Archiv für den Monat September 2018

274. Text_Sommerverlängerung

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Liebe Blogbesucher!

Während es in unseren Breiten grad ein bissel kalt und unwirtlich wird, entfliehen mein Herzensglück und ich in die Wärme und verlängern den Sommer ein wenig.
In 2 Tagen fliegen wir nach Bangkok, wo wir 4 Tage verbringen werden und fahren dann mit einem Transportdienst weiter nach Hua Hin ans Meer, wo wir 6 Tage sind.

Auf dem Weg dorthin stoppen wir noch an einem sehenswerten Tempel, der bei unserem letzten Besuch gerade wegen Renovierung geschlossen war.
In Bangkok treffen wir Freunde und werden mit ihnen einen schwimmenden Markt besuchen und die Abende bei diversen authentischen Thaiküchen-Erlebnissen verbringen.
Herzensglück und ich haben auch vor, den berühmten Train Market zu besuchen, auch selber mit einem Zug durchfahren. Dieses Erlebnis war uns beim letzten Besuch  aufgrund  von Bauarbeiten verwehrt.
In Hua Hin fröhnen wir tagsüber dem Faulsein, plantschen im Pool, lesen, schlafen …
Am Nachmittag werden wir mit gemietetem Roller die Gegend erkunden bzw. bereits bekannte schöne Orte aufsuchen.

Vor genau 3 Jahren machten wir dieselbe Reise – es war unsere erste gemeinsame.
Was war ich damals aufgeregt, denn ich kannte ihn ja erst gute 3 Monate, lebte nicht Tag und Nacht mit ihm beisammen und da war der Ausblick auf 12 gemeinsame Tage und Nächte mit vielen Fragen behaftet.
Wie wird das sein, wenn wir 24 Stunden beisammen sind? Wird mir das zu eng werden?
Werden wir feststellen, dass wir doch nicht so gut zusammenpassen?
Feststellen, dass wir unterschiedlichen Rhythmus haben, divergierende Interessen ….?
Werden Marotten offensichtlich, mit denen er/ich nicht umgehen können?
Was werden uns diese Tage über uns zeigen?

Nun ja, dass wir heute verheiratet sind, zeigt, dass diese Tage zu keinen Differenzen, keinen Überlegungen einer Trennung …. geführt haben.

Und vor ein paar Tagen hat mich Herzensglück fest umarmt, als wir von der nun bevorstehenden Reise sprachen und ich auch erwähnte, wie aufgeregt ich damals war, und sagte: „Ja, wir waren frisch verliebt, genau wie heute auch.“ 🙂

 

 

 

273. Text_Paris, mon amour

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Liebe Blogbesucher!

Die Blogüberschrift verrät es: Wir waren in Paris!

Ich habe wirklich erst beim Gate auf der Anzeigetafel gesehen, dass es nach Paris/Charles de Gaulle geht.
Oh wie war die Freude groß!
Den ganzen Flug über haben Herzensglück und ich gesprochen, was wir uns ansehen werden.
Es war für uns beide nicht der erste Paris-Besuch.
Aber wie hat mein Herzensglück es so trefflich ausgedrückt:
Die anderen Male zählen nicht.
Denn nun haben WIR drei wunderbare Tage vor uns.
Zwei Liebende in der Stadt der Liebe. ❤

Da der Fieger schon zeitig in der Früh startet, sind wir am frühen Vormittag in Paris.
Die Stadt empfängt uns mit Nieselregen und grau verhangenem Himmel.
Ein wenig Enttäuschung macht sich in mir breit.
Doch es ist wie so oft im Leben: Es sieht erst ein wenig ungemütlich aus und entwickelt sich dann zum schönsten Ding.
Wir haben im Hotel unsere Koffer deponiert und sind zum Trocadero.
Als wir dort ankommen und den ersten Blick auf den Eiffelturm werfen, lichten sich die Wolken und die Sonne bricht hervor.
Wir spazieren hinab zum Pariser Wahrzeichen und sitzen dann mit Blick auf diese bauliche Meisterleistung unter dem blauen Himmel in der Sonne.
Es fühlt sich für mich ein wenig unwirklich an, wirklich in Paris zu sein.
In den nächsten Tagen durchwandern wir Paris, besuchen u. a. das Musee d’Orsay, das in einer ehemaligen Bahnhofshalle untergebracht ist und allein schon seiner Architektur wegen einen Besuch wert ist. Schlendern durch Montmartre, besuchen Montparnasse und den Friedhof, auf dem diverse berühmte Persönlichkeiten wie Samuel Beckett, Sartre und Beauvoir … ihre letzte Ruhe gefunden haben.
Sonnenuntergang auf der Terrasse auf dem Triumphbogen.
Wir gehen durch einen temporären Markt, auf dem Kaninchen, Wachteln, Käse, Meerestiere, Pasteten, Tartlettes, Gemüse … angeboten werden.
Wir besuchen auch den großen Flohmarkt von Paris mit über 2.000 Händlern, spazieren am Canal du Martin entlang, sitzen immer wieder in den typischen Pariser Lokalen am Rande des Gehweges mit Blick auf das Geschehen auf dem Gehsteig.
Herzenglück hat von zu Hause aus auch schon für ein Degaustationsmenü in einem französischen Lokal reserviert, das uns in lukullische Höhen entführte.
Wir haben die Tage wirklich sehr genossen.

Gestern kamen wir um Mitternacht ins Bett: mit vielen Eindrücken, schönen Momenten, an die wir uns gerne erinnern werden.
Und wieder stelle ich fest, wie sehr wir im Gleichklang sind, im gleichen Rhythmus, dabei aber auch einer den anderen anregt, jeder seine Stärken hat, die er einbringt, wie oft wir im selben Augenblick dasselbe denken.
Wie wunderbar so eine Liebe ist!
Es grüßt euch eine ein wenig müde, aber herzensglückliche
Patentsocke

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Hier ein Foto von einer Karte, die auf dem Grab von Sartre und Beauvoir liegt und deren Spruch sehr viel Wahres beinhaltet:

bty

 

 

 

272. Text_Ein paar Tage noch

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Liebe Blogbesucher!

Ist schon wieder eine Weile her, dass ich hier geschrieben habe.
Ich glaub, mich hat die Hitze lahmgelegt.

Aber jetzt atme ich wieder auf, freue mich über den Regen und die angenehme kühlere Luft.
Dabei ist dieser Temperaturwechsel auch ein bissel „gefährlich“, wie wir letzte Woche feststellen mussten.
Herzensglück und ich bekamen gleichzeitg Halsweh, noch schnell vor dem Einschlafen eine Halsschmerztablette gelutscht, am nächsten Morgen mit Salzwasser gegurgelt.
Herzensglück schreibt mir am Nachmittag, dass er sich fiebrig fühlt und früher heimfahren wird.
Zu Hause dann 39,5 Grad Fieber.
Die Ärztin konstatiert einen grippalen Infekt, die Nase rinnt ein bissel, in der Nacht hat er immer wieder für kurze Phasen einen trockenen Husten.
Das Fieber sinkt in den nächsten Tagen und morgen kann er wieder arbeiten gehen.

Und ich? Ich halte bis jetzt durch.
Und ich hab meinem Körper erklärt, dass jetzt ein absolut ungünstiger Zeitpunkt ist, krank zu werden.
Ende der Woche geht es ja in das Überraschungs-Wochenende.
Wir fliegen nach ????

Bin schon sehr gespannt und freu mich schon.
Herzensglück hat uns gestern schon eingecheckt, er hat vorige Woche per Post etwas bekommen, was wir noch an unserem Zielort benötigen (daher durfte ich tagelang nicht zum Postkasten) und hat für Samstag bereits in einem Lokal reserviert.
Als ich  alle seine Bemühungen mitbekommen habe, meinte ich: Du liebst mich aber schon sehr.
Und er umarmte mich und sagte: Ja, sehr!

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke