Archiv für den Monat März 2020

305. Text_Wieder im Lande

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Liebe Blogbesucher!

Ich bin bereits seit 2 Wochen wieder im Lande.
Die ersten Tage nach unserer Ankunft habe ich genutzt, um langsam wieder im Alltag anzukommen: Wäsche waschen, Frühstücke mit Freundinnen, Jetlag ausschlafen.

Und wieder zurück im Büro hatte ich mehr als genug zu tun. Eine neue Produktion stand an und ich war jeden Tag mehr als die vereinbarte Arbeitszeit beschäftigt.

Die Reise war wieder einmal sehr besonders und wunderschön. Wir haben viele tolle Orte besucht, faszinierende Landschaften gesehen, ungeplante, aber sehr schöne Begegnungen gehabt.
Und ich merke, wie ich all die vielfältigen Eindrücke erst langsam verarbeite.
Beim Ansehen der Fotos, beim Erzählen kommen mir immer wieder Momente und Situationen in den Sinn.
Der Isaan ist ja noch sehr untouristisch, die Menschen aber sehr freundlich und wir haben teilweise mit Händen und Füßen kommuniziert. Das ist das Herausfordernde, aber auch das Schöne, weil es ein wenig „abenteuerlich“ ist, weil einem nicht wie bei einer Pauschalreise oder bei einer Reise durch ein Land, dessen Sprache man spricht, alles vor den Füßen liegt, sondern weil man sich manches selbst „erarbeiten“ muss. Wie z. B. fremdsprachige Speisekarten, bei denen man mit der Google-Bilderkennung nach Übersetzung sucht, die natürlich oft sehr fantasievolle Übersetzungen liefert.
Und dann deuten einem Menschen vom Nachbartisch, ob sie helfen sollen, und geben sich als Taiwanesen zu erkennen, die  gerade auf Geschäftsreise in Thailand sind und als Übersetzerinnen zwei englischsprachige Studentinnen an der Seite haben und schon sitzt man zu sechst am Tisch, es wird die Speisekarte rauf und runter bestellt, jeder isst von jeder Speise und am Ende teilt man die Rechnung einfach auf. In unserem Fall hat es sich der Taiwanese nicht nehmen lassen, die ganze Rechnugn zu bezahlen.
Zudem haben wir eine Einaldung in sein Land und wenn wir kommen: You will get a key for a flat and one for a car.
Na bitte, da ist ja schon klar, wohin die nächste Reise geht. 😉

Bei einem Stopp für einen kleinen Imbiss in einem Lokal an einem See, kommen wir mit einem Norweger ins Gespräch, der mit seiner thailändischen Frau in Norwegen lebt und gerade auf Familienbesuch in Thailand weilt. Es folgt ein nettes Gespräch, die Einladung auf die Krokodilfarm des Bruders der Frau und dann in sein Haus auf eine Runde Pool und Gin & Tonic.

Wir gehen auf bizarr geformten Steinen im Mekong, die nur in der Trockenzeit zu sehen und zu begehen sind. Schauen in nun trockene tiefe Canyons, durch die in der Regenzeit das Wasser tost.

Wir wohnen in einem kleinen Häsuchen direkt am Mekong, sehen frühmorgens die Sonne blutrot über dem Fluss aufgehen und wie sie sich im Wasser spiegelt.

Wir besuchen unzählige Tempel. Manche schlicht und ruhig, manche quitschig bunt und laut.
Wir erkunden mit dem Scooter die Umgebung, sehen Hunderte Wasserbüffel zur Mittagzeit grasen und dann ins Wasser gehen.

Wir durchwandern die faszinierenden Tempelanlagen von Angkor Wat, erfahren von unserem Guide jede Menge über Land und Leute. Wie sind im Landminenmuseum betroffen von den Auswirkungen des Krieges, die noch heute zu spüren sind.

Wir genießen eine Villa mit Privatpool, gehen nach einem heißen Tag noch um 22 Uhr ins angenehm warme Wasser, über uns der Sternenhimmel.

Wir erleben wieder einmal die quirlige Atmosphäre von Bangkok, erkunden auf eigene Faust ein noch recht unentdecktes Gebiet Bangkoks: Thonburi.
Fahren mit den Einheimischen als einzige Langnasen  mit einem Boot über den Khlong.

Und noch viel mehr Situationen, Erlebnisse, Begegnungen, die ich hier alle gar nicht aufzählen kann.

Es waren wirklich wieder ganz wunderbare Tage.

 

Ein paar Impressionen der Reise