191. Text_Das Leben hat noch was mit mir vor

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Liebe Blogbesucher!

Dass ich heute diese Zeilen schreiben kann, ist wunderbar.
Warum das?

Gestern kam ich nach 6 Stunden Autofahrt – mit einem Tankstopp – nach Hause zurück und beim Auspacken des Autos stelle ich fest, dass meinem rechten Vorderreifen ein Stückchen der Seitenwand fehlt.
Heute gleich zum Reifenhändler gefahren, der meinte: „Sie können froh sein, dass Sie jetzt gesund neben mir stehen können.“
Ich fuhr mit dem Reifen gestern natürlich auf den Strecken, die nicht geschwindigkeitsbegrenzt sind, seeeeehr schnell.
Wäre blöd gelaufen, wenn da der Reifen geplatzt wäre.

Also denke ich mir, mein Leben hat noch was vor mit mir.
Da werden – wie ein lieber Freund, der gerade das 2. Monat von 3 Monaten in Asien weilt, mir aber täglich einen kleinen Statusbericht schickt  – „angenehme und weniger angenehme Momente (weil wir Menschen ja werten) dabei sein“.
Jedenfalls wollte es, dass ich weiterlebe.

Heute in der Nacht – nach dem Aufwachen aus einem verstörenden Traum – und auch noch in der Früh war mir zwar nicht ganz klar, ob ich es wirklich so toll finde, weil ich mir da grad wieder einmal sehr verloren vorkam.
Diese Durchhänger-Momente dürfen sein.
Ich lasse sie da sein und fühle in mich hinein, was da gerade an Gefühlen in mir ist, was genau es ist, was dieses Einsamkeits- und Verlorenheitsgefühl auslöst.
Ich lese auch gerade ein Buch, das mir sehr gut gefällt und mir für meinen Weg gute Anregungen gibt.
„Eine Reise von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“ von Luise Reddemann, einer Psychotherapeutin.

Die Tage mit meiner älteren Tochter und ihrem Partner waren sehr schön.
Wir haben – nicht zuletzt aufgrund des mieserablen Wetters, das im 15-Minuten-Takt heftigstes Schneegestöber und Sonnenschein bei Temperaturen von max. 4 Grad, auf Lager hatte – die Tage mit viel gemütlichem Beisammensein in der Wohnung verbracht.
Auch ein Besuch der ganzen Familie ihres Partners stand auf dem Programm.
Es tat mir echt einmal richtig gut, nichts zu tun.

Mein Enkelkind hat sich von meinem Besuch nicht beeindrucken lassen 😉 und ist nach wie vor im Bauch.
Hauptsache ist sowieso, dass bei der Geburt alles gut geht und es gesund auf die Welt kommt.

Kommenden Sonntag kommen meine Söhne mit Familie bzw. Partnerin und wir haben gemütlichen Brunch und das große Enkelkind wird noch Ostereier suchen und bekommt von mir ein Klettergestell für den Garten, das wir bei gutem Wetter aufbauen, damit es gleich benutzt werden kann.
Mit seinem Geschwisterl und dem Kind meiner Tochter wird dieses Gartengerät ja über längere Zeit noch ein paar Kindern Freude bereiten.

Dann freu ich mich schon auf lieben Besuch, der zu mir kommt.

Und ich werde Tag für Tag erleben, was das Leben noch mit mir vor hat. 🙂

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

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  1. Ey, das nennt man wirklich Glück. Aber das braucht der Mensch eben auch ab und zu mal.
    Ich freue mich soooooo auf die Tage.

    lieben gruss
    sue

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