicken müssen. Quasi, ob wir eh alle fleißig waren und uns nicht die Arbeitszeit zurücklehnen und Faulenzerdasein betreiben.

Eigentlich sollte schon aus dem Lockdown im Frühjahr, als wir bei der Rückkehr zur „neuen Normalität“ so gelobt und mit einem kleinen Bonus gewürdigt worden sind, bewusst sein, dass wir alle erwachsene und verantwortungsvolle Angestellte sind.
Und auch wenn es nicht so massive Einschränkungen wie vor sechs Monaten gibt, so merkt man im Alltag doch wieder die Maßnahmen, die das Ansteigen der Infektionszahlen verhindern sollen.

Ein Freund hat die Geburtstagsfeier zu seinem runden Geburtstag abgesagt.
Eine Bekannte wacht mit Bindehautentzündung auf und fragt sich nun, nachdem sie im Internet gelesen hat, dass dies ein Symptom von COVID-19 sein kann, ob sie die Gesundheitshotline anrufen muss oder einfach zum Haus- oder Augenarzt geht so wie früher – in Zeiten der normalen Normalität.
Man ist im Freundes- und Bekanntenkreis wieder konfrontiert mit denjenigen, die meinen, das ist so arg wie eine Grippe, stellt euch nicht so an und jenen, die panisch gar nicht mehr aus dem Haus gehen wollen und jeglichen sozialen Kontakt unterbinden.
Und selber merke ich, dass ich nicht weiß, was ich von alldem halten soll.
Ich versuche, den goldenen Mittelweg zu gehen und trage MNS, wenn ich in geschlossenen Räumen bin (und natürlich überall dort, wo ich gesetzlich dazu verpflichtet bin), wasche mir öfter die Hände, habe ein Desinfektionsgel in der Handtasche dabei, das ich anwende, sobald ich irgendwo einkaufen war oder in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, aber ich gehe dennoch ins Konzert (jeder 2. Sitzplatz bleibt frei, auch haushaltszugehörige Menschen dürfen nicht nebeneinander sitzen), ich gehe ins Lokal essen, ich treffe Freunde, Familie.

Mit dem Planen von Reisen tun wir uns momentan schwer, denn man darf ja nicht mehr in jedes Land, die Reiswarnungen bzw. Einschränkungen durch Quarantäne oder verpflichtende Tests werden wieder mehr und die Situation verändert sich beinahe täglich.
Herzensglück hat sich seinen Herzenswunsch nach einem Motorrad erfüllt und kann es seit Dienstag sein eigen nennen. Heute wird die erste Fahrt mit mir als Sozia stattfinden, denn er wollte erstmal vertrauter mit dem Zweirad werden, bevor er mich mitnimmt.
Er spricht von einer Italienrundfahrt kommendes Jahr mit dem Bike
Das sind nun die kleinen Reiseträume.

Gestern vor 5 Jahren begann Herzensglücks und meine erste gemeinsame Reise. Es ging nach Bangkok und danach in ein Hotel in Hua Hin zum Entspannen am Meer.
Wie war ich aufgeregt: Zum ersten Mal 14 Tage 24 Stunden beieinander. Werden wir uns vertragen, wird es uns zu eng werden, haben wir den gleichen Rhythmus …?
Und wie man weiß, sind noch ganz viele Reisen gefolgt … und die größte Reise: unsere gemeinsame Reise als Eheleute.

Ende Oktober machen er und Kleintochter miteinander ein Sicherheitstraining mit dem Motorrad. Das finde ich gut.
Auch, dass es die Herbstaktion „2 zum Preis von einem“ gibt, und ich zahle Kleintochter ihren Anteil.
Das beruhigt mich ein bissel, wobei ich rational weiß, dass es keine Garantie auf Unfallfreiheit gibt.
Aber so wie bei COVID-19 kann man mit ein paar Maßnahmen das Risiko minimieren.


Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

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