242. Text_Neues Jahr

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Liebe Blogbesucher!

Das neue Jahr beehrt uns mit dem 10. Tag.

Ich habe mich die letzte Zeit sehr entspannt.
Zwar machte ich den Bereitschaftsdienst während der Sperre unseres Betriebes, aber das bedeutete an 2 Tagen Arbeit von 1 Stunde und an einem Tag war ich von 9 bis 15 Uhr im Betrieb.
War sehr angenehm, recht still, ich konnte mich gut auf die Arbeit konzentrieren.

Am 24. 12. hatten Herzensglück und ich kurz vor dem Wegfahren zur Bescherung bei meinem ältesten Sohn noch eine böse Überraschung.

Herzensglück ist am WC, ich im Keller, die Waschmaschine bedienen, als ich bei seinem Runterlassen das Geräusch höre, als ob neben mir jemand ein Glas Wasser ausleert.
Der Blick auf den Fliesenboden bestätigt meine Befürchtung: irgendwas rinnt.

Das hässliche Abflussrohr war mit einer Verblendung behübscht, die nun natürlich im Weg war.
Also mit vereinten Kräften das Ding zerlegt und den Schaden lokalisiert.
Ein Loch, nicht sehr groß, aber groß genug, im alten Abflussrohr.
Herzensglück und ich sehen uns an. Was jetzt?
Schnell zum Baumarkt, der noch 1 Stunde offen hat, dort Schnellzement empfohlen bekommen und ein Gitterband und Herzensglück hat sich, zu Hause angekommen, ans Verspachteln des Loches gemacht.
Und es hielt.
Mittlerweile hat der Installateur das Rohr fachgerecht gegen eines aus Plastik getauscht und gemeint, wir hätten Glück im Unglück gehabt, denn das Rohr wäre ihm unter den Händen zerbröselt.

Wir haben in den Tagen zwischen Weihnachten und diesem Wochenende unser Badezimmer renoviert: Die alten Möbel und die Waschtischunterschrank-Waschbecken-Kombi flogen raus.
Nun haben wir zwei schlanke hohe Kästen und einen neuen Waschtischschrank mit zwei Schubladen und einem Ordnungssystem, das mein Herz jedes Mal höher schlagen lässt, wenn ich eine der Laden aufmache.
Auf dem Waschtischschrank  ist eine Bambusplatte und darauf ein Aufsatzwaschbecken.
Das Bad, das ohnehin recht klein ist, wirkt jetzt viel aufgeräumter und luftiger.

Unsere Planungen für eine neue Küche schreiten auch voran. Heute haben wir einen Termin im Möbelhaus, um eine erste Einschätzung der Kosten zu bekommen.
Mal sehen ob wir das heuer noch in Angriff nehmen oder es aufs kommende Jahr verschieben.

Für mich ist es so schön, die Altlasten mit jedem Zimmer, das wir für uns einrichten, wegzubekommen. Jedes neu adaptierte zimmer ist ein Schritt zu unserem gemeinsam WIR.
Herzensglück meinte letztens, dass er sich nicht vorstellen konnte, jemals aus seiner Wohnung auszuziehen. Sie war immer sein Rückzugsort.
Und nun fühlt er sich so zu Hause. Und wir machen es uns zu unserem Zuhause.

Beim Ausmisten stelle ich fest, wie viel unnötigen Kram ich aufgehoben habe.
Ich bereinige mein Leben nach und nach … und das fühlt sich sehr, sehr gut an.

 

Herzensglück hat die Tage gearbeitet, denn seine Urlaubstage muss er hüten.
Haben wir doch auch dieses Jahr wieder viel vor.

Unser Weihnachtsgeschenk an uns war ein 4-tägiger Aufenthalt in einem Thermenhotel und wir haben es genossen zu faulenzen, in die diversen Saunen, Kräuterkammern und Dampfbäder zu gehen und im warmen Wasser zu schwimmen.

Und kommende Woche geht es für 3,5 Wochen nach Südafrika.
In den Sommer!
Wir starten in Kapstadt, wohnen 20 km entfernt im Haus unserer Freunde, werden die Stadt und Umgebung besichtigen.
Ich kenne ja schon einiges, aber manches wird auch für mich neu sein.
Nach 6 Tagen Kapstadt geht es die Küste hinauf nach Gansbaai und zum Cap Agulhas, weiter nach Mosselbay und die Garden Route entlang bis zum Tsitsikamma Nationalpark.
Wir haben auch 3 Tage in einem schönen Resort gebucht, wo wir  vom Chalet über das Essen und die Ausfahrten alles dabei haben.
Danach fahren wir in die Kleine Karoo, ins Landesinnere und werden in einem altehrwürdiges Hotel, in dem die Zeit stillzustehen scheint und  wo nach wie vor die Atmosphäre wie im Viktorianischen England herrscht, nächtigen.

Abschluss unserer Reise ist in den Winelands von Stellenbosch, Frenschhoek, Paarl.

Für mich neu (bin ich doch iene große Planerin/Sicherheitsdenkerin) ist, dass wir bis auf zwei Quartiere, die man vorbuchen muss, um einen Platz zu bekommen, kein Quartier reserviert haben und vor Ort entscheiden, wo es als Nächstes hingeht.

Meine (Klein)Tochter hat zum Jahreswechsel gefargt, wie für mich 2016 war, was mich gefreut hat, was nicht so schön war.
So sind wir die Monate und Momente unseres  Lebens durchgegangen und haben festgestellt, dass es alles in allem ein sehr schönes Jahr war.
Ich hoffe,  wenn wir auf 2017 zurücksehen werden, dass wir uns dann auch an viele schöne und bereichernde Sitautionen, Begegnungen, Momente erinnern.

Das wünsche ich uns allen!

Liebe Grüße von eurer
Patentsocke

 

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