236. Text_Freud und Leid

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Liebe Blogbesucher!
Viele schöne Pläne und Termine haben Herzensglück und ich im Kalender stehen.

Im Dezember fliegen wir für ein paar Tage zu Freunden ins Nachbarland.
Gemütliches Beisammensein, Besuch des Weihnachtsmarkts, Stadt besichtigen.

Anfang Jänner gönnen wir uns erneut ein paar Tage in der Therme, in der wir dieses Jahr im Jänner waren. Das ist wieder unser Weihnachtsgeschenk an uns.

Mitte Jänner geht es dann für 3 Wochen nach Südafrika.
Die Planungen sind gerade am Laufen, 2 Quartiere, die wir unbedingt wollen haben wir bereits reserviert, die anderen wollen wir erst vor Ort kurzfristig buchen, um flexibler zu sein, wenn es uns an einem Ort so gut gefällt, dass wir noch ein wenig bleiben wollen oder wenn es uns an einem Ort gar nicht taugt und wir schneller wieder abreisen wollen.
Das ist für mich ein wenig ungewohnt, weil ich ja doch eher die Vorausplanerin bin, aber ich möchte mich darauf einlassen, auch einmal spontan sein zu können.
Wir werden die ersten 6 Tage im Haus von Freunden meiner Familie wohnen und uns dann mit dem Mietauto auf die Garden Route begeben und entlang der Strecke einige schöne Plätzchen ansteuern, die auch für mich, obwohl es mein 3. SA-Besuch ist, neu sind.
Herzensglück nennt es das gemeinsame Entdecken.

Im Mai fliegen wir dann für ein paar Tage nach Manchester.
Ist für uns beide eine unbekannte Stadt und daher auch hier ein gemeinsames Erforschen der Stadt und ihrer Umgebung. Wir wollen uns an einem Tag ein Mietauto nehmen und eine kleinen Gartentour zu sehenswerten Gartenanlagen in der Umgebung machen.

Das sind die großen Highlights ín unserem Kalender, quasi die Planeten.
Und dann glitzern da noch viele kleine Sternchen: Konzertbesuche, Ausstellungen, Vorträge, Kabarett …

Und in all die Freude schleicht sich dann ganz unerwartet ein trauriger Moment.
Letzten Samstag musste ich eine unserer Katzen einschläfern lassen.
Es war die Katze, die sich Kleintochter zu ihrem Geburtstag ausgesucht hatte,  es war „ihre“ Katze, mit der sie ein besonders inniges Verhältnis verband.
Sie hatte die letzten Tage weniger gefressen, war aber sonst unverändert, am Freitag zog sie sich schon zurück und Samstag fand ich sie im Keller auf dem untersten Regalboden
Der Blick in ihre Augen ließ mich das Schlimmste erahnen. Sie hatte einen ganz eigenen Blick. Als ich sie anredetet, stieß sie einen klagenden Laut aus.
Kleintochter kam sofort zu uns und wir beschlossen, sie sollte die Katze zu sich nehmen und beobachten. Ich machte mich inzwischen im Internet auf die Suche nach einem Tierarzt, da unserer keinen Dienst hatte.
In der Ordination angekommen, reichte ein Blick der Assistentin, dass wir vor allen anderen ins Ordinationszimmer gelassen wurden. Die diensthabende Ärztin meinte gleich, dass das gar nicht gut aussieht. Kleintochter und ich wurden hinausgeschickt, während sie Bauchröntgen und Blutabnahme machten.
40 Minuten später wurden wir aufgerufen und die Ärztin deutet auf das Röntgenbild, das einen mit Flüssigkeit gefüllten Bauchteil zeigte und sie meinte, die Katze hätte FIP. Das ist eine Viruserkrankung, gegen die es kein Medikament gibt und die unweigerlich zum Tod führt. Unsere kleine Fellnase war in den Stunden, seit wir sie im Keller gefunden hatten, zusehends verfallen. Sie lag nur noch seitlich, atmete heftig und war ein absolutes Bild des Jammers
Wir mussten die Entscheidung treffen, dass sie eingeschläfert wird.
Es war nicht leicht, Abschied zu nehmen.
Aber sie hatte es sich nicht verdient, so zu leiden.
Die Ärztin meinte, sie würde die Nacht nicht überleben.

Wir vermissen sie.

Werden und gehen
leben und sterben
das ist das Leben

Eure Patentsocke

 

lilly

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  1. Wenn der Parkettboden knackt, erwarte ich immer, dass sie aufs Sofa gesprungen kommt, ich schau automatisch ins Wohnzimmer, bveor ich gehe, ob sie sich wieder einmal auf einem der Sessel versteckt hat, die unter den Tisch geschoben sind, beim Blick uaf die Terrasse erwarte ich, dass sie auf einem der Sessel liegt und mich anschaut, weil sie mich hört ….
    Unsere „Kleine“, die 2. Katze ist jetzt auch schmusiger.
    Wir vermuten, dass ihr die Kameradin abgeht.

  2. So ging es mir auch, wenn ich durch die Haustüre ging, bin ich immer noch beiseite getreten, um Muxi durchzulassen, aber es waren nur Erinnerungen, die vorbei wehten… unsere Tiere werden zu einem festen Bestandteil unseres Lebens, sie sind richtige Familienmitglieder. Und dann fehlen sie uns. So ist das einfach.

    Liebste Grüße!

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