Archiv für den Monat Februar 2015

185. Text_freu freu freu

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Liebe Blogbesucher!
Seit gestern gibt es Familienzuwachs!!!!
Mein zweites Enkelkind kam auf die Welt und ist mit 3.965 Gramm ein properes Kind. 🙂
@ Sue: Das wird dich besonders freuen: Es hat am gleichen Tag Geburtstag wie einst Falco. 🙂
Nun habe ich Enkelsohn und Enkeltochter.

Wichtig ist, dass alle gesund und wohlauf sind.
Und das Foto, das ich heute von Schwiegertochter bekam, zeigt ein Baby, das grinst wie eine Grinsekater, also höchst zufrieden wirkt.
Das ältere Geschwisterl übt natürlich schon und es ist so schön, die beiden so innig zu sehen.

Und ich freue mich schon auf all die Momente, die ich mit dem Kind erleben werde.
Ich möchte es in seinem Leben begleiten so gut es mir möglich ist.

Und in 7 Wochen ist dann Enkelkind Nummer drei angesagt. 🙂
Auf das freu ich mich auch schon sehr!
Ihr seht, momentan geht es Schlag auf Schlag. 🙂

Liebe Grüße von eurer sehr glücklichen
Patentsocke

 

 

184. Text_eine zarte Ahnung vom Ich

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Liebe Blogbesucher!

Hatte ich beim letzten Eintrag nur eine Ahnung von Schnee, habe ich inzwischen mehr als genug Schnee erlebt.
Der Skiurlaub mit meiner Tochter war sehr schön und wir haben ihn sehr genossen.
Bei der Ankunft hat es uns schon so gereizt zu fahren, dass wir, als wir hörten, es gibt am Samstag Flutlichtskilauf, dies sofort nach dem Abendessen noch genutzt haben.
Sonntag war der Himmel bedeckt, aber es war gut zu fahren.
Die gesamte Woche hatten wir streckenweise die Pisten ganz für uns alleine.
Montag bis Mittwoch hatten wir blauen Himmel, glitzernden Schnee und es war einfach nur herrlich.
Donnerstag kam der Schnee und es schneite und schneite und schneite.
Freitag stürmte es und wir sind nur bis Mittag gefahren, weil es wegen der schlechten Sicht und des unwirtlichen Wetters gar nicht mehr lustig war.

Das Hotel hat mit seiner Lage direkt an der Piste und dem heimeligen Komfort und der guten Küche mit sehr großem Frühstücksbuffet und viergängigem Abendessen, bei dem wir immer am Vortag aus 3 Hauptspeisen wählen durften, sehr zu unserem Wohlfühlen beigetragen.

An einem Nachmittag kam eine Masseurin ins Haus und ich habe mir eine Hot-Stone-Massage gegönnt, die wirklich ganz wundervoll entspannend war.

Samstag musste ich aufgrund der sehr rutschigen steilen Bergstraße die Schneeketten anlegen und was im Vorfeld für Sorgenfalten auf meiner Stirn gesorgt hatte, war dann gar kein Problem. Die Bergabfahrt hat mich dann ein paar Nerven gekostet, denn es ist gar nicht lustig, wenn man mit dem Auto, das langsamer als Schrittgeschwindigkeit fährt, auf den Abhang zurutscht und keine Leitschiene vor dem Abgrund schützt.
Da ich euch hier schreibe zeigt, dass ich es sicher bis ins Tal geschafft habe, wo ich die Ketten wieder abnehmen konnte.
Die restliche gut vierstündige Fahrt nach Hause war dann gar kein Problem.

Zu Hause bin ich nach dem Ausräumen noch zum Einkauf gefahren und da hat es doch tatsächlich ein Fahrer geschafft, im Zurückschieben und trotzdem ich gehupt habe, in mein Auto reinzufahren.
Meines ist an der Stoßstange zerkratzt, seines sieht ein wenig derangierter aus.
Beim Ausfüllen des Unfallberichts, das ich gleich übernommen habe, erklärt er mir noch, dass ich ihm reingefahren sei, dabei stand ich komplett still.
Unterschrieben hat er dann, dass er zurückgeschoben hat, also sollte es für die Versicherung klar sein, wer die Schuld trägt.

Am Montag hat mich dann eine Menge an Arbeit empfangen und die Mitteilung, dass meine Kollegin die ganze Woche ausfällt.
Es war also ein sehr heftiger Einstieg und an den Abenden war ich dann so geschafft, dass ich mich nur noch aufs Sofa gelegt habe.
Meine Mutter wurde in einer sechsstündigen OP am Herz operiert: Drei Herzklappen und die Aorta an der Stelle des Aneurysma mit einem Plastikschlauch verstärkt. Dienstag voriger Woche besuchte ich sie und da war sie ein Bild des Jammers mit einer Menge Schläuchen und Schmerzen bei jeder kleinsten Bewegung.
Heute wurde sie bereits entlassen.
Es ist fast unbegreiflich und phantastisch, welches Heilungsvermögen der Körper hat.

Ich habe über eine Single-Internetplattform nun eine Gruppe initiiert, in der sich Menschen treffen, die miteinander in Konzerte gehen wollen.
Aus diesem Forum haben sich jetzt ein paar nette Kontakte ergeben.
So habe ich – derzeit nur per Mail – einen Persönlichkeitstrainer/Coach kennengelernt, der in meiner Nähe wohnt und mit dem die Kommunikation im Schreiben sehr bereichernd ist.
Diesen Freitag lernen wir uns auch persönlich kennen.

Mit zwei Frauen habe ich auch schon etwas unternommen und wir haben abseits der Musik noch andere Gemeinsamkeiten entdeckt.

Ein anderer Mann hilft mir kommenden Samstag beim Renovieren meines Vorzimmers.
Wir haben uns gemeinsam auch schon einen Film bei mir angesehen (er sammelt Filme und sieht sie sich gerne an) und werden auch in ein Theaterstück gehen, das komödiantisch einen Klassiker der Literatur zum Inhalt hat.

Ich lerne sehr viel über mich kennen, weiß nun, dass Beziehung derzeit kein Thema für mich ist.
Ich weiß genau, dass ich bei einem Angebot von einem Mann für eine Beziehung wieder hineinkippen würde, wieder die Muster anspringen würden, die der falsche Weg sind und es würde wieder schief gehen.
Ich muss jetzt lernen, selbstständig zu sein, die Erfahrungen machen, dass ich vieles, was mir Angst macht, bewältige und daraus mehr Selbstvertrauen schöpfen.
Ich möchte lernen, wie ich mit diversen Situationen umgehe.
Erst wenn man sich selber kennt, kann man sich auf einen anderen Menschen einlassen.
Ich lerne gerade, übernommene Wertvorstellungen zu hinterfragen, vieles, was ich zu meinem Leben gehörig empfunden habe, mit kritischer Distanz zu betrachten und ohne Zensur aufsteigen zu lassen, was wirklich MEINES ist. Was mir wichtig ist und nicht das, was meinen Eltern wichtig ist.
Ich hab so eine Sehnsucht in mir, einfach mit einem Rucksack und ganz wenig Habseligkeiten durch die Welt zu ziehen und mir mein Essen und Unterkunft mit Jobs zu verdienen.
Oder auf einer Alm in einer einfachen Hütte z. B. als Sennerin zu leben.
Irgendwie laufen alle meine Gedanken darauf hinaus, dass ich für mich ein sehr einfaches Leben führen möchte, ich brauche nicht viel, ich fühle mich mit wenig wohl.
Ich muss dann schmunzeln, weil ich immer viel zu viel einpacke und immer so viele Sicherheitsnetze einbaue.
Und das steht ja im vollkommenen Gegensatz zu dem, was ich in mir spüre.
Als ich einmal ein inneres Bild entstehen ließ, wie ich mir ein gemeinsames Leben mit meinem (jetzt Ex-) Partner vorstelle, so war das ein nettes kleines Haus umgeben von Natur.
Hunde, Katzen, Bücher, eine Bank, auf der wir gemeinsam sitzen, Zweisamkeit, Ruhe, Liebe.

Und so verloren hatte ich dieses Bild im vergangenen Jahr!

Jetzt tauchen diese inneren Bilder wieder auf, es hebt sich nach und nach ein Vorhang und lässt mich zunehmend einen Blick auf das werfen, was meines ist.

Liebe Grüße
Eure Patentsocke