199. Text_Herzens_Glücklich

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Liebe Blogbesucher!

Mein Herzensglück ist angekommen.
Gestern in meiner Heimatstadt, in meinem Herzen schon länger.

Ich hab ihn vom Flughafen abgeholt.
Das war so nicht geplant.
Ausgemacht war ein Treffen morgen am Abend.
Er hatte nämlich noch aus der 9.000-Kilometer-Distanz geschrieben: Ich mag dich nächste Woche möglichst bald sehen.

Dann ein letzter Kontakt, als er bereits am Flughafen saß, und ich ihm ein gutes Heimkommen und Ankommen wünsche und er schreibt, dass er jetzt nicht wie geplant abgeholt würde.
Ich überlege nicht lange und frage, ob ich ihn abholen soll.
Ja, gerne, er sei dann aber übernachtig und rieche nicht gut. 😉
Ok, pures Leben also.
Ich finde das gut.
Antworte: Das ist doch egal!!!

Zeitig in der Früh fahre ich zum Flughafen, ich habe die sonst verstopften Straßen für mich ganz alleine.
Je näher der Flughafen kommt, desto mehr Fragen und Gedanken hämmern in meinem Kopf:
Wie wird das sein?
Wir haben jetzt 12 Wochen miteinander nur schriftlich kommuniziert und jetzt stehen wir einander tatsächlich ganz real gegenüber.
Vielleicht haben wir doch nur ein Ideal-Bild vom anderen und das bricht jetzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Er und ich im Auto, Kommunikation hautnah.

Ich stehe mit wenigen anderen und warte, jedes Mal, wenn sich die Schiebetüre öffnet werd ich ein bissel aufgeregter.
Und dann kommt er, sieht mich, lächelt, wir umrunden – jeder auf seiner Seite – die Absperrung, treffen aufeinander und umarmen uns.
Und es ist, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
Ich habe ihm ein Geschenk mitgebracht, er hatte vor Kurzem Geburtstag, das auf dem Beifahrersitz auf ihn wartet.
Er gibt mir sein Geschenk, das er extra in der großen Stadt in der Ferne für mich gekauft hat.
Genau etwas, was ich gerne habe.
Sehr gediegen, sehr schön.
Er hat mir eine immense Freude damit gemacht.

Auf der Fahrt reden wir, nicht nur über seine Reise(erlebnisse), nie ein unangenehm stiller Moment.
Die Entscheidung, erst miteinander frühstücken oder erst das Gepäck (eine Reistasche so groß, wie ich sie für ein Wochenende habe;)) fällt zugunsten „Arbeit vor Vergnügen“ aus, was uns beide zum Lachen bringt, weil das in unserer schriftlichen Kommunikation schon mal Thema war.
Ich sehe seine Wohnung zum ersten Mal und entdecke im Wohnzimmer ein von ihm errichtetes Podest mit zwei Stufen. Ich setze mich auf eine, fühle mich wie zu Hause, ich liebe es, auf Stufen zu sitzen.
Es gibt so viele Kinderbilder, da sitze ich ebenfalls auf der ersten von zwei Stufen im Haus meiner Großeltern.
Das blieb mir bis heute.
Er meint, ich könne mich ruhig umschauen in der Wohnung.
Ich antworte: Ich brauche da immer ein bissel, ich nehme das so nach und nach auf.
Muss erst mit einem Platz/Ort vertraut werden, bevor ich mich weiter vorwage.
Er lacht mich an: Genauso geht es mir auch.

Dann fahren wir zum Frühstück, warten ein paar Minuten, denn wir wollen beide auf der Terrasse sitzen.
Wir reden und reden.
Gute 2 Stunden sitzen wir und erzählen uns Verschiedenstes.
Aus dem Erzählen tauchen wieder so viele gemeinsame Interessen auf, neue Ausflugsziele.
Auch Reiseziele.
Zwei sind schon konkreter, noch nicht ganz spruchreif, aber doch schon recht … na schauen wir mal.
Und wir lachen viel miteinander.

Dann brechen wir auf.
Er fragt: Bleibt es trotzdem bei unserem Treffen am Dienstag?
Ja klar!

Heute schreibt er mir, dass er gerade unsere Kommunikation durchliest:
„Da muss es doch den Moment geben, wo aus dem interessanten Geplauder mehr geworden ist. Ich finde den aber nicht.“

Das ist nach und nach passiert – kein Strohfeuer.
Und es fühlt sich gut und richtig an.
Und ich spüre, dass ich bei mir bleiben kann.
Das ist sehr, sehr wichtig!
Und nun Schritt für Schritt.

In mir viel Glück.

Liebe Grüße von eurer
Herzens-frohen Patentsocke

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  1. Hach wie ich das kenne 😉 wir haben uns auch Monate geschrieben, dann habe ich mir ein Telefonat zum Geburtstag gewünscht, weil das etwas so besonders ist, bin ich extra nach Hamburg, da haben wir zwei das erste Mal miteinander telefoniert, seine Stimme hat mich umgehauen und dann knapp zwei Wochen später haben wir uns am Rheinufer getroffen und es war, als kennten wir uns schon langelangelange und das war soooooo schön und dann die Tage danach und dann…

    Gestern waren wir noch mal da spazieren, wo wir uns das erste Mal in echt begegnet sind. Ach war das schön! Was für ein Glück!! Genieße Dein Glück!! Ich genieße mein Glück auch, ich bin so dankbar dafür.

    Alles Liebe aus dem Neanderthal!!

    • Bei der Autofahrt in die Arbeit gingen meine Gedanken zu „Wie sich alles so entwickelt (hat)“. Und ich habe sehr feuchte Augen bekommen und ein so inniges Gefühl in mir und war meinem Leben so unendlich dankbar, dass es mir so viel Glück schenkt.
      Unsere allererste Begegnung fand in einem Café statt und unsere neuerliche nach 13 Wochen „Trennung“ auf dem Flughafen.
      So wie es aussieht, werden wir den neuerlichen Treffpunkt noch ganz viele Male miteinander erleben.
      Sieht danach aus, dass wir schon im September gemeinsam wegfliegen. 🙂
      Ja! Genießen wir unser Glück!
      Eine ganz herzliche Umarmung für dich!
      Söckchen

  2. HIHi, ich hab die Sternchen in den Augen von Samate gesehen und ich kann mir Dir Deinigen jetzt gut vorstellen . . .
    Ich freu mich mit.

    lieben gruss
    sue

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