Archiv für den Monat Mai 2018

267. Text_Radeln

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Liebe Blogbesucher!

Da ich anscheinend jetzt in einem Alter bin, in dem mein Körper weniger Kalorien verbraucht als früher und ich daher bei gleicher Nahrungsaufnahme merke, wie die Hosen enger werden, habe ich beschlossen, etwas für meine Fitness zu tun.

Ich habe mein Rad also zur Werkstatt gegeben, damit es nach Jahren des Stillstands wieder auf Vordermann gebracht wird. Von der Werkstatt ging es dann gleich zweirädrig nach Hause. Ein bissel „nackig“ kam ich mir bei der großen Kreuzung unter all den Autos vor.
Dann haben Herzensglück (der sein Rad auch überprüfen ließ) und ich an einem Abend eine kleine Runde von unserem Haus weg gemacht und mal 4 Kilometer probeweise abgespult.
Dann kam der Gedanke auf, dass ich mit dem Rad in die Arbeit fahren könnte. Das bedeutet fast einmal durch die ganze Stadt. Herzensglück schlug vor, dass  wir uns die Strecke, die ich bewältigen muss, mal ansehen und an einem Feiertag probeweise von zu Hause zu meiner Arbeitsstelle radeln.
11 Kilometer und 40 Minuten später waren wir am Ziel. 🙂

Weil es so schön war, sind wir dann noch ein bissel geradelt und haben bis zu Hause insgesamt 30 Kilometer hinter uns gebracht.
Nun weiß ich auch, dass ich Knochen bei den Pobacken habe, die sich schmerzhaft zu Wort gemeldet haben. 😉

Und heute war es soweit: Ich bin wieder von zu Hause bis zur Arbeit geradelt. Herzensglück hat auch seinen Drahtesel gesattelt und fuhr ein Stück des Weges vor mir, er war aber schneller und irgendwann verlor ich ihn aus den Augen. Wir hatten aber schon vorher ausgemacht, dass jeder sein Tempo fährt. Herzensglück hat bis zu seiner Arbeit noch ein paar mehr Kilometer zu bewältigen, nämlich insgesamt 16.
Leider ist ein Großteil meines Weges zwar über Radwege zu fahren, aber doch neben dem Kfz-Verkehr.
In der Arbeit habe ich die Möglichkeit zu duschen und mich umzuziehen.
Nach der Arbeit treffen Herzensglück und ich uns und wollen gemeinsam nach Hause radeln. Dazwischen wollen wir stehenbleiben, wo es uns gefällt, und was trinken, also so richtig „gemütlich“.
Morgen gönne ich meinem Po und den Beinmuskeln eine Pause und radel am Freitag wieder zur Arbeit.

 

266. Text-Wochenende in Brünn

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Liebe Blogbesucher!

Wieder einmmal sind Herzensglück und ich aufgebrochen, um uns eine Stadt anzusehen.
Im Herbst vorigen Jahres haben wir einen Artikel über die Villa Tugendhat in Brünn gelesen und waren entschlossen, uns diese Ville, geplant von Mies van der Rohe, persönlich anzusehen.

Da man die Gruppen klein hält, die durch das Haus geführt werden, muss man sich entsprechend früh anmelden. Wir taten das im November und baten um einen Termin für Ende Mai an einem Wochenende und bekamen Sonntag, 27. 5., 11 Uhr, zugeteilt.
Da wir die Stadt selbst auch nicht kannten, entschieden wir, bereits am Freitag loszufahren, um Brünn zu erkunden.
Wir kamen am späteren Nahcmittag an und nahc bezug des Hotels spazierten wir i ndie Innenstadt und stellten fest, dass auf dem Freiheitsplatz gerade ein Wenfest stattfundet. Etliche Standeln mit Weinangeboten, Essenstände und eine kleine Bühne, auf der iene Folkloregruppe spielte, luden uns dazu ein, Halt zu machen.
Weiter ging es dann zum rathaus, essen Turm man über 151 Stufen bsteigen kann. Aber ist der nicht schon zu? Nein ,noch 45 minuten geöffnet, also haben wir ihn erklommen und genossen die Aussicht auf Brünn ganz alleine.

Nun meldete sich der Hunger und wir kehrten in ein Lokal ein, saßen aufgrund des sommerlichen Wetters auf der Terrasse, konnten die vorbeiziehenden Menschen beobachten und einfach nur genießen.

Auf dem Weg zurück zum Hotel tönte aus einem Innenhof „Another brick in the wall“, was uns veranlasste hineinzugehen. Eine Band spielte, fröhliche Menschen rockten zur Musik ab und wir schlossen uns mit einem Bier der ausgelassenen Stimmung an.
Weiter ging es an der Jakobskirche vorbei, wo uns ein Strom an Menschen auffiel, der ins Kircheninnere strömte.
Wir, neugierig, wie wir sind, haben uns angeschlossen und erstmal einer Musikgruppe an der Kirchenaußenwand bei „What a wonderful world“ zugehört. Ein Plakat klärte uns dann auf: „Lange Nacht der Kirchen“.
Wir können bis zum Orgelspieler auf der Empore hochsteigen, genießen den Blick von oben in das Kirchenschiff und die Klänge, die der Orgel entlockt werden.
Wenn Lange Nacht der Kirchen ist, wird doch die Kathedrale auch noch geöffnet sein, obwohl es bereits 23 Uhr ist.
Wir gehen also zur Kathedarle, in der Orgel und Chor gerade ein Stück von Hayden zum besten gibt. Untermalt von den raumfüllenden Klängen sehen wir uns um.
Zurück geht es durch die Stadt zum Hotel, viele Lokale auf unserem Weg, alle gut gefüllt mit Menschen, die lachen, plaudern.
Samstag starten wir wieder in der Innenstadt, gehen auf Schloss Spielberg hinauf, von wo aus wir wieder einen tollen Blick über die Stadt haben. Da der Aufstieg bei den sommerlich heißen Temperaturen durstig machte, kehren wir auf ein Bier in die schlossschenke ein und sehen von dort unser nächstes Ziel: die Brauerei Starobrno, wo man um 11 und 13 Uhr eine Führung machen kann.
Da wir die einzigen Interessenten sind, bekommen wir quasi eine Privatführung. Im Eintrittspreis ist ein Gutschein für ein Bier in der brauerei-eigenen Gatswirtschaft inkludiert, den wir natürlich einlösen.
Dann fahren wir mit der Straßenbahn zum Messegelände, da an diesem Wochenende die Eröffnung der Feier „100 Jahre Tschechien“ stattfindet. Wir sehen eine Fotoausstellung, Oldtimer und bestaunen die Architektur der Ausstellungspavillons.
Wir kehren zum Hotel zurück, um uns frisch zu machen.
Den Abend verbringen wir nochmal in der Gastwirtschaft der Brauerei bei Essen, Bier und Champions-League-Finale.
Sonntag gehen wir nochmal in die Stadt zur St.-Thomas-Kirche, da wir auf dem Vorplatz eine Ausstellung mit Fotos von Personen und Ereignissen, die für Tschechiens Geschichte von Bedeutung waren/sind, ansehen wollen.
Danach geht es zu Fuß in einem 20-minütigen Spaziergang zur Villa Tugendhat. Da wir vor Führungsbeginn vor Ort sind, können wir den Garten besichtigen und einen ersten Blick auf die Villa machen.
Die Führung selbst ist sehr interessant und faszinierend, die Geschichte des Hauses zu erfahren und festzustellen, wie visionär Van der Rohe hier geplant hat.
Wir verlassen Brünn und beschließen, dieser schönen Stadt noch einmal einen Besuch abzustatten.

                                                             Kathedrale & Villa Tugendhat

 

265. Text_Zurück aus Liverpool

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Liebe Blogbesucher!

Gestern kamen wir nach unserer 4-tägigen Städtereise nach Liverpool wieder in der Heimatstadt an.
Die Stadt ist durchaus besuchenswert und hat uns für diese Tage eine ganze Menge Programm geboten.
Aber Manchester hat uns beiden voriges Jahr besser gefallen.
Liverpool hat einen raueren Charme als ihre Nachbarstadt. Ich habe auch eine ganze Menge Obdachloser gesehen, die dort in den Einkaufsstraßen in ihren mit Pappkarton, Decken und Schlafsack ausgekleideten Nischen lagern. Manche haben es zu einem Campingzelt gebracht, in dem sie auf Leerstandsgeländen „wohnen“.
Angeblich sprechen die Liverpudlians – wie sie sich selbst nennen – Englisch. Es ist aber nicht das Englisch, das ich in der Schule gelernt habe. Oft verstehen Herzensglück und ich sie erst bei der 3. oder 4. Nachfrage, wenn sie deutlich langsamer und akzentuierter sprechen.
Wir waren auf dem Crosby Beach 9 Kilometer außerhalb von Liverpool, wo 100 Metallfiguren stehen, die der Künstler Gormley als Abbild seines Körpers geschaffen hat und die dort entlang von 3 Kilometern am Strand stehen. Manche nah der Promenade, andere draußen am Meer und es sieht nur ihr Kopf aus dem Wasser oder – je nach Ebbe und Flut – auch der Oberkörper …
Wir haben die Innenstadt durchwandert, haben den 100 Meter hohen Dom der mächtigen Kathedrale erklommen (per Lift und Stiegen), waren in Sefton Park, haben diverse Museen besucht – u. a., wie könnte es anders sein 🙂 – das Beatles Museum.
Am letzten Abend traten wir genau in dem Moment aus dem Lokal, in dem wir gegessen hatten, als die Sonne unterging und die Stadt in eine wunderschöne Farbstimmung tauchte und die Kathedrale mit ihren dunkelroten Ziegeln erstrahlte.
Herzensglück hat jede Menge Fotos gemacht und war von den diversen Motiven, die sich geboten haben, ganz begeistert.

Es sind schöne Eindrücke, die wir wieder gewonnen haben.
Und wir haben die Zweisamkeit außerhalb unserer 4 Wände genossen, sind Hand in Hand durch die Stadt spaziert, haben viel gelacht und uns gemeinsam an diversen Momenten erfreut.

Es grüßt euch eine herzensglückliche Patentsocke

 

 

 

264. Text_Frühlingszeit

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BuddhaLiebe Blogbesucher!

Das Wetter der letzten Wochen war einfach großartig.
Herzensglück und ich haben unseren Garten auf Vordermann gebracht.
Wahnsinn, wie schnell sich in 2 Wochen eine Böschung aus dem Winterschlaf mit kargem Anblick in eine grüne und blühende Fläche verwandelt.
Unserer Buddha-Statue haben wir nun einen Schlitzahorn als Hintergrund geschenkt und davor eine Schale für die Räucherstäbchen gesetzt.
Das ist jetzt unsere kleine Asien-Oase. 🙂

Vorige Woche war ich bei der jährlichen Mammografie-Kontrolle und die Aussage der Ärztin nach  Mammografie und Ultraschall lautete: Alles bestens, möge es so bleiben. 🙂
Die Chancen stehen also gut, dass Herzensglück und ich unser Vorhaben, „Wir bleiben beisammen bis 87,5 Jahre und älter“, in Erfüllung geht.

Kommende Woche fliegen wir nach Liverpool. Also eigentlich fliegen wir nach Manchester und nehmen von dort den Zug nach Liverpool.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Stadt. Laut dem, was ich gelesen und mir im Internet angesehen habe, scheint dies eine sehr vielfältige und spannende Stadt zu sein.
Ich werde euch berichten.

Kleintochter ist emsig und interessiert am Studieren und plant, Ende des Monats nach den letzten Vorlesungen mit ein paar Freunden zu ihrem Freund nach Griechenland zu fliegen.

Enkelkind Nummer 4 wird  in ca. 14 Tagen erwartet und ich bin schon gespannt auf diesen neuen kleinen Erdenbürger.

Das Leben wächst und sprießt also rundum.

Herzensglück und ich sind noch immer glücklich und genießen unser Beisammensein.
Es ist so wunderbar und ich „erwische“ mich oft am Tag, wie ich liebevoll an ihn denke, mir gemeinsame Momente einfallen und im Bauch sich dann ein wohlig-warmes Gefühl ausbreitet.
Liebe  …

Es grüßt euch eine herzensglückliche Patentsocke