Archiv für den Monat August 2020

318. Text_Ein paar Tage Auszeit

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Liebe Blogbesucher!

Ich schließe Mitte der Woche mein Projekt ab und bevor das neue wieder so richtig voll losgeht, gönnen Herzensglück und ich uns ein paar Tage Auszeit in Italien.

Wir splitten die lange Anfahrtszeit auf zwei Tage und übernachten kurz vor der italienischen Grenze. Am Donnerstag geht es dann in unser Quartier, ein Agritourismo mit wenigen Zimmern, großer Anlage, eigenem Gemüsegarten, Restaurant und Bio-Schwimmpool.

Wir sind in der Nähe von Rovigo und so können wir mit dem Zug in einstündiger Fahrt nach Vendig, genauso lange dauert es mit dem Zug nach Bologna.

Das ist vermutlich die entspannteste Variante, in diese beiden Städte zu kommen, da in den italienischen Innenstädten oft Fahrverbot herrscht und man teuer und außerhalb der Stadt parken muss.

Auch Ferrara, Modena, Chioggio und die Eugeanischen Hügel stehen auf unserem Programm.
Und natürlich entspannen am Pool sowie die kulinarischen Köstlichkeiten entdecken, verkosten und mitnehmen.

Zum Geburtstag hat mir Herzensglück auch 2 Übernachtungen in Triest im Hotel Vis a vis Duchi (das ist der moderne Teil des altehrwürdigen Hotels direkt am Platz mit Blick aufs Meer) mit Frühstück im altehrwürdigen Teil geschenkt. Dazu noch Abendessen in einem exquisiten Restaurant.
Und gemeinsam werden wir die für uns beide noch unbekannten Winkel der Stadt entdecken.

Dann geht es zurück in unsere Heimatstadt.

In Zeiten wie diesen muss man sich immer mit der Frage auseinandersetzen, ob es denn unbedingt notwendig ist, sich auf Reisen zu begeben.

Ich bin der Ansicht, dass ich mich auch im eigenen Land anstecken kann, sogar im Großraumbüro an meiner Arbeitsstelle. So hatte eine Kollegin vor 3 Wochen einen Termin, bei dem die Gesprächspartnerin positiv gestestet wurde und sie daraufhin bis zum Ergebnis ihres Tests in Homeoffice blieb.

Der Bereich, in dem sie ihren Arbeitsplatz hat, wurde abgesperrt und wir alle wurden dazu aufgefordert, uns sehr strikt an die Hygiene-Vorgaben zu halten.
Sie wurde glücklicherweise negativ getestet, aber man erkennt, dass es einen überall erwischen kann.

Und die Sicherheitsvorkehrungen kann ich hier wie da einhalten, um mein Risiko zu minimieren.

So freue ich mich auf ein paar Tage außerhalb der eigenen 4 Wände mit neuen Eindrücken, die mich wieder bereichern werden.

Es grüßt euch eine vorfreudige Patentsocke

 

 

317. Text_Wieder ein Jahr älter

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Liebe Blogbesucher!

Vorige Woche wiederholte sich mein Geburtstag zum x-ten Mal.
Ich hatte mir einen Urlaubstag genommen und den Tag wirklich genau so verbracht, wie ich es mir vorgestellt habe.

In der Früh gemeinsames leichtes Frühstück mit Herzensglück, der Homeoffice hatte.

Ich bekam sein Geschenk: einen Reiseführer von Triest, 2 Übernachtungen im modernen Teil „Vis a vis“ des altehrwürdigen Hotel Duchi mit Frühstück im alten Teil des Hotels. Dazu ein Abendessen in einem exquisiten Restaurant.
Und die Einaldung, mit ihm viele für uns beide unbekannte Winkel der Stadt zu entdecken.

Wir wollen ja kommende Woche nach Italien fahren (wenn man uns coronabedingt nicht noch einen Strick dreht) und zurück geht es dann über Triest.

Dann brach ich auf, um mit dem Bus zu einem Shoppingcenter in unserer Nähe zu fahren, das ich eigentlich nicht besonders gerne mag, aber es liegt halt recht nahe.  Großtochter war während ihres Besuches dort und meinte, es war nicht gar so schlimm.

Ich war kurz nach Öffnung der Geschäfte dort und somit war es noch angenehm ruhig. Ich kaufte mir ein paar Leinenhosen und T-Shirts.
Dann ging es zurück nach Hause, wo ich die Kleidung mal in die Waschmaschine tat und dann auf der Terrasse in meinem Buch gelesen habe.
Kleintochter kam kurz nach Mittag und während Herzensglück im Haus seiner Arbeit nachging, plauderten wir beide auf den Liegen liegend und gingen in den Pool und genossen kühle Getränke.

Dazwischen natürlich unzählige Glückwünsche, die per Telefon, Nachricht, Videoanruf …. eintrafen

Dann gab es Jause zu viert mit Sachertorte, die Herzensglück in der Konditorei besorgt hatte.

Kleintochters Freund kam am späteren Nachmittag und während es rundum bereits zu donnern begann, sprangen wir noch schnell in den Pool.
Kurz danach begann es zu tröpfeln und wir saßen unter der Markise im Trockenen während es immer stärker zu regnen begann.

Zum Abendessen hatte Herzensglück uns selbst gemachte Burger versprochen und da es nun sehr heftig regnete, aßen wir im Esszimmer bei geöffneter Terrassentüre, damit die frische Luft hereinwehen konnte.

Herzensglück hatte alle Zutaten wie Spiegelei, Zwiebel, Salatherzen, Saucen, Blauschimmelkäse, Bacon etc. extra hergerichtet und jeder konnte sich seinen Burger nach eigenem Geschmack zusammensetzen.

Es war wirklich seeeeeeehr köstlich!

Eigentlich wären wir mit unseren kugelrunden Bäuchen gerne aufs Sofa gegangen, um uns auszustrecken, aber meine Eltern waren angesagt, um mit mir/uns anzustoßen.

Da der Regen mittlerweile aufgehört hatte, setzten wir uns mit ihnen wieder auf die Terrasse und genossen den lauen Abend, die Solarleuchten gingen rundum an, die Zirpen zirpten und wir genossen den Abend bei netten Gesprächen.

Zufrieden und rechtschaffen müde fiel ich spätabends ins Bett.

Das neue Lebensjahr kann so weitergehen. 🙂