Archiv für den Monat Oktober 2016

238. Text_Familienzuwachs

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Liebe Blogbesucher!

Seit 3 Tagen wird unser Alltag durch einen kleinen 11 Wochen alten Wirbelwind belebt.
Unsere große Katze weiß noch nicht so recht, ob sie über die neue Kameradin im Haushalt begeistert sein soll.
Wir drei sind von ihr schon begeistert: ob sie rumtobt und  ihre Stoffmäuse fängt und bekämpft oder ob sie neugierig vom Esssessel aus mit ihren kleinen Augen über den Tisch blickt, ob da nicht etwas wäre, was ihr schmecken könnte … interessant ist sowieso alles. Und da sind die Momente, wo sie zufrieden schnurrend auf dem Schoß liegt und die Streicheleinheiten genießt.

punktchen

237. Text_Bin ich im Weg?

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Liebe Blogbesucher!

Diese Frage – Bin ich im Weg? – stelle ich öfter.
Zu zweit am Sofa, wenn Herzensglück seine Beine ausstreckt,
im Vorzimmer, wenn wir uns beide anziehen und ich denke, mich zu breit zu machen.

Herzensglücks Antwort lautet jedes Mal: Du warst noch nie im Weg.

Letztens äußerte er mit 😉 den Verdacht, ich würde die Antwort so gerne hören,
darum fragte ich immer „Bin ich im Weg?“

Nein, gar nicht.
Kein „Fishing for nice answers“.

Das steckt in mir drinnen.

Es gab Menschen, denen war ich im Weg.

Herzensglück und ich umarmen uns dann immer.
Nah beieinander.

Nicht im Weg sein, sich klein machen.
Meinen Platz im Leben beanspruchen.

So bleibe ich mir weiter selber auf der Spur.

Es grüßt euch eine herzensglücklich liebende
Patentsocke

236. Text_Freud und Leid

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Liebe Blogbesucher!
Viele schöne Pläne und Termine haben Herzensglück und ich im Kalender stehen.

Im Dezember fliegen wir für ein paar Tage zu Freunden ins Nachbarland.
Gemütliches Beisammensein, Besuch des Weihnachtsmarkts, Stadt besichtigen.

Anfang Jänner gönnen wir uns erneut ein paar Tage in der Therme, in der wir dieses Jahr im Jänner waren. Das ist wieder unser Weihnachtsgeschenk an uns.

Mitte Jänner geht es dann für 3 Wochen nach Südafrika.
Die Planungen sind gerade am Laufen, 2 Quartiere, die wir unbedingt wollen haben wir bereits reserviert, die anderen wollen wir erst vor Ort kurzfristig buchen, um flexibler zu sein, wenn es uns an einem Ort so gut gefällt, dass wir noch ein wenig bleiben wollen oder wenn es uns an einem Ort gar nicht taugt und wir schneller wieder abreisen wollen.
Das ist für mich ein wenig ungewohnt, weil ich ja doch eher die Vorausplanerin bin, aber ich möchte mich darauf einlassen, auch einmal spontan sein zu können.
Wir werden die ersten 6 Tage im Haus von Freunden meiner Familie wohnen und uns dann mit dem Mietauto auf die Garden Route begeben und entlang der Strecke einige schöne Plätzchen ansteuern, die auch für mich, obwohl es mein 3. SA-Besuch ist, neu sind.
Herzensglück nennt es das gemeinsame Entdecken.

Im Mai fliegen wir dann für ein paar Tage nach Manchester.
Ist für uns beide eine unbekannte Stadt und daher auch hier ein gemeinsames Erforschen der Stadt und ihrer Umgebung. Wir wollen uns an einem Tag ein Mietauto nehmen und eine kleinen Gartentour zu sehenswerten Gartenanlagen in der Umgebung machen.

Das sind die großen Highlights ín unserem Kalender, quasi die Planeten.
Und dann glitzern da noch viele kleine Sternchen: Konzertbesuche, Ausstellungen, Vorträge, Kabarett …

Und in all die Freude schleicht sich dann ganz unerwartet ein trauriger Moment.
Letzten Samstag musste ich eine unserer Katzen einschläfern lassen.
Es war die Katze, die sich Kleintochter zu ihrem Geburtstag ausgesucht hatte,  es war „ihre“ Katze, mit der sie ein besonders inniges Verhältnis verband.
Sie hatte die letzten Tage weniger gefressen, war aber sonst unverändert, am Freitag zog sie sich schon zurück und Samstag fand ich sie im Keller auf dem untersten Regalboden
Der Blick in ihre Augen ließ mich das Schlimmste erahnen. Sie hatte einen ganz eigenen Blick. Als ich sie anredetet, stieß sie einen klagenden Laut aus.
Kleintochter kam sofort zu uns und wir beschlossen, sie sollte die Katze zu sich nehmen und beobachten. Ich machte mich inzwischen im Internet auf die Suche nach einem Tierarzt, da unserer keinen Dienst hatte.
In der Ordination angekommen, reichte ein Blick der Assistentin, dass wir vor allen anderen ins Ordinationszimmer gelassen wurden. Die diensthabende Ärztin meinte gleich, dass das gar nicht gut aussieht. Kleintochter und ich wurden hinausgeschickt, während sie Bauchröntgen und Blutabnahme machten.
40 Minuten später wurden wir aufgerufen und die Ärztin deutet auf das Röntgenbild, das einen mit Flüssigkeit gefüllten Bauchteil zeigte und sie meinte, die Katze hätte FIP. Das ist eine Viruserkrankung, gegen die es kein Medikament gibt und die unweigerlich zum Tod führt. Unsere kleine Fellnase war in den Stunden, seit wir sie im Keller gefunden hatten, zusehends verfallen. Sie lag nur noch seitlich, atmete heftig und war ein absolutes Bild des Jammers
Wir mussten die Entscheidung treffen, dass sie eingeschläfert wird.
Es war nicht leicht, Abschied zu nehmen.
Aber sie hatte es sich nicht verdient, so zu leiden.
Die Ärztin meinte, sie würde die Nacht nicht überleben.

Wir vermissen sie.

Werden und gehen
leben und sterben
das ist das Leben

Eure Patentsocke

 

lilly

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