Archiv für den Monat April 2015

193. Text_Schöne Tage

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Liebe Blogbesucher!
Das vergangene Wochenende hat wieder einmal ein paar sehr schöne Momente bereitgehalten.
Samstag war ich den ganzen Tag im Rahmen meines Ehrenamtes bei einer Fortbildung zum Thema „Fallstricke in der Sozialbegleitung“.
Die Gruppe bestand aus 5 Frauen und 5 Männern und hat eine Menge neuer Einblicke und Blickwinkel geboten. Vieles hat mich auch wieder angeregt, mich und meinen Weg zu reflektieren.
Sonntag hatte ich dann nach zwei Sonntagen Pause wieder Kliententreffen.
Er hat mich in den beiden Wochen ein paar Mal angerufen und ich hab aus den Telefonaten schon herausgehört, dass er sich sehr auf das Treffen freut.
Und wir hatten wirklich einen so entspannten und von viel Lachen begleiteten Sonntagvormittag.

Erst spazierten wir ein wenig, dann saßen wir auf einer Bank und weil es doch noch ein wenig kühl war, zog ich geringelte Handschuhe mit Pommel an und er musste so lachen, dass ich noch Winterzeugs habe, wo doch schon Frühjahr ist. Und ich hab zurückgescherzt und wir haben sehr viel Spaß gehabt. Dann waren wir noch im nebenan liegenden Park, er wusste, dass man dort in einem kleinen Lokal etwas konsumieren kann, das wusste ich nicht mal, ich lerne also durch ihn auch einiges kennen.
Und wieder hat er einige Male gesagt, dass es schön ist, dass es die Treffen gibt und dass er es herrlich findet, mit mir fröhlich sein zu können, weil wir immer was zu lachen finden.

Nach dem Treffen bin ich weitergefahren und hab meine Freundin zum Mittagessen getroffen, das wir im Restaurant eines Veranstaltungsortes eingenommen haben, das direkt an einem Wasser liegt und wir die schöne Umgebung noch vor unserem Workshop zu einem kurzen Spaziergang nutzten.

Nach dem Workshop fuhr ich in die Nähe des Konzertsaals, in dem ich am Abend ein Konzert meines Abozyklus hatte. Da ich noch eine gute Stunde Zeit hatte, saß ich auf dem Platz vor einer bekannten Kirche meiner Heimatstadt in den letzten Sonnenstrahlen.

Links von mir zwei ältere Damen und rechts ein junges Pärchen mit gemeinsamem Freund.
Die unterschiedlichen Gesprächstehemen hatten direkt etwas Erheiterndes.
Und so saß ich mit mir und der Welt im Reinen in der Sonne mit geschlossenen Augen und habe den Moment einfach genossen.

Das Konzert war dann auch wieder sehr schön.
Die Melodien zeigten von viel Lebensfreude und Energie.

Am Freitag habe ich dann das vorletzte Konzert meines Zyklus.

Gestern und heute war in der Arbeit viel zu tun, da ich ab morgen bis Anfang Mai Zeitausgleich genommen habe. Ich bekomme ja ab morgen lieben Besuch, mit dem ich die nächsten Tage verbringen werde.
Und kommende Woche geht es dann ja noch einmal ins Nachbarland zu meiner Tochter und ihrem Partner, mein Enkelkind kennenlernen. Und viel knuddeln.

Diesmal mit neuen Reifen. 🙂

Ich wünsche euch angenehme Tage!

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

192. Text_Ein kleines Wunder

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Liebe Blogbesucher!

Es grüßt euch hier eine Dreifach-Oma. 🙂
Meine Tochter bekam gestern am späten Abend ihr Baby und für eine Erstgebärende war sie meines Erachtens schnell: vom Fruchtblasensprung bis zur Geburt 6,5 Stunden.
Aber das Allerwichtigste!

Das Baby ist gesund und wohlauf, meiner Tochter geht es auch gut
und die kleine Familie ist natürlich überglücklich.
Und ich mit ihr.
Die Aufregungen, die es während der Schwangerschaft immer wieder gegeben hat, sind vergessen.
Und heute bekam ich schon ein Bild mit „Guten Morgen Oma!“
Da liefen mir dann die Tränen über die Wangen.

Ich bin so dankbar, dass mein Leben mich die Liebe und all die schönen Momente mit meinen vier Kindern und nun drei Enkelkindern erleben lässt.
Ich kann das gar nicht in Worten ausdrücken.
Es ist ein sehr intensives, inniges Gefühl in mir.

Ich freue mich schon auf meinen Besuch Ende des Monats, wenn ich mein Enkelkind dann im Arm halten kann.

Ich hab ja schon geübt.
Vergangenen Sonntag waren meine beiden Söhne, meine Schwiegertochter und meine beiden Enkelkinder bei mir und wir haben einen sehr angenehmen Tag miteinander verlebt.
Keine Großfamilie und ich nur am Rennen und nichts mitbekommen.

Nein!!! So will ich das nicht mehr.
Es war sehr gemütlich, ruhig, mit guten Gesprächen, viel Lachen, Frohsinn.
Das große Enkelkind bekam ein Klettergerüst für den Garten, so eines, das die Form eines Iglus hat.
Das bauten die Söhne zusammen und das wurde natürlich gleich beklettert.
Dann hat es mit mir Playdoh gespielt und Seifenblasen haben wir fliegen lassen.
Und Enkelbaby wollte nicht im Kinderwagen schlafen, so habe ich es zu mir genommen, da meine Schwiegertochter gerade aß, hab es in den Schlaf gewiegt und so schlief es dann selig 2 Stunden an meine Brust gekuschelt.
Mir tat das auch gut.  Sehr sogar. 🙂

Liebe Grüße von eurer glücklichen

Patentsocke

191. Text_Das Leben hat noch was mit mir vor

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Liebe Blogbesucher!

Dass ich heute diese Zeilen schreiben kann, ist wunderbar.
Warum das?

Gestern kam ich nach 6 Stunden Autofahrt – mit einem Tankstopp – nach Hause zurück und beim Auspacken des Autos stelle ich fest, dass meinem rechten Vorderreifen ein Stückchen der Seitenwand fehlt.
Heute gleich zum Reifenhändler gefahren, der meinte: „Sie können froh sein, dass Sie jetzt gesund neben mir stehen können.“
Ich fuhr mit dem Reifen gestern natürlich auf den Strecken, die nicht geschwindigkeitsbegrenzt sind, seeeeehr schnell.
Wäre blöd gelaufen, wenn da der Reifen geplatzt wäre.

Also denke ich mir, mein Leben hat noch was vor mit mir.
Da werden – wie ein lieber Freund, der gerade das 2. Monat von 3 Monaten in Asien weilt, mir aber täglich einen kleinen Statusbericht schickt  – „angenehme und weniger angenehme Momente (weil wir Menschen ja werten) dabei sein“.
Jedenfalls wollte es, dass ich weiterlebe.

Heute in der Nacht – nach dem Aufwachen aus einem verstörenden Traum – und auch noch in der Früh war mir zwar nicht ganz klar, ob ich es wirklich so toll finde, weil ich mir da grad wieder einmal sehr verloren vorkam.
Diese Durchhänger-Momente dürfen sein.
Ich lasse sie da sein und fühle in mich hinein, was da gerade an Gefühlen in mir ist, was genau es ist, was dieses Einsamkeits- und Verlorenheitsgefühl auslöst.
Ich lese auch gerade ein Buch, das mir sehr gut gefällt und mir für meinen Weg gute Anregungen gibt.
„Eine Reise von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“ von Luise Reddemann, einer Psychotherapeutin.

Die Tage mit meiner älteren Tochter und ihrem Partner waren sehr schön.
Wir haben – nicht zuletzt aufgrund des mieserablen Wetters, das im 15-Minuten-Takt heftigstes Schneegestöber und Sonnenschein bei Temperaturen von max. 4 Grad, auf Lager hatte – die Tage mit viel gemütlichem Beisammensein in der Wohnung verbracht.
Auch ein Besuch der ganzen Familie ihres Partners stand auf dem Programm.
Es tat mir echt einmal richtig gut, nichts zu tun.

Mein Enkelkind hat sich von meinem Besuch nicht beeindrucken lassen 😉 und ist nach wie vor im Bauch.
Hauptsache ist sowieso, dass bei der Geburt alles gut geht und es gesund auf die Welt kommt.

Kommenden Sonntag kommen meine Söhne mit Familie bzw. Partnerin und wir haben gemütlichen Brunch und das große Enkelkind wird noch Ostereier suchen und bekommt von mir ein Klettergestell für den Garten, das wir bei gutem Wetter aufbauen, damit es gleich benutzt werden kann.
Mit seinem Geschwisterl und dem Kind meiner Tochter wird dieses Gartengerät ja über längere Zeit noch ein paar Kindern Freude bereiten.

Dann freu ich mich schon auf lieben Besuch, der zu mir kommt.

Und ich werde Tag für Tag erleben, was das Leben noch mit mir vor hat. 🙂

Liebe Grüße
Eure Patentsocke