220. Text_Viel los

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Liebe Blogbesucher!

Das vergangene Wochenende war ein guter Mix aus Arbeiten und Relaxen.
Freitagnachmittag haben Herzensglück und ich im Baumarkt alle Utensilien für das Ausmalen der Schlafzimmerwand besorgt und eine Karniese für den Vorhang im begehbaren Schrankraum.
Samstag fuhr Herzensglück Fußball spielen und wollte dann noch in die Wohnung, ein paar Sachen einpacken.
Ich wollte die Zeit nutzen, um auf einer Einkausfsstraße noch nach Sommerhosen und Sommerschuhen für unsere kommende Woche stattfindende Abreise nach Asien zu schauen.
Als ich in einem Buchgeschäft ein Magazin zu Asien finde und ihm eine Nachricht per Handy schicken möchte, ob ich die kaufen soll, sehe ich, dass er schon 5 Mal angerufen hat und schlussendlich eine Nachricht geschickt hat: „Fußball fällt heute aus und ich hab den Wohnungsschlüssel in der anderen Jacke.“
Also rufe ich ihn an, und siehe da, er ist genau in dem gleichen Buchgeschäft wie ich.
Wir stoßen aufeinander und ich merk gleich, dass er ziemlich sauer ist.
Und ich reagiere da immer so, dass ich denke, es hat was mit mir zu tun.
Immerhin habe ich ja fast eine Stunde seit seinem 1. Anrufversuch nicht reagiert.
Selbst als er meint, dass er sich nur über sich selbst ärgert, weil er auf den Schlüssel vergessen hat, kann ich mein Gedankenkarussell, dass ich „was falsch gemacht habe“ nicht gleich abschalten.
Das ist auch so eine „Lernsituation“, dass ich mich da mehr abgrenzen lerne.
Jedenfalls fuhren wir gemeinsam nach Hause und machten uns dann ans Ausmalen der Wand.
Herzensglücks Stimmung besserte sich auch zusehends.

Sonntag bereiteten wir uns ein reichhaltiges Frühstück und machten es uns danach noch auf dem Sofa mit der Tageszeitung gemütlich und starteten dann zum 2. Malvorgang.
Die Wand sieht jetzt wirklich super schön aus. Ein sattes Dunkelgrau haben wir gewählt.
Ich wollte ja ein helleres Grau, aber Herzensglück meint, man muss mutig sein.
Am nächsten Morgen gestand er mir, dass er am Abend zuvor beim Einschlafen kurz unsicher geworden war, ob das Grau nicht doch zu dunkel sein könnte …
An der Wand werden wir Bilderleisten montieren. Ich hab mir im Internet ein paar Beispiele zur Anordnung angesehen und eines haben wir für unsere Planung zum Vorbild genommen und auf dem Papier skizziert, wie wir das bei uns gestalten wollen.
Es ist so schön, gemeinsam solche Überlegungen anzustellen, zu tüfteln, auszusuchen, in Vorfreude zu schwelgen.
Wir wollen Bilder aus unserer gemeinsamen Zeit hinaufstellen – dazu gehört für mich seine 3-monatige Reise voriges Jahr durch Südostasien auch schon dazu.
Herzensglück hat da viel mehr in seinem „Fundus“ als ich, da er ja ein begeisterter und vor allem auch sehr begnadeter Fotograf ist.

Die Karniese haben wir auch noch montiert (mit ein bissel Fluchen, weil’s nicht gleich so geklappt hat wie gehofft) und ein Vorhang, den ich in meinem Schrank von früher aufbewahrt hatte, passt nun gut ins Zimmer.
Auf unserer Asienreise wollen wir uns trotzdem umsehen, ob wir einen noch passenderen Stoff finden.

Sonntagnachmittag waren wir bei meinem Sohn und seiner Familie eingeladen.
Mein jüngeres Enkelkind läuft seit einer Woche schon und ich konnte wieder Enkelkinderknuddeln genießen.
Herzensglück wollte ja nie eigene Kinder und tut auch immer ein bissel „zurückhaltend“, was Kinder betrifft. Deshalb muss ich immer in mich reinlächeln, wenn er dann mein jüngeres Enkelkind auf den Schoß nimmt und mit ihm rumschäkert.

Heute am Abend sind Herzensglück und ich beim Arzt, um wegen der Total-OP zu reden. Ich hoffe ja, dass ich den OP-Termin gleich nach unserer Rückkehr bekommen kann.
Im Vorfeld hab ich mich ein wenig zum Eingriff informiert und mir schon eine Liste an Fragen zusammengestellt.
Ein bissel Bammel hab ich schon vor dem Eingriff und den Wochen danach.
Herzensglück hat schon gesagt, dass er sich die Woche nach meinem Spitalsaufenthalt Pflegefreistellung nehmen wird, damit ich mich wirklich erholen und schonen kann.

Donnerstag geht es dann zu meiner großen Tochter ins Nachbarland.
Wir bleiben bis Sonntag.
Ich freue mich schon so, sie, ihren Partner und mein allerjüngstes Enkelkind nach beinahe sechs Monaten wiederzusehen.
Und kommende Woche fliegen wir nach Singapur, wo wir vier Nächte bleiben und dann in vier Etappen mit dem Zug über Kuala Lumpur, Penang (Georgetown) und Khanom nach Bangkok reisen.
Da eine Strecke derzeit nicht per Zug angeboten wird, werden wir für 60 Kilometer einen lokalen Bus nehmen. Offene Fenster, keine Klimaanlage …
Das wird ein Abenteuer.
Und für eine Strecke haben wir als Mietauto einen Pickup organisiert, der uns an unser Ziel bringt und den wir dann dort für unserere Erkundung der Umgebung nutzen werden.

Es ist also viel los auf meiner Lebensreise.
Es ist eine schöne, bunte Reise.
Ich lerne nach wie vor viel über mich, erlebe viel Liebe und so viel Gemeinsamkeit.
Schön ist das!

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

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