Archiv für den Monat Juni 2016

230. Text_Gesund leben

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Liebe Blogbesucher!
Herzensglück und ich haben beschlossen, etwas mehr für unsere Gesundheit und Fitness zu tun.
So haben wir mit einem Lauftraining begonnen.
Und da ich blutige Anfängerin bin und Herzensglück – der vor Jahren mal 2 Jahre täglich gelaufen ist und bei einem Marathon  und einem Bergrennen mitgemacht hat – auch nicht mehr im Laufen trainiert ist, haben wir uns einen 14-Wochen-Plan organisiert. Wir starten ganz moderat in der 1. Woche mit 30 Minuten zügigem Gehen.
Und das an 4 Tagen die Woche.
Woche für Woche steigert es sich, indem mehr und mehr und längere Laufphasen dazukommen.
Und nach 14 Wochen sollen wir 30 Minuten am Stück ohne Probleme laufen können.
Wenn es uns dann noch Spaß macht, können wir den nächsten Plan angehen, in 14 Wochen 60 Minuten Laufen zu erreichen.

Außerdem wollen wir uns gesünder ernähren.
Ich verzichte seit einigen Tagen auf Süßes in Form von Schokolade oder Zuckerln.
Am Wochenende das süße Stück Torte oder Kuchen zum Kaffee gönne ich mir.
Wir haben Obst, Gemüse und Salat vermehrt in den Speiseplan aufgenommen.
Wenn wir abends gemeinsam essen, verzichte ich auf ein großes Mittagessen und esse stattdessen Joghurt mit Obst oder Hüttenkäse mit einem Stück Brot oder Ähnliches.

Meine Waage quittiert diese Bemühungen nun schon mit Gewichtsverlust.
Auch nicht unangenehm. 😉

Wir haben im Garten auch einen Pool aufgestellt, den wir an den heißen Tagen auch fleißig frequentieren. Und der ist groß genug, dass man tatsächlich Runden schwimmen kann.

Kommendes Wochenende haben wir mein ältestes Enkelkind und machen mit ihm ein schönes Kinderprogramm. Am Sonntag nutzen wir das Abholen des Kindes gleich, um mit seinen Eltern und meinem 2. Sohn zu brunchen.
Und diese angenehmen Stunden der Geselligkeit tragen bestimmt auch das Ihre zur Gesundheit bei. 🙂

Herzensglück und mir geht es nach wie vor herzensglücklich gut miteinander.

Es grüßt euch eine frohe
Patentsocke

229. Text_Verunsicherungs-Gedanken

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Liebe Blogbesucher!

Gestern habe ich mit einer Tante telefoniert und erfahren, dass sie im Frühjahr Brustkrebs operiert wurde.
Was mich zum Nachdenken brachte, war: Sie hatte wie ich ein invasiv duktales Karzinom, 1,5 cm groß. Wächterlymphknoten war befallsfrei, 4 weitere, die man ihr entfernt hat (Warum ?!?) auch.
Screening des Körpers ergab: Knochen ohne Befund und Bauchorgane auch.
Keine Metastasen.
Und jetzt kommt es: Sie muss nun 8 Zyklen Chemotherapie machen.
Dann Strahlentherapie, nachher Tabletten.
Und ich?
Ich hatte keine Chemo.
Und ich merke, wie mich das jetzt ein bissel verunsichert.

Natürlich, ich kenne ihren Detailbefund nicht.
Vielleicht ist da doch eine Winzigkeit anders als bei mir?
Oder ist es das Alter? Sie ist 23 Jahre älter als ich.

Sie wird ihre behandelnden Ärzte fragen, warum sie Chemo bekommt.
Mir wurde damals gesagt, dass aufgrund der Tatsache, dass kein Lymphknoten befallen sei, die Chemo nicht durchgeführt werden müsse.

Ihr wurde erklärt, dass das invasiv duktale Karzinom aggressiv sei und deshalb die Chemo angezeigt ist.
Sie hat aber wie ich auch G2 im Befund stehen …

Ich hab mich jetzt mit mir darauf „geeinigt“, dass ich dem Tumorboard, das aufgrund der Ergebnisse meiner OP die Therapie festgelegt hat, vertraue.
Absolute Sicherheit, dass ich da nie wieder einen Rückfall haben werde, gibt es nicht.

Mein Leben ist jetzt so wunderbar, ich möchte das noch eine ganze Weile leben.

Es grüßt euch eine ein bissel nachdenkliche
Patentsocke

 

 

228. Text_Jahrestag(e)

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Liebe Blogbesucher!

Gestern hatten – wie schon im letzten Blog geschrieben – Herzensglück und ich unseren Jahrestag.

Also eigentlich haben wir ja mehrere Jahrestage:

Da gibt es einmal den Jahrestag des Treffens im Café.
Herzensglück hatte sich ja auf meine Konzertgehgruppe im Internet gemeldet und vor unserem ersten gemeinsamen After-Work-Konzert trafen wir uns, um einander kennenzulernen.
Und schon damals haben wir uns sehr gut verstanden, uns miteinander wohlgefühlt.
Nach dem Konzert, als sich unsere Wege trennten und ich wusste, dass er 5 Tage später für 3 Monate nach Südostasien aufbricht, dachte ich mir: „Schade. Mit ihm kann ich mir gut vorstellen, dass es Spaß macht, gemeinsam was zu unternehmen. Und wer weiß, ob er sich nach den 3 Monaten noch erinnert und dann noch gemeinsam zu Konzerten gehen möchte …“

Dann schrieb mir Herzensglück von seiner Reise.
Erst so alle paar Tage, dann jeden Tag, dann mehrmals am Tag
Unsere Kommunikation intensivierte sich also … auch gefühlsmäßig.

Den Jahrestag, als ich ihm den Link zum Lied geschickt habe, das ich zum damaligen Zeitpunkt schon einige Zeit immer wieder gehört hatte und bei dem ich so sehr an ihn dachte.
Lang hatte ich überlegt, ob ich ihm den Link schicken kann, oder ob das doch „zu viel“ ist.
Und was hat er damals geschrieben?: Genau dieses Lied höre ich seit 2 Wochen und denke dabei immer an dich.
Gestern meinte Herzensglück, dass das für ihn ein sehr magischer Moment gewesen sei.
Wir beide physisch Tausende Kilometer entfernt und einander innerlich so nah, dass wir das gleiche Lied hören und mit dem anderen verbinden.

Dann der gestrige Jahrestag.
Vor einem Jahr hab ich ihn am Flughafen abgeholt.
Ende seiner Reise und Beginn einer noch größeren, wie er gerne sagt.
Ja, seitdem reisen wir gemeinsam durchs Leben und an viele Orte dieser Welt.

 


Wir haben uns zum Jahresfest in unserer Heimatstadt einen Afternoon Tea gegönnt.

Gestern, als wir Arm in Arm im Bett lagen, sagte ich zu Herzensglück:
Ich wünsche mir, dass wir heute in einem Jahr genauso glücklich sind und auf ein so schönes WIR-Jahr zurückblicken.

Liebe Grüße
von eurer herzensglücklichen
Patentsocke