Archiv für den Monat Mai 2017

249. Text_Wie die Zeit vergeht!

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Liebe Blogbesucher!
Die Zeit läuft und läuft und läuft.

Gerade erst habe ich geschrieben, dass wir nach Manchester fliegen, schon sind wir seit Sonntag wieder zurück.
Wir haben sehr schöne, interessante, angenehme Tage dort verbracht.
Wir finden beide, dass die Stadt sehenswert ist. Altes und Neues Seite an Seite, freundliche Menschen, alles sehr nah beieinander, fußläufig erreichbar, viele verschiedene Stadtviertel: von der eleganten Innenstadt mit urigen Pubs und Malls bis zum von der Kreativszene belebten Northern Quarter über die Gebiete rund um den Kanal bis zur Curry Mile.
Wir haben gar nicht alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten, obwohl wir vom Morgen bis zum Abend auf den Füßen waren.

Das Wetter meinte es auch ganz gut mit uns. Bis auf Freitag, an dem es vom Morgen bis zum Nachmittag geregnet hat – was uns nichts ausgemacht hat, da wir diverse Museen (alle freier Eintritt) auf unserer Programmliste hatten – schien die Sonne und es war angenehm warm. Als wir Freitag das letzte Museum verließen, schien die Sonne auch wieder und es wurde richtig heiß. Da neben dem Museum gerade der Castlefield Food Market war, haben wir uns dort mit Bier und Pulled Pork vor die Musikbühne gesetzt und entspannt das Treiben rund um uns betrachtet.

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Kleintochter steuert auf ihren Großjährigkeits-Geburtstag zu, hat die schriftlichen Arbeiten erledigt und lernt gerade für die mündlichen, die sie am 1. Juni absolviert.

Dann ist die Schullaufbahn Geschichte und das Studium ruft.
Vorher macht sie noch mit Freunden eine Reise nach Griechenland, danach Ferialpraxis und abschließend ist sie noch mit meinen Eltern und der Familie meines Bruders eine Woche in Caorle.

Im August möchte sie den Führerschein machen.

Gestern ging ich an ihrer offenen Zimmertüre vorbei (sie war gerade außer Haus) und dachte mir, dass sie mir/uns schon abgehen wird, wenn sie mal nicht mehr zu Hause wohnt. Ich kann wirklich „uns“ sagen, denn Herzensglück versteht sich ganz ausgezeichnet mit ihr, mag die Gespräche, die wir mit ihr haben (gestern z. B. über Religion, Sinn des Lebens etc.)

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Und in 4 Wochen ist unsere Hochzeit. 🙂
Es spürt sich noch immer sehr gut an und wir freuen uns beide auf den Tag.
Und natürlich auf all die vielen, vielen Jahre, die wir miteinander leben.
Ich hoffe, es sind noch gaaaaaaaanz viele!

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Es stehen viele Veränderungen an, Lebensphasen neigen sich dem Ende zu, neue Horizonte tauchen auf …. und ich freue mich auf alles.
Ich habe einen Mann an meiner Seite, mit dem ich die schönen Dinge genießen kann und der mir Zuspruch gibt und auch Kraft, wenn es mal nicht so rund läuft.

Es grüßt euch eine glückliche Patentsocke

Hier ein paar Impressionen aus Manchester

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248. Text_Manchester, wir kommen!

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Liebe Blogbesucher!

Übermorgen geht es nach Manchester, wo wir bis Sonntagnachmittag bleiben.
Jedem, dem wir das erzählen, fragt ungläubig, ob einer von uns dort arbeitsmäßig zu tun hätte oder ob wir Freunde besuchten.
Manchester ist für einen Städtetrip wohl ein eher ungewöhnliches Ziel. 🙂

Auf unserer To-do-Liste stehen schon einige sehr sehenswerte Dinge und die Tage werden wieder wie im Flug vergehen.
Es ist wieder ein schöner Mix aus Museen, Stadtvierteln, Afternoon Tea, Gartenanlage (in 40 Minuten mit dem Zug von Manchester aus zu erreichen), Stadiontour, Boot fahren …

Samstag feiern wir in dieser Stadt Herzensglücks Geburtstag.

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In unserer Heimatstadt ist seit gestern unser Freund aus Kapstadt, in dessen Haus wir im Jänner wohnten, zu Besuch.
Er war gestern mit meinen Eltern bei uns zum Abendessen eingeladen und es war ein sehr feiner Abend.
Es ist schön, Menschen zu kennen und sich mit ihnen unterhalten zu können, die weltoffen sind, interessiert an anderen Menschen und Ländern.

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Samstag waren Herzensglück und ich zum 2. Mal mit meinem Bruder und meiner Schwägerin essen.
Es ergeben sich immer sehr angenehme, offene Gespräche, die wir alle sehr genießen.
Wir wollen diese Abendessen zur Tradition werden lassen.

Es grüßt euch eine frohe, herzensglückliche Patentsocke

247. Text_Metamorphose

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Liebe Blogbesucher!

Kennt ihr das auch?
Im Übergang vom Alten zum Neuen gibt es diese Momente, wo man alles anhalten, das Alte nicht verabschieden möchte, in Erinnerungen versinkt und das Neue, weil unbekannt, noch nicht ganz greifbar, noch nicht in seiner ganzen Pracht vorhanden,
ein bissel unsicher macht.

Das erste Mal ging es mir so bei einem Friseurbesuch.
Ich saß da mit nassen Haaren, die Haarlänge gekürzt.
Nichts mehr von dem Patentsocken-Look, der mir vertraut war.
Und die neue Frisur noch nicht vorhanden.
Da kam der Moment, in dem ich die Entscheidung bereut habe, mal „anders“ aussehen zu wollen.
Mit Fortschreiten des „neuen“ Aussehens kam die Zuversicht zurück, dass das ja gar nicht so schlecht wird.
Und am Ende war ich sehr zufrieden.

Heute geht es mir mit der Küche so.
Seit 34 Jahren lebe ich in dieser Küche meines Großvaters aus den 1950er-Jahren.
Viel zu wenig Platz, abgeschrammt, Rückenschmerz-verursachende Arbeitsplattenhöhe.
Auf den Farbausdrucken und in meiner Phantasie  nimmt die neue Küche Gestalt an.
Und ich spüre Bangen, ob mir diese dann gefallen wird.
Plötzlich kommt Sentimentalität auf, was die alten Kasteln betrifft, die Ordnung, die aufgrund des Platzmangels eigentlich gar keine ist, die ich im kleinen Finger habe.
Und die neue, moderne Küche schält sich erst nach und nach aus dem Dunkel der Zukunft hervor.
Ein wenig Bangigkeit ist da, wie das mit der neuen Atmosphäre in der Küche dann wird.