Archiv für den Monat Juni 2015

203. Text_Wunder_glückliche Tage

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Liebe Blogbesucher!

Es klingt schon fast kitschig, ich weiß, aber es ist noch immer so wunderbar fantastisch schön.
Damit ich nicht übermütig werde und weiß, warum ich nach wie vor die Therapie besuche, gab es eine kleine „Situation“ vorige Woche, die mich ein bissel gefordert hat.
Die Entscheidung, wie ich mit einer Situation (Stichwort Ex-Partnerin) umgehen soll, die auf mich/uns zukommt, hat mich sehr gefordert und ich habe bemerkt, wie mal wieder ein paar „alte“ Muster angesprungen sind.
Aber mir fallen die Muster auf und ich stelle mich ihnen und ich rede/schreibe darüber.
Ein großes Danke hier auch an meine liebe ehrliche Mail-Antworterin!

… auch gestern in der Therapie machte ich es zum Thema.
Ich möchte das „Alte“ hinter mir lassen.

Ich stelle mich der Situation (das habe ich schon vor der Therapie beschlossen), wie genau es dann sein wird, weiß ich noch nicht.
Aber ich habe mich mit meiner Therapeutin gestern sehr gut damit auseinandergesetzt, was meine Befürchtungen sind, welche Momente auftauchen könnten, die mich zu meinen alten Mustern greifen lassen könnten.
Und wie ich dann damit umgehe.

Aber abgesehen von dieser kurzen Irritation ist es eine wundervolle Zeit.
Es gibt so viel Gleichklang und so viel lockeres Miteinander.

Am Samstag habe ich Freunde von ihm kennengelernt.
Und binnen kürzester Zeit saßen wir zwei Paare dort, als ob wir uns alle schon seit Jahren kennen würden.
Die beiden haben so eine Herzlichkeit, dass ich mich sehr schnell willkommen und wohlgefühlt habe.
Wir alle haben uns sehr wohlgefühlt.
Der Gastgeber ist ein sehr guter Koch und hat uns mit köstlichem Thunfisch vom Grill sowie Steaks und Beilagen verwöhnt, dazu hatten wir die passende Weinbegleitung  (ich hab nur bei meinem Herzensglück ein wenig mitgetrunken, weil ich fuhr uns mit dem Auto heim).
Es war ein wunderschöner Abend.

Sonntag haben wir gemütlich gefrühstück, bevor ich zu meinem Kliententreffen aufbrach und er nach Hause fuhr.
Er musste noch die versprochene Fotozusammenstellung seiner Reise machen.

Gestern kam mein Herzensglück wieder nach der Arbeit zu mir und wir haben einen sehr angenehmen Abend miteinander verbracht.
Heute Morgen ein entspanntes Frühstück – er hatte erst um 10 Uhr einen Termin und ich habe Gleitzeit und diese einmal „ausgenützt“.
Unser nächstes Wiedersehen ist am Freitag.
Samstag fährt er dann zum Fußball und ich fahre mit meiner Freundin zu einem Sommertheaterfestival rund 80 km von meiner Heimatstadt entfernt, wir übernachten dann dort und fahren am Sonntag nach dem Frühstück retour.
Mein Herzensglück kommt dann am frühen Sonntagnachmittag und bleibt bis Dienstag (mit Unterbrechung durch den Arbeitstag am Montag) bei mir.
Wir haben nämlich am Montagabend wieder eine Veranstaltung, die wir gemeinsam besuchen.

Kleintochter kam gestern auch wieder zu uns auf die Terrasse und hat ihn gleich angesprochen und mit ihm ausgiebig geplaudert.
Die verstehen sich.
Richtig gut sogar. 🙂

Es ist Lebendigkeit
In mir.
In unserem WIR.

Liebe Grüße von eurer lebensfrohen, herzensglücklichen
Patentsocke

202. Text_Herzens_glückliche-Tage

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Liebe Blogebesucher!

Manchmal habe ich Angst, jemand könnte mich an den Schultern nehmen und rütteln und sagen: Aufwachen!
Es ist manchmal so unglaublich, wie schöne die Tage sind, wie glücklich ich bin.
Ich trau mich manchmal gar nicht, es zu glauben.

Mein Herzensglück und ich haben ein sehr entspanntes, schönes Wochenende miteinander verbracht.

Freitag lernte er meine Eltern kennen – es war sofort ein sehr lockeres Gespräch.
Wir unterhielten uns über die Thailand-Reise im September, über ein neues Buchprojekt meines Vaters und und und.
Und dann kam unsere erste miteinander verbrachte Nacht – monatelang hatte ich mein Bett für mich alleine, habe mich darin so richtig breit gemacht, wenn ein Hitzeanfall kam.
Wie würde das sein, wenn wieder jemand neben mir liegt?
Und es war einfach nur herrlich! Mehr verrate ich nicht. 😉
Aneinandergeschmiegt eingeschlafen, beide durchgeschlafen, in der Früh ein sanftes Berühren meiner Haut,
ich dreh mich um und schaue in zwei strahlende Augen und ein Lächeln.
Wir plaudern, lachen, genießen den Morgen.

Dann aufstehen, denn Samstagvormittag macht er mit Freunden Sport.
„Das ist nicht in Stein gemeißelt“, meint er noch am Tag davor.
Wir reden darüber, dass es wichtig ist, dass wir weiterhin auch unser „eigenes“ Leben leben.
So bricht er auf, ich gehe mit Kleintochter einkaufen und am frühen Nachmittag ist er wieder zurück.
Wir helfen meinem Bruder beim Aufstellen des Pools, den er damit auch kennenlernt.
Sitzen dann noch ein wenig mit meinem Bruder und meinen Eltern im Garten.
Danach verbringen wir einen entspannten Tag auf meiner Terrasse.
Kleintochter wird über Nacht bei einer Freundin sein.
Davor setzt sie sich zu uns, die beiden unterhalten sich sehr angeregt.
Alles ganz selbstverständlich, als wäre es immer schon so gewesen.

Wir schauen uns am Abend die DVD des Terzani-Films „Das Ende ist mein Anfang“ an.
Ich schlafe ein, er meint, er sei auch nicht mehr ganz aufnahmebereit.
Wir gehen schlafen …

Am Sonntagmorgen holt er frisches Gebäck, während ich beginne, das Frühstück herzurichten,
er macht nach seiner Rückkehr den gebratenen Speck und die Eierspeise.
Und dann lassen wir es uns auf meiner Terrasse schmecken, lesen Zeitung, plaudern …
Tags zuvor hatte er noch gemeint, er würde zu Mittag wieder zu sich heimfahren.
Er sitzt und sitzt und dann lächelt er mich an und meint:
„Eigentlich wollte ich ja zu Mittag fahren und ein bissel eigenbröteln. Aber das mag ich jetzt gar nicht mehr.“
Und so bleibt er bis zum späten Nachmittag, fachsimpelt mit der heimgekehrten Kleintochter über das Kajakfahren, das sie sich für die Sportwoche ausgesucht hat, und die Eskimorolle.

Sonntag auf Montag hab ich das ganze Bett wieder für mich.
Auch gut, aber nicht so gut. 😉

Dafür steht im Bad jetzt seine Zahnbürste, die bleibt bei mir.
Und ich habe meine gestern zu ihm gebracht, die bleibt auch dort – und ein Fach will er für mich freimachen.

Ich habe diese Woche frei, Kleintochter ist auf der erwähnten Sportwoche.

Gestern fuhr ich am Nachmittag zu ihm nach Hause, bevor wir meinen Zweitgeborenen und seine Freundin bei einem Heurigen treffen.
Damit lernte er wieder einen Teil meiner Großfamilie kennen.
Es war ein sehr netter Abend.
Und ich hab bei ihm übernachtet – erstmals in seinem Bett, in seiner Wohnung.
Neue Geräusche, neuer Geruch.
Wohlfühlen!!! Sehr!

Ein schneller Kaffee in der Früh, er muss zur Arbeit.
Ich fahre zu einem großen Shoppingcenter, frühstücke dort, bis die Geschäfte öffnen.
Am späten Nachmittag kommt er zu mir, wir besuchen gemeinsam ein Festival, das mit unterschiedlichen Aufführungen durch die Stadtgebiete unserer Heimatstadt zieht. Heute ist es in meinem Grätzel und ein Künstler tritt gratis auf, der uns beiden gefällt. Den sehen wir uns an – ist ganz nah von mir zu Hause.

Donnerstagabend übernachte ich bei ihm oder er bei mir, das haben wir noch nicht besprochen,
Freitag hat er sich einen Urlaubstag genommen, damit wir den Tag gemeinsam verbringen können.
Am Freitagnachmittag sind wir bei einem Vortrag und einer Führung durch einen Sikh-Tempel mit anschließendem traditionellen Essen.
Samstagfrüh sind wir bei einem Kunstfrühstück mit anschließender Führung durch eine Ausstellung.
Am Nachmittag lerne ich seine Freunde bei einer Grilleinladung kennen.

Seine Eltern wohnen in einem anderen Bundesland, die lerne ich auch noch kennen,
aber sie wissen schon von mir.

Es sind also sehr ausgefüllte Tage.

Wir schauen aber auch, dass wir dazwischen sehr entspannte Tage verleben.
Und es gibt auch Tage, an denen wir uns nicht sehen.
Aber aneinander denken, das immer.

Er hat mir heute ein Gedicht von Erich Fried geschickt:
In der Ferne

In der Nähe schreibt man vielleicht nicht Gedichte
Man streckt die Hand aus
sucht
streichelt
man hört zu
und man schmiegt sich an

Aber das unbeschreiblich Immergrößerwerden der Liebe
von dem ich schreibe
das erlebt man bei Tag und bei Nacht
auch in der Nähe

Erich Fried

Nein, ich träume nicht.
Es ist schön.
Es ist nicht „zu schön, um wahr zu sein“.
Nein! Es ist schön UND es ist wahr!

Es grüßt euch eine intensiv herzensglückliche
Patentsocke

201. Text_Award-Verleihung

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Die liebe Samate hat mich nominiert, was mich super freut und mir damit gleichzeitig ein paar Aufgaben gestellt, denen ich mich nun stellen muss.
Und das mir, dem Technik-Greenhorn. *hilfe
Ich hoffe, das Verlinken hat schon mal geklappt.

2. Aufgabe:
Wie bekomme ich nun den Patch herein?
Gelungen? Gelungen! 🙂
liebster_awards

Sie hat mir die elf Fragen geschickt, die ich nun beantworten werde:

  1. wann hast Du das erste Mal Sonnenstrahlen bewusst wahr genommen?
    Als Kleinkind im Garten meiner Großeltern, da hat mich das Licht-Schatten-Spiel der Bäume fasziniert.
  2. erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Liebeskummer?
    Oh ja, und wie!!!
    15 Jahre alt, Sportwoche, am legendären letzten Abend, der immer ein Disko-/Tanzabend war.
  3. bist Du gerne in die Schule gegangen?
    Nicht wirklich, erst als ich mit 30 Jahren ein Jahr in der Mittelschule für Berufstätige war und die Matura nachgeholt habe.
    Das war ein tolles Jahr!
  4. warst Du als Kind oft im Wald?
    Ja, sehr gerne sogar.
  5. hast Du tanzen gelernt?
    Ich hab eine Tanzschule von innen gesehen, tanzen gelernt habe ich aber nicht.
    Sorgt bis heute für Schwitzanfälle, wenn mich bei hochzeiten oder ähnlichen Events ein Mann zum Tanzen auffordert.
  6. kannst Du Dich noch an Deine Gefühle in der Pubertät erinnern?
    Ja, das ist eine Lebensphase, die ich froh bin, hinter mir zu haben.
  7. magst Du den Regen?
    Vor allem einen warmen Sommerregen.
  8. träumst Du oft bzw. erinnerst Du Dich daran?
    Ich träume sehr oft und ich erinnere mich auch meist an das Geträumte.
    An manches grad nur am Morgen beim Aufwachen und an manches noch Jahre später.
  9. magst Du Hunde lieber oder Katzen?
    Ich hätte immer gerne einen Hund gehabt, das war und ist aber aufgrund der Lebensumstände nicht möglich.
    Ich lebe mit zwei Katzen im Haushalt.
    Also beides: Hund und Katze
  10. mochtest Du Dich als junge Frau gerne im Spiegel ansehen?
    Nein, der Blick in den Spiegel war nie meins.
    Das geht erst die letzten Monate – halbwegs – schwer erarbeitet.
  11. wolltest Du immer Kinder?
    Ja.
    Ich wollte aber erst mit Mitte 30 an Familiengründung denken.
    Nun ja, ich bekam meinen Ältesten, als ich grad mal 18 war. ;)Und nominieren für den Award  liebster_awardsmöchte ich https://vergangenundzukunft.wordpress.com/

    Und nun noch meine 11 Fragen:

    1. Was war dein Lieblingsspielzeug als Kind?
    2. Welcher Mensch hat dich am meisten geprägt?
    3. Gibt es eine Situation in deinem Leben, die dir alles an Kraft abverlangt hat?
    4. Glaubst du an die Liebe auf den 1. Blick?
    5. Trägst du lieber Hose oder Rock/Kleid?
    6. Wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest, wie würdest du ihn verbringen?
    7. Was ist dein Lieblings-Musikstück?
    8. Schämst du dich deiner Tränen?
    9. Was wünscht du dir von ganzem Herzen?
    10. Was hättest du immer schon gerne gemacht, hast dich bis jetzt aber nicht getraut, es umzusetzen?
    11. Hast du ein Lebensmotto?

    Und jetzt hoffe, ich, dass ich mich des Awards würdig gezeigt habe und alles richtig gemacht habe.

200. Text_The best is yet to come

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Liebe Blogbesucher!

Das Leben ist schön!
Das Leben ist lebenswert!
Das Leben ist liebenswert!

Mein Herzensglück und ich haben ein paar sehr schöne Tage verlebt.
Samstag waren wir etwa 90 Kilometer von unserer Heimatstadt entfernt in einem Museum und fuhren dann in eine wegen ihrer Schönheit berühmte Gegend und saßen dort in einem wunderschönen schattigen Garten eines Weingutes.
Und wir haben geredet und geredet und gelacht und uns wohlgefühlt.
Am frühen Abend ging es zurück und den Abend haben wir bis fast um Mittenacht auf meiner Terrasse ausklingen lassen.

Unsere Reise ist auch schon fix.
Ende September fliegen wir nach Thailand.
Erst 5 Nächte Bangkok und dann 8 Tage Hua Hin.
Ich darf mir aussuchen, was ich in Bangkok alles sehen möchte.
Hab schon angefangen, eine Liste zu schreiben. 🙂

Und für Februar sind 2 Wochen Südafrika angedacht.
Meine Tochter befindet sich zu dem Zeitpunkt mit der Schule auf Sprachreise.
Das gehört doch genutzt, um selber etwas von der Welt zu sehen. 🙂

Es ist ihm wichtig, meine Großfamilie kennenzulernen: „Sie sind ein wichtiger Teil deines Lebens“.

Und da für gestern am Nachmittag mein Erstgeborener samt Familie zu mir in den Garten eingeladen war, hab ich mein Herzensglück gefragt, ob er auch kommen möchte.
Er kam und wir haben einen wirklich sehr, sehr gemütlichen, netten Nachmittag verbracht.
Meine Schwiegertochter und ich haben am Abend noch geappt und sie hat betont, dass sie sich auf viele weitere Treffen schon sehr freuen.

Und Kleintochter mag ihn auch sehr.
Ich erkenne das an ihrer Art.

Mein Zweitgeborener und seine Partnerin werden ihn an einem der nächsten Wochenenden kennenlernen.

Und wie hat Kleintochter gestern mit ihm gescherzt:
Und dann lernst du Mamas Eltern kennen, die sind sowas wie in einem Computerspiel der Endgegner. 😉

Heute sind wir gemeinsam bei einem Konzert.
Auf das freuen wir beide uns schon seit Langem.

Und für die nächste Zeit ist unser Kalender schon prall gefüllt mit gemeinsamen Unternehmungen.

The best is yet to come!
Eure von Herzen glückliche
Patentsocke

199. Text_Herzens_Glücklich

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Liebe Blogbesucher!

Mein Herzensglück ist angekommen.
Gestern in meiner Heimatstadt, in meinem Herzen schon länger.

Ich hab ihn vom Flughafen abgeholt.
Das war so nicht geplant.
Ausgemacht war ein Treffen morgen am Abend.
Er hatte nämlich noch aus der 9.000-Kilometer-Distanz geschrieben: Ich mag dich nächste Woche möglichst bald sehen.

Dann ein letzter Kontakt, als er bereits am Flughafen saß, und ich ihm ein gutes Heimkommen und Ankommen wünsche und er schreibt, dass er jetzt nicht wie geplant abgeholt würde.
Ich überlege nicht lange und frage, ob ich ihn abholen soll.
Ja, gerne, er sei dann aber übernachtig und rieche nicht gut. 😉
Ok, pures Leben also.
Ich finde das gut.
Antworte: Das ist doch egal!!!

Zeitig in der Früh fahre ich zum Flughafen, ich habe die sonst verstopften Straßen für mich ganz alleine.
Je näher der Flughafen kommt, desto mehr Fragen und Gedanken hämmern in meinem Kopf:
Wie wird das sein?
Wir haben jetzt 12 Wochen miteinander nur schriftlich kommuniziert und jetzt stehen wir einander tatsächlich ganz real gegenüber.
Vielleicht haben wir doch nur ein Ideal-Bild vom anderen und das bricht jetzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Er und ich im Auto, Kommunikation hautnah.

Ich stehe mit wenigen anderen und warte, jedes Mal, wenn sich die Schiebetüre öffnet werd ich ein bissel aufgeregter.
Und dann kommt er, sieht mich, lächelt, wir umrunden – jeder auf seiner Seite – die Absperrung, treffen aufeinander und umarmen uns.
Und es ist, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
Ich habe ihm ein Geschenk mitgebracht, er hatte vor Kurzem Geburtstag, das auf dem Beifahrersitz auf ihn wartet.
Er gibt mir sein Geschenk, das er extra in der großen Stadt in der Ferne für mich gekauft hat.
Genau etwas, was ich gerne habe.
Sehr gediegen, sehr schön.
Er hat mir eine immense Freude damit gemacht.

Auf der Fahrt reden wir, nicht nur über seine Reise(erlebnisse), nie ein unangenehm stiller Moment.
Die Entscheidung, erst miteinander frühstücken oder erst das Gepäck (eine Reistasche so groß, wie ich sie für ein Wochenende habe;)) fällt zugunsten „Arbeit vor Vergnügen“ aus, was uns beide zum Lachen bringt, weil das in unserer schriftlichen Kommunikation schon mal Thema war.
Ich sehe seine Wohnung zum ersten Mal und entdecke im Wohnzimmer ein von ihm errichtetes Podest mit zwei Stufen. Ich setze mich auf eine, fühle mich wie zu Hause, ich liebe es, auf Stufen zu sitzen.
Es gibt so viele Kinderbilder, da sitze ich ebenfalls auf der ersten von zwei Stufen im Haus meiner Großeltern.
Das blieb mir bis heute.
Er meint, ich könne mich ruhig umschauen in der Wohnung.
Ich antworte: Ich brauche da immer ein bissel, ich nehme das so nach und nach auf.
Muss erst mit einem Platz/Ort vertraut werden, bevor ich mich weiter vorwage.
Er lacht mich an: Genauso geht es mir auch.

Dann fahren wir zum Frühstück, warten ein paar Minuten, denn wir wollen beide auf der Terrasse sitzen.
Wir reden und reden.
Gute 2 Stunden sitzen wir und erzählen uns Verschiedenstes.
Aus dem Erzählen tauchen wieder so viele gemeinsame Interessen auf, neue Ausflugsziele.
Auch Reiseziele.
Zwei sind schon konkreter, noch nicht ganz spruchreif, aber doch schon recht … na schauen wir mal.
Und wir lachen viel miteinander.

Dann brechen wir auf.
Er fragt: Bleibt es trotzdem bei unserem Treffen am Dienstag?
Ja klar!

Heute schreibt er mir, dass er gerade unsere Kommunikation durchliest:
„Da muss es doch den Moment geben, wo aus dem interessanten Geplauder mehr geworden ist. Ich finde den aber nicht.“

Das ist nach und nach passiert – kein Strohfeuer.
Und es fühlt sich gut und richtig an.
Und ich spüre, dass ich bei mir bleiben kann.
Das ist sehr, sehr wichtig!
Und nun Schritt für Schritt.

In mir viel Glück.

Liebe Grüße von eurer
Herzens-frohen Patentsocke