Archiv für den Monat November 2018

279.-Text_Per aspera ad astra

Standard

Liebe Blogbesucher!

7(!!!!) Jahre ist es her, dass ich im Brustzentrum meines Spitals die Diagnose erhielt:
Brustkrebs.
7 Jahre mit einigen Höhen und Tiefen.
In meinem Kopf heute Morgen die Worte, die mir mein Lateinprofessor einst ins Stammbuch schrieb:

PER ASPERA AD ASTRA!

Durch das Raue zu den Sternen!

Ja, da war viel Raues und nun ist alles so wunderbar und schön und voll Liebe.

Liebe Grüße
von eurer herzensglücklichen
Patentsocke

278. Text_Viel zu schnell vorbei

Standard

Liebe Blogbesucher!

Von Montag bis Freitag war meine im Nachbarland lebende Tochter mit ihrem Partner und ihrem Kind = meinem Enkelkind zu Besuch in meiner Heimatstadt.
Was für eine Freude, sie nach 6 Monaten endlich wieder zu sehen, umarmen zu können und gemeinsame Zeit zu genießen.
Ich habe in der Woche davor einen Großteil des Projekts, für das ich verantworlich bin, erledigt und konnte, obwohl gerade diese Woche, die normal die arbeitsintensivste Zeit des Projekts ist, zu Hause bleiben.
Montag hatte ich noch die letzten wichtigen Dinge erledigt, meine Kollegin, die außer Haus ist und mit der ich zusammenarbeite, war informiert, dass ich  immer wieder ins Mailprogramm schaue und auch am Telefon erreichbar bin.
Da meine Tochter ohnehin für Donnerstag einen Besuch bei meinem Ex-Mann = ihrem Vater eingeplant hatte, habe ich die letzten Projekt-Schritte, die ich nur an der Arbeitsstelle erledigen kann, für diesen Nachmittag eingeteilt.
So blieb alles am Laufen und ich konnte die Tage mit meinen Lieben genießen.
Zusammen frühstücken, der drolligen Mimik meines Enkelkindes, das ein Talent für die Schauspielerei (im besten Sinn gemeint!) hat, zusehen, plaudern.
Dem Partner meiner Tochter haben wir meine Heimatstadt gezeigt,  Dienstagabend traf sich die gesamte Familie in einem Lokal zum Abendessen.
Die regnerischen Nachmittage verbrachten wir auch mit Gesellschaftsspielen. Kleintochter kam auch jeden Tag vorbei.
Und ehe wir uns versehen haben, war der Tag der Abreise angebrochen.

Natürlich flossen wieder die Tränen, aber es gibt die Aussicht, dass sie im Frühjahr wieder kommen und wir eine schöne gemeinsame Zeit erleben werden.

 

277. Text_Nachdenkliches

Standard

Liebe Blogbesucher!

Heute in der Statistik entdeckt, dass gestern jemand aus dem Sonderverwaltungsgebiet Hongkong auf meiner Homepage war.
Hmmm, wen soll ich mir darunter vorstellen?
Wie ist der- oder diejenige auf meinen Blog geraten?
Da liest jemand meine Worte und ich kenne ihn nicht.
Da tritt jemand sozusagen „in Kontakt“ mit mir und bleibt dennoch anonym.
Haben meine Zeilen etwas in ihm/ihr bewegt?
Wurde in ihr/ihm etwas angestoßen, das ihn/sie zum Nachdenken angeregt hat.
Angeregt hat, mit dem Kopf bejahend zu nicken?
Oder war es ein Versehen und wurde gleich wieder weggeklickt?

Hongkong: Es tauchen Erinnerungsbilder von meinem bis jetzt einzigen Besuch in dieser Metropole auf. Die Geräusche der Stadt, der Geruch, meine damalige Stimmung.
Interessant, was in uns alles abgespeichert ist.

Manchmal merk ich das auch, wenn irgendein kleiner Moment/ein Anlass in mir einen Auslöser drückt und ich emotional plötzlich gar nimmer an die Realität angepasst fühle.
Wenn ich mir selber im Weg stehe, wenn meine Schmeißfliege (so hat es eine liebe Bekannte genannt) aufgeschreckt durch ein Wort, eine Geste, in meinem Kopf wie irre herumsaust, mich wirr macht, meine Reaktion übertrieben für den eigentlich Anlass ausfällt, wenn sich Panik, Angst in mir breit machen und beginnen, mein Denken zu bestimmen.
Dann mache ich es wie die Schmeißfliege und setze mich in Bewegung, gehe, steige gewissermaßen heraus aus der Situation und dann können meine Gedanken weiter werden und die Realität kann wieder einhaken in die Verwirrtheit meines Inneren.
Dann komme ich wieder in Balance.

Interessant, wohin mich die Entdeckung des Besuchers aus Hongkong gebracht hat.
So hat er/sie auch bei mir eine (Gedanken)Spur hinterlassen.

Es grüßt euch
eure Patensocke, herzensglücklich und nachdenklich

276. Text_Entspannung pur

Standard

Liebe Blogbesucher!

Vergangenes Wochenende waren Herzensglück und ich 3 Tage in einer Therme und haben es uns gut gehen lassen.
Freitagnachmittag sind wir im Hotel angekommen, das direkt neben der öffentlichen Therme liegt und mit dieser über einen unterirdischen Gang verbunden ist.
Da wir beide nicht unbedingt Kindergeschrei und Getobe um uns wollten, sind wir direkt in den Saunabereich, zu dem nur Personen ab 16 Jahren Zutritt haben.
Demenstprechend angenehm ruhig und entspannt war die Atmosphäre.
Wir haben den Nachmittag mit lesen, Saunagang, schwimmen im 33 Grad warmen Außenpool,  sich sprudelnd massieren lassen auf den Liegen im Wasser vergehen lassen.
Abends dann in der Stadt in ein nettes Bierlokal und da die Therme ab Oktober freitags bis 23 Uhr geöffnet ist, haben wir das doch gleich ausgenutzt und sind nochmal unter dem Sternenhimmel im warmen Wasser gewesen.
Samstag haben wir mit gemütlichem Frühstück begonnen und sind dann die paar Schritte ins Stadtzentrum gegangen.
Danach dann wieder 2 Liegen im Saunabereich belegt und direkt in den Innenpool, da das Wetter im Gegensatz zum Tag zuvor Regen gebracht hat.
Wieder haben wir die Zeit mit Saunagängen, schwimmen, lesen und ein bissel dösen (ich) verbracht.
Für den Abend hat Herzensglück in einem exquisiten und auch exklusiven Lokal 30 km von unserem Aufenthaltsort einen Tisch reserviert und wir haben hervorragendes Essen in einer wirklich gemütlichen und gediegenen Umgebung genossen.
Eine Flasche Wein haben wir uns direkt im Weinkeller ausgesucht.
Sonntag dann wieder gefrühstückt und da wir noch Zeit hatten und erst um 10.30 auschecken mussten, sind wir noch 1,5 Stunden in den Saunabereich gegangen.
Bevor es wieder nach Hause ging, waren wir noch in einem Museum mit anschließender Verkostung von Bier.
Herzensglück hielt sich natürlich zurück, denn er musste uns ja noch unbeschadet nach Hause bringen. 🙂

Es tut schon gut, die eigenen vier Wände für kurze Zeit zu verlassen.
Das nächste Mal machen wir das Anfang Dezember, wenn wir einen Weihnachtsmarkt im Nachbarland besuchen.