Archiv für den Monat Juni 2017

252. Text_Küchenchaos

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Liebe Blogbesucher!

Während andere Hochzeitspaare auf Hochzeitsreise fahren und die entspannte Zweisamkeit genießen, haben Herzensglück und ich die Hardcore-Variante gewählt und zwei Tage nach der Hochzeit mit der Küchensanierung begonnen.
Ausräumen und dann Tage des Staubs und Drecks und der „schmalen Küche“.

Es wurden die alten Steckdosen stillgelegt und laut Elektroplan des Küchenstudios die neuen Leitungen gelegt. Das bedeutete Stemmen quer durch den Raum und entsprechend feinen Staub, der sich trotz Folienvorhang bis in den letzten Winkel gezogen hat.
Wenn ich für gekühlte Lebensmittel in den Keller musste, die dort in einem 2. kleinen Kühlschrank lagern, so schritt ich über dreckigen Boden, vorbei am absoluten Renovierungschaos.
Wenn die Arbeiten am Ende des Tages aufhörten, wuschen Herzensglück und ich die Böden im gesamten Haus auf. Nur damit der neue Staub wieder Platz fand.
Nach 4 Tagen waren die gröbsten Arbeiten abgeschlossen und wir konnten die Wände ausmalen und den Türstock lackieren und es konnte der neue Boden verlegt werden.
Kleintochter hat sich Anfang der Woche auf ihre Schulabschlussreise verabschiedet, sodass nur Herzensglück und ich uns essenstechnisch versorgen müssen.
Ein Standradsatz meinerseits die letzten Tage war: „Ich will endlich wieder was Ordentliches zwischen die Zähne.“
Das vergangene Wochenende haben Herzensglück und ich unser küchenloses Heim verlassen und sind mit dem Roller ca 150 Kilometer von unserer Heimatstadt entfernt in einen bekannten Wallfahrtsort gefahren. Auf dem Weg dahin habe ich Kindheitserinnerungen aufgefrischt und mit Herzensglück geteilt, da ich mit meinen Eltern viele Jahre in dieser Gegend verbracht hatte.
Zurück ging es gestern und wir haben unser Zuhause noch vor dem großen Regen erreicht.
Dann hieß es nochmal lackieren und dann ausspannen.
Heute wird die neue Küche geliefert und morgen und übermorgen aufgebaut.
Ich hoffe, dass alles problemlos klappt und wir nach 12 Tagen ohne Küche dann endlich wieder kochen können.
Herzensglück hat ja schon gemeint, dass es ihm dann noch viel mehr Freude machen wird zu kochen, also freue ich mich schon auf viele lukullische Köstlichkeiten.
Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen. 🙂

In den doch recht herausfordernden letzten Tagen haben Herzensglück und ich gut Hand in Hand gearbeitet, bei Schwierigkeiten einander aufgebaut und  motiviert. Wir haben uns in den Arm genommen und können nach diesen Tagen sagen, dass wir unsere drei Worte „Liebe, Lachen, Zusammenhalt“ nicht verloren haben.

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

251. Text_Hochzeit

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Liebe Blogbesucher!

Eine gute Woche ist es her, dass Herzensglück und ich Hochzeit gefeiert haben.
Es war ein wunderschöner Tag (nicht nur wettertechnisch).
Um 10 Uhr kam eine Freundin, die mir die Haare hochsteckte und ein paar kleine Glitzersteinchen hineinsetzte.
Meine große Tochter schminkte mich und Herzensglück ging inzwischen den Brautstrauß abholen und im gegenüber dem Blumengeschäft liegenden Lokal, in dem  unser Hochzeitsessen stattfand, die Tischkärtchen, Gastgeschenke, Hochzeitsbuch, Sofortbildkamera etc. abgeben.
Das nützte er gleich, um sich ein kühles Blondes zu gönnen. 🙂
Als er von zu Hause wegging und die Haustüre öffnete, stieß er einen Schrei des Entzückens aus, der mich natürlich sofort zu ihm gehen ließ: Meine Schwägerin und Trauzeugin hatte heimlich, still und leise unseren Vorgarten mit roten und weißen Luftballons sowie Mascherln geschmückt. Es sah sooo hinreißend aus.
Herzensglück meinte mit feuchten Augen: „Es ist schön, wenn sich alle mitfreuen, das macht das Fest gleich noch einmal schöner.“
Mit meinen Töchtern, dem Partner der Großtochter und ihm hatte ich am Vorabend aus rotem Buntpapier eine Girlande mit dem Schriftzug „Just married“ gefertigt (jeder übernahm ein paar Buchstaben), die beiden Worte wurden durch ein „Karterl“ mit unserem Hochzeitsdatum und ineinander verschlungenen Ringen getrennt (die Gestaltung dieses Teils hat Herzensglück übernommen). Die Girlande haben wir schon am Morgen an unsere Gartentüre gehängt. Gemeinsam mit den Luftballons und den Mascherln sah das sehr, sehr nett aus.
Als es Zeit war, zogen wir unser Hochzeitsgewand an und eine Stunde vor Trauungsbeginn holte uns ein Taxi ab und brachte uns zum Standesamt.
Dort trudelten alle anderen Gäste nach und nach ein und als unsere Trauung an der Reihe war, begaben sich alle in den Trauungssaal.
Mein Vater, ich und Kleintochter blieben im Vorraum.
Als unser Lied (wir hatten eine CD mit 2 Liedern mitgebracht) ertönte, führte mich mein Vater zu meinem Platz an der Seite meines Verlobten. Kleintochter folgte uns mit dem Ringkissen und bekam einen eigenen Sitz neben dem Tisch der Standesbeamtin.
Es folgte die Zeremonie, die die Standesbeamtin, bei der wir im Februar auch das Aufgebot hatten, sehr persönlich gestaltete.
Beim Ringtausch war Kleintochter wieder gefragt, die uns das Ringkissen hielt.
Meine Schwägerin meinte nachher, sie sei irritiert gewesen, da ich meinem Mann den Ring links ansteckte und er mir meinen rechts. Aber das war/ist unsere volle Absicht. Er als Linkshänder findet es angenehmer, den Ring links zu tragen und ich habe bemerkt, dass ich ihn lieber rechts trage. 🙂
Zu unserem 2. Lied verließen wir den Trauungssaal und vor dem Saal kamen uns alle nacheinander beglückwünschen.
So gingen Herzensglück und ich als Letzte die Stiegen hinunter und wurden unten von einem Seifenblasen-Spalier erwartet, durch das wir schritten.
Im Auto meines Bruders, an das Metalldosen gehängt waren, was auf der Fahrt  einiges Aufsehen erregte, fuhren wir zum Lokal, wo uns eine wunderschön gedeckte Tafel im Freien, unter großen Kastanienbäumen, bereits erwartete.
Es folgten gute 4 Stunden gemütliches Beisammensein, bei dem sich alle sichtlich sehr wohlfühlten. Meine Schwiegermutter verstand sich auf Anhieb mit meinen Eltern, Jeder plauderte mit jedem. Es wurde gegessen, getrunken und unser Hochzeitsbuch ging herum und alle trugen sich ein. So köstlich witzige, herzliche Worte, die uns noch in Jahrzehnten ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern wird.
Wir hatten eine Sofortbildkamera dabei und jeder, der wollte, konnte Aufnahmen machen. Es entstanden so viele tolle Fotos und jeder hatte Spaß mit dem Apparat. Und es gibt schon viele „Bestellungen“ für eine Collage der Fotos.
Ein Teil der Gesellschaft folgte noch unserer Einladung auf unsere Terrasse, wo bis 1.45 gefeiert wurde. Wenn Herzensglück und ich nicht gesagt hätten, dass wir schon sehr müde sind und ins Bett wollen, wären alle weiter sitzengeblieben.

Wir plumpsten also zufrieden ins Bett, ließen den Tag noch einmal Revue passieren, freuten uns an dem einen oder anderen Moment … und den Rest der Hochzeitsnacht hüllen wir in Schweigen. 😉

In den letzten Tagen haben wir immer wieder über die Feier gesprochen und erfreuen uns an den Erinnerungen, die dabei hochkommen. Die Rückmeldung der Gäste, die sich nochmal für die Einladung bedankten und betonten, wie schön das Fest gewesen sei, freut uns auch sehr.
Meine Schwiegermutter rief 3 Tage nach dem Fest an, um zu sagen, dass dies die schönste Hochzeit gewesen sei, auf der sie jemals war.
Und wir …. wir genießen das Eheleben, freuen uns, dass das Leben uns zusammengeführt hat, dass wir dies alles erleben dürfen.

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

 

 

 

250. Text_Der Countdown läuft

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Liebe Blogbesucher!

Der Juni hat begonnen.
Und er hat gut begonnen!

Kleintochter ist nun eine reife Tochter – sie hat gestern ihre große Abschlussprüfung mit Bravour geschafft.

Und wenn ein Monat so toll startet, dann sollte er doch so weitergehen
… also ich hätte nichts dagegen. 😉

In 4 Tagen kommt meine Großtochter mit ihren Lieben zu uns und bleibt dann 9 Tage bei uns.
Darauf freuen wir uns alle schon sehr.
Wir werden die Tage immens genießen!

Und in 11 Tagen ist unsere Hochzeit.
Auch auf dieses Fest freuen wir uns schon.

In 17 Tagen starten dann der Küchenabbau und die Stemmarbeiten.
Gut, auf diese Woche freue ich mich nicht wirklich.
Es wird Staub, Lärm, Chaos und hoffentlich keine bösen Überraschungen geben.
Aber es gehört dazu, wenn wir uns dann über eine funktionale, moderne schöne Küche freuen wollen.

Und in 24 Tagen wir die neue Küche geliefert und die beiden Tage darauf aufgebaut.

Und kaum hat man sich versehen, ist der Juni auch schon wieder zu Ende.

Also wohlan, lasst uns den Monat feiern!

Es grüßt euch eure glückliche Patentsocke

***
Hier ein Blick auf mein Hochzeits-Outfit.
Den wunderschönen Seidenschal von Jim Thompson hat mir mein Herzensglück vor
2 Jahren von seiner Reise mitgebracht.

 

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