180. Text_Arbeitsstart

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Liebe Blogbesucher!

Nach 18 (!!!) freien Tagen war heute wieder erster Arbeitstag.
Und wie könnte es anders sein, war natürlich nix mit langsam wieder in die Gänge kommen, sondern gleich volles Programm.

Für meine Besprechung war einiges vorzubereiten, vor allem auch mich vorzubereiten, um auf die zu erwartenden Fragen Antworten zu haben. Es war eine größere Runde und ging gut voran.
Es konnten nicht alle Punkte geklärt werden, sodass es eine weitere Besprechung geben wird.

Morgen ist ein weiteres Projekt zu bearbeiten und wird den Tag also auch sehr arbeitsintensiv werden lassen.

Privat ist soweit alles ok.
Gestern war es 12 Wochen her, seit ich die letzte Trenantone-Spritze bekommen habe.
Ab nun kann mein Körper also wieder Östrogen produzieren und ich darf mich überraschen lassen, was sich nun tun wird. Kommende Woche bin ich bei meinem Gynäkologen und da werd ich mal nachfragen, ob er per Ultraschall schon erkennen kann, ob es so aussieht, dass mein Körper wieder den normalen Zyklus hochfährt.
Meine ehrenamtliche Sozialbegleitung läuft auch gut.
Mein Klient bedankt sich jedes Mal aufs Neue und betont, wie gut ihm unsere Treffen tun.
Er ruft mich auch hin und wieder an und erzählt, was sich getan hat und fragt, wie es mir geht.
Und er macht auch von sich aus Vorschläge, was wir beim kommenden Treffen unternehmen könnten.

In meinem Schlafzimmer habe ich schon wieder einen nassen Fleck … genau dort, wo ich ihn im Frühjahr auch hatte. 😦
Da ich die Nadeln der nachbarlichen Fichte, die meine Dachrinne innerhalb kürzester Zeit vollkommen zustopft, für die Verursacher dieser unliebsamen Erscheinung halte, wollte ich mich am Wochenende per Leiter zur Dachrinne aufschwingen (8 Meter Höhe). Das Wetter war aber nicht so, dass ich mir das zugetraut habe. Ist schon bei schönem Wetter eine Herausforderung, und erst dann, wenn es regnet und der Wind stark bläst.
Ich hab von der Flecken-„Überraschung“ meinem Spazierbegleiter geschrieben und am Montag kam seine Anfrage, wie es mit dem Fleck aussieht und ob die Rinne schon gesäubert sei.

Und als ich meinte, ich sei das ob des Wetters nicht angegangen, meinte er, wenn ich möchte, käme er einen Sprung vorbei und würde das erledigen. Auf meine Frage, ob er sich das bei dem nach wie vor grauslichen Wetter wirklich antun möchte, meinte er, gerade weil es regnet, sei es wichtig , dass das erledigt werde.
Da hatte er ja nicht unrecht. 😉
Und so hab ich vorbereitend die Leiter aufgestellt und ihm, als er ankam, eine alte Jacke gegeben und er ist auf mein Dach zur Dachrinne und war ganz geschockt, wie vollgefüllt sie ist, obwohl sie erst im Frühling gereinigt worden ist.
Er hat eine Viertel Stunde gewerkt, um sie komplett sauber zu machen und war dann noch kurz bei mir herinnen aufwärmen, bevor er wieder ins Büro gefahren ist.
Und der Fleck war am nächsten Tag schon kleiner und heller.
Und jetzt, wo es schneit und regnet, ist es für mich eine Erleichterung, dass dies „erledigt“ ist.

Kommendes Wochenende habe ich von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag mein Enkelkind bei mir, da Sohn und Schwiegertochter zu einem weiter weg stattfindenden Konzert fahren.
Wir werden es uns angenehm machen und je nach Wetter ein schönes Programm.

Kommende Woche geht es auch mit der Psychotherapie weiter.
Das ist gut, ich merke, wie mich die Gespräche und das Besprechen der gerade anstehenden Themen mir sehr gut tun und mich unterstützen.
Ich lese viel zu den Themen, die mich beschäftigen (Selbstwert, Abgrenzung), habe so manches Aha-Erlebnis, stelle fest, wie gut ich mich schon von familiären Vereinnahmungen distanzieren kann, wie ich mehr und mehr mir selber über den Weg traue, ich kann mich im Spiegel ansehen, ich weiche nicht mehr so schnell und so oft aus, wenn ich aussehensmäßig oder charakterlich Sachen an mir erkenne, die mir nicht gefallen.
Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben, was sich getan hat und was sich nach wie vor tut, was es in mir alles bewegt.
Es sind teilweise kleine Schritte, aber ich gehe voran.

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

 

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