273. Text_Paris, mon amour

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Liebe Blogbesucher!

Die Blogüberschrift verrät es: Wir waren in Paris!

Ich habe wirklich erst beim Gate auf der Anzeigetafel gesehen, dass es nach Paris/Charles de Gaulle geht.
Oh wie war die Freude groß!
Den ganzen Flug über haben Herzensglück und ich gesprochen, was wir uns ansehen werden.
Es war für uns beide nicht der erste Paris-Besuch.
Aber wie hat mein Herzensglück es so trefflich ausgedrückt:
Die anderen Male zählen nicht.
Denn nun haben WIR drei wunderbare Tage vor uns.
Zwei Liebende in der Stadt der Liebe. ❤

Da der Fieger schon zeitig in der Früh startet, sind wir am frühen Vormittag in Paris.
Die Stadt empfängt uns mit Nieselregen und grau verhangenem Himmel.
Ein wenig Enttäuschung macht sich in mir breit.
Doch es ist wie so oft im Leben: Es sieht erst ein wenig ungemütlich aus und entwickelt sich dann zum schönsten Ding.
Wir haben im Hotel unsere Koffer deponiert und sind zum Trocadero.
Als wir dort ankommen und den ersten Blick auf den Eiffelturm werfen, lichten sich die Wolken und die Sonne bricht hervor.
Wir spazieren hinab zum Pariser Wahrzeichen und sitzen dann mit Blick auf diese bauliche Meisterleistung unter dem blauen Himmel in der Sonne.
Es fühlt sich für mich ein wenig unwirklich an, wirklich in Paris zu sein.
In den nächsten Tagen durchwandern wir Paris, besuchen u. a. das Musee d’Orsay, das in einer ehemaligen Bahnhofshalle untergebracht ist und allein schon seiner Architektur wegen einen Besuch wert ist. Schlendern durch Montmartre, besuchen Montparnasse und den Friedhof, auf dem diverse berühmte Persönlichkeiten wie Samuel Beckett, Sartre und Beauvoir … ihre letzte Ruhe gefunden haben.
Sonnenuntergang auf der Terrasse auf dem Triumphbogen.
Wir gehen durch einen temporären Markt, auf dem Kaninchen, Wachteln, Käse, Meerestiere, Pasteten, Tartlettes, Gemüse … angeboten werden.
Wir besuchen auch den großen Flohmarkt von Paris mit über 2.000 Händlern, spazieren am Canal du Martin entlang, sitzen immer wieder in den typischen Pariser Lokalen am Rande des Gehweges mit Blick auf das Geschehen auf dem Gehsteig.
Herzenglück hat von zu Hause aus auch schon für ein Degaustationsmenü in einem französischen Lokal reserviert, das uns in lukullische Höhen entführte.
Wir haben die Tage wirklich sehr genossen.

Gestern kamen wir um Mitternacht ins Bett: mit vielen Eindrücken, schönen Momenten, an die wir uns gerne erinnern werden.
Und wieder stelle ich fest, wie sehr wir im Gleichklang sind, im gleichen Rhythmus, dabei aber auch einer den anderen anregt, jeder seine Stärken hat, die er einbringt, wie oft wir im selben Augenblick dasselbe denken.
Wie wunderbar so eine Liebe ist!
Es grüßt euch eine ein wenig müde, aber herzensglückliche
Patentsocke

****
Hier ein Foto von einer Karte, die auf dem Grab von Sartre und Beauvoir liegt und deren Spruch sehr viel Wahres beinhaltet:

bty

 

 

 

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