Archiv für den Monat Dezember 2018

281. Text_Weihnachten

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bty

 

Liebe Blogbesucher!

Weihnachten ist …., wenn die partiell ausgezogene Kleintochter anruft und einfach nur plaudern will.

Weihnachten ist ….., wenn Großtochter ein Video vom Enkelkind schickt, in dem es sein spezielles schauspielerisches Talent zum besten gibt

Weihnachten ist ….., wenn Herzensglück mir vor dem Einschlafen eine Kurzgeschichte vorliest.

Weihnachten ist …, wenn der Zweitgeborene und mittlerweile Mittdreißiger auf meine Geburtstagswünsche mit einem „Ich hab dich lieb“ antwortet.

Weihnachten ist …., wenn ich mich auf Herzensglücks und meinen Ausflug mit den Enkelkindern am kommenden Sonntag und die anschließende Jause mit Erstgeborenem und Schwiegertochter freue.

Weihnachten ist, wenn Herzensglück und ich die Zweisamkeit  kuschlig-gemütlicher Abende genießen.

Habt eine wunderbare Weihnacht!

Eure herzensseelige Patentsocke

 

280. Text_Adventwochenende in Brünn

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Liebe Blogbesucher!

Herzensglück und ich gönnen uns jedes Jahr ein Adventwochenende in einer anderen Stadt. Prag, Köln, London und heuer Brünn.

Mit dem Zug ging es in die zweitgrößte Stadt Tschechiens.

Wir hatten ein Zimmer im Hotel Grandezza, das direkt am Krautmarkt gelegen ist, gebucht.
Vor meinem geistigen Auge sah ich immer vor mir, wie ich aus dem Zimmerfenster direkt auf den am Krautmarkt befindlichen Weihnachtsmarkt hinunterblicke.

Einen Tag vor Abfahrt schoss mir plötzlich der Gedanke durch den Kopf, dass das Hotel sicher nicht nur über Zimmer mit Marktblick verfügt.
Wie hab ich mich gefreut, als wir unser Zimmer betraten und direkt auf den Weihnachtsmarkt hinunterblicken konnten.
Im Hintergrund erhob sich Schloss Spielberg, linker Hand trohnte die Kirche Peter und Paul auf einem Hügel über der Stadt.
Ich konnte sie mit ihren markanten Türmchen sogar im Bett liegend sehen.

Freitag haben wir dann gleich alle Weihnachtsmärkte besucht, die teilweise in Sichtweite zueinander liegen.
Handwerkskunst, böhmische Leckereien und mehr wurden an den Holzbuden angeboten.
Wir kosteten auch den Turbomost, der köstlich schmeckte.
So spazierten wir gemütlich  von Markt zu Markt und durch die innere Stadt mit ihren netten Gässlein.
Samstag starteten wir mit einem reichhaltigen und vielseitigen Hotelfrühstück in den Tag, bevor wir mit der Straßenbahn zum Messegelände fuhren, auf dem in einem Pavillon die Ausstellung „Titanic“ stattfand als auch ein Weihnachtsmarkt.
Wir dachten, dass dieser auf dem weitläufigen Freigelände stattfinden würde, stellten dann aber fest, dass er ebenfalls in 2 Pavillons untergebracht war.
Und leider nicht viel mit Weihnachten zu tun hatte. Es waren unzählige kleine Verkaufsstände, an denen man Frotteewaren, Gewand, Spielsachen, Lederwaren etc. erwerben konnte.
Auf der weihnachtlich geschmückten Bühne traten Folkloregruppen, Kinderchöre und einzelne Sänger auf. Weihnachtliches Liedgut konnte ich aber nicht hören.
Aber zurück zur Titanic-Ausstellung, die wirklich äußerst sehenswert ist. Es wurden Kabinengänge nachgebaut, ein Schiffs-Café, wie es tatsächlich auf dem Schiff vorhanden war, eine Erste-Klasse-Kabine als auch eine der 3. Klasse samt Geräuschkulisse der jeweiligen Umgebung: von netten Walzerklängen bis zum  gleichmäßigen Motorengeräusch in der untersten Kabinenklasse.
In Vitrinen sind Ausstellungsstück, die man aus dem am Meeresboden liegenden Schiff  getaucht hat. Persönliche Gegenstände, Porzellan, Geldscheine …
Informationstafeln brachte einem das Schicksal einzelner Passagiere näher.
Beim Eintritt in die Ausstellung hat jeder Besucher eine Bordkarte bekommen, auf der Name, Kabinenklasse, Alter und eventuell mitreisende Angehörige verzeichnet waren.
Am Ende der Ausstellugn war eine riesige Wand mit allen Passagieren der drei Klassen aufgestellt und die Besucher konnten anhand ihrer Bordkarte suchen, ob sie zu den glücklich Geretteten oder den Ertrunkenen gehörten.
Den (angeblichen) Weihnachtsmarkt haben wir dann recht schnell durchschritten und uns dann mit der Straßenbahn zwei Stationen weiter zur Villa Stiassni begeben.
Diese wurde zwischen 1927 und 1929 erbaut und hat eine sehr modern wirkende, schnörkellose Fassade. Im Inneren hat die Hausherrin einen anderen Architekten walten lassen, der ihre Vorstellungen eines repräsentativen Heims umsetzte, das wie ein Jagdschloss wirkt. So ist der Kontrast zwischen innen und außen sehr stark.
Die Führung dauerte eine gute Stunde und war sehr informativ.
Auf dem Weg zurück in die Stadt liegt die Gaststätte der Brauerei Starobrno und nach 15.000 Schritten und nur mit Frühstück im Bauch haben uns das Bier und deftige Essen dann besonders gut geschmeckt.

Gestern gingen wir nochmals zu zwei Weihnachtsmärkten, um  etws zu kaufen, was uns die Tage davor aufgefallen war, und danach besuchten wir eine 45-minütige Führung durch die Keller der Stadt, die unter dem Krautmarkt zu finden sind.

Zurück ging es dann wieder mit dem Zug und den Tagesausklang haben wir dann gemütlich zu Hause verbracht.
Es waren wieder sehr schöne Tage!
Liebe Grüße
von eurer herzensglücklichen Patentsocke