Archiv für den Monat November 2015

214. Text_Was sich so tut

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Liebe Blogbesucher!

Herzensglück und ich haben geswitched:
Nicht Südafrika wird unser nächstes weites Reiseziel sein, sondern wieder Asien.
Wir fliegen am 11. Februar nach Singapur und fahren in Etappen mit dem Zug bis nach Bangkok.

4 Nächte in Singapur, dann weiter nach Kuala Lumpur, wo wir 2 Nächte bleiben, dann bis nach Butterworth, das die Bahnstation für die Fähre zur Insel Penanng mit der sehenswerten Stadt Georgetown ist, wo wir 3 Nächte bleiben, dann geht es weiter bis Sura Thai, von wo aus wir mit TukTuk und Minibus zu einem 78 Kilometer entfernten Strandressort in Khanom fahren, wo wir 5 Nächte bleiben. Und die letzte Etappe führt und dann nach Bangkok, wo wir dann 4 Nächte bleiben.
Es wird recht abenteurlich werden.
Wir werden 3 Nachtfahrten und eine Tagesfahrt sein. Die Betten übereinander.
Aber falls es zu beschwerlich wird, können wir immer noch aufs Flugzeug umsteigen.
Mal sehen, ob wir die gesamte Strecke durchhalten.
Die Flüge nach Singapur und von Bangkok zurück sind bereits gebucht, mein Urlaubsantrag ist unterschrieben.

Mit der Zusammenstellung der Reiseziele/Etappen waren wir gestern gut beschäftigt.
Am späten Nachmittag gingen wir dann noch mit Kleintochter und Freund in den neuen James-Bond-Film.

Samstag hatte ich wieder mein Kliententreffen.
Es ist noch immer so schön zu merken, wie gut e dem Klienten tut, mich zu treffen.
Am Samstag sagte er: „Ich hab mich so darauf gefreut, Sie heute zu sehen.“
Er erzählt jetzt zunehmend öfter aus seiner Kindheit und Jugend.
Das ist ein gewaltiges Vretrauen, das er mir hier entgegenbringt.

Am Nachmittag war ich mit Kleintochter dann bei der Gebrutstagsfeier meines Ältesten.
Für mein Herzensglück war das Erscheinen meines Ex-Mannes mit seiner 2. Frau zu „patchworkig“.
Am Abend, nach einem Gasthaus-Abendessen mit meinen Eltern und der Familie meines Bruders, waren Herzensglück und ich noch in einem Jazzlokal beim Auftritt eines Perkussionisten.
Schräg und nicht etwas „für jeden Tag“, aber interessant mal zu erleben.

Kommendes Wochenende haben Herzensglück und ich Enkelkinder-Wochenende.
Bin schon gespannt, wie er sich damit tut.
Er meint, er freut sich schon darauf.

Liebe Grüße von eurer sehr frohen
Patentsocke

213. Text_Selbstliebe

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Liebe Blogbesucher!

In  letzter Zeit werde ich immer wieder auf das Thema Selbstliebe/Selbstvertrauen gestoßen.

Herzensglück und ich verleben wundervolle Zeiten, keine Reibereien, keine „komischen“ Momente, keine ersten Unsicherheiten, ob das wirklich passt.
Ganz im Gegenteil: Herzensglück meinte, er sei sich so sicher wie noch nie in seinem Leben, dass ich die Richtige sei und dass wir miteinander alt werden können. Wir spaßen immer: bis 87,5 und länger …

Letztes Wochenende haben wir miteinander meine Böschung mit 1 Kubikmeter neuer Erde versorgt. Miteinander gearbeitet und Herzensglück meinte: Mit dir macht sogar schweißtreibende Arbeit viel Spaß.
Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Böschung kommendes Frühjahr neu gestalten, er goggelt, welcher Quellstein (den ich gerne haben möchte) passen würde. Ich finde ein Unternehmen, das Quellsteine anbietet, und er sagt sofort zu, mit mir gemeinsam dorthin zu fahren (liegt am Rand unserer Heimatstadt), um mit mir herumzuschauen und auszusuchen.

Wir überlegen gemeinsam, wie wir mein Obergeschoß einmal umgestalten können, wenn Kleintochter ausgezogen ist.

Also viel Miteinander, viel Gemeinsames, Zukunftsplanungen.

Wir unternehmen auch viel: Konzerte, Ausstellungen, Theater, Essen gehen mit  meinem Sohn, gestern auf Besuch bei meinem Ältesten mit Familie …

Und trotz all des Glücks und der Liebe, die ich empfange und empfinde, gibt es bei mir Momente, in denen ich nah dem Wasser gebaut bin.
Wo die Furcht auftaucht, dass er irgendwann zum Schluss kommen könnte, dass es doch nicht passen würde.
Ich quäle mich dann mit den abstrusesten Gedanken und schaue mir gleichzeitig dabei zu und denk mir, dass es rational keinerlei Anlass für solche Gedanken gibt und dennoch überfallen sie mich und machen es mir schwer.
Es sind die alten Muster und Erfahrungen, die sich hier bemerkbar machen.
Und sie stoßen mich mit der Nase darauf, dass bei allem Glück und aller Liebe, die ich bekomme, in mir etwas nagt.
Dass Selbstliebe und Selbstvetrauen noch nicht gefestigt genug sind.

Ich merke gerade, dass ich das gar nicht gut in Worte fassen kann, was sich da in mir abspielt.

Ich kann mit meinem Herzensglück gut über diese Zustände reden und warum sie bei mir auftauchen.
Aber ich möchte dahin kommen, dass ich sie, auch wenn sie in Zukunft auftauchen, lächelnd bemerke, all die Fantasien, die sie auslösen, zur Seite legen kann und das in mir wirken lassen kann, was Realität ist.
Denn die Realität ist wunderbar!

Es grüßt euch eine nachdenkliche
Patentsocke