Archiv für den Monat Oktober 2014

167. Text_Herz statt Hirn_Gedankensplitter

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Liebe Blogbesucher!
Sowohl bei der Gartenarbeit am Sonntag als auch durch das Lesen des gerade aktuellen Buches „Glücklich leben – Dein Herz weiß mehr als dein Verstand“ und den Besuch der Psychotherapie, wo ich das alles zur Sprache brachte, was sich in den letzten Tagen so aufgetan hat, sind einige Erkenntnisse gekommen.

Ein Thema:
Habe ich genügt? Selbstliebe

Als Kind habe ich die „Spielregeln“ der Eltern nicht gekannt und hatte sehr oft das Gefühl, dass ich nicht so bin, wie meine Eltern, allen voran meine Mutter, mich haben wollten.
Durch die Androhung von Liebesentzug oder tatsächlichem Liebesentzug bekam ich den Eindruck, ich sei unvollkommen und nicht gut genug, um geliebt zu werden.
Meine Mutter hat die Bestrafung durch tagelangen Liebesentzug/Schweigen perfekt beherrscht.
Meine Psychotherapeutin meinte, das ist das Schlimmste, was man einem Kind/Menschen antun kann.
Um diese Erfahrung nicht bis in mein Innerstes zu spüren, weil das ja ein vernichtendes Gefühl für ein Kind ist, das abhängig von der Zuwendung, Versorgung und Liebe seiner Mutter ist, habe ich mir die Zuwendung eingebildet, mir eine Phantasiewelt aufgebaut, gleichzeitig habe ich nicht die Sicherheit bekommen, dass ich liebenswert sei, dass mich jemand wirklich um meiner selbst willen lieben kann.
Und ich bin ausgewichen auf die Zuwendung, die ich von anderen Menschen bekam.
Ich brauchte die Bestätigung, dass ich liebenswert sei, von mehreren Stellen, da die Hauptperson für mich manchmal nicht greifbar war.
Und bevor ich das wieder erlebe, dass ich ganz alleine dastehe, wenn sie mir ihre Aufmerksamkeit/Liebe entzieht, habe ich mir Ersatz gesucht.
Ich habe mich quasi nach mehreren Seiten abgesichert.
Zurückweisung war schrecklich, weil es wieder das Verlustgefühl ausgelöst hat.
Anerkennung war in einem Übermaß wichtig.
Kritik an mir ein persönlicher Treffer, weil es wieder den Eindruck verstärkte, dass ich nicht genüge.
Das alles wirkt bis heute.

Nun soll ich diese Botschaften und daraus entstandenen Muster loslassen.
Erkennen, dass sie mir in der Vergangeheit, als ich ein kleines Kind war, beim „Überleben“ geholfen haben, aber nun, als Erwachsene nicht mehr nötig sind.
Jetzt bin ich für mich selbst handlungsfähig.
Es wird passieren, dass es immer wieder Situationen gibt, wo automatisch diese fest eingravierten Handlungsweisen anspringen.
Aber sie werden laut Psychotherapeutin weniger werden, wenn ich den Situationen, in denen es mir bewusst ist, was gerade passiert und in denen ich nicht sofort in den Automatismus der Reaktion hineinfalle, mir diesen Ansatz vor Augen führe.
Das Hier und Heute betrachten, die Situation mit den Augen einer Erwachsenen betrachten.
Nun geht es auch darum, dass ich die Liebe in mir selbst finde, dass ich begreife, dass ich ein liebenswerter Mensch bin – mit allen meinen Stärken und Schwächen, meinen Unzulänglichkeiten.
Ich genüge so wie ich bin … immer.
Das bedeutet nicht, dass ich mich nicht weiterentwickle.
Wir können etwas nicht verändern, ohne es vorher zu akzeptieren. Etwas akzeptieren heißt nicht, es gut zu heißen oder zu mögen.
Es bedeutet einfach, anzuerkennen, dass es da ist, dass es Realität ist.
Und dann kann Veränderung passieren.

Die neue Leonard-Cohen-CD läuft in der Endlosschleife in meinem CD-Player im Auto.

Und ein Lied davon hat es mir derzeit besonders angetan.
Es ist eine Reminiszenz an die Vergangenheit und meinen Wegbegleiter und gleichzeitig ein Ausblick auf meine Zukunft, dass ich ich mir selbst dieses Gefühl des Singens und Frohsinns gebe,
selbst wenn es trübe Tage gibt.
Und vielleicht, ja vielleicht gibt es auch wieder einmal einen Menschen in meinem Leben, der mit mir „singt“.
Dann singe ich für mich und ein zweiter stimmt ein, dann ist es ein zweistimmiger Gesang, der mich durch das Leben begleitet.

You Got Me Singing

You got me singing
Even tho’ the news is bad
You got me singing
The only song I ever had

You got me singing
Ever since the river died
You got me thinking
Of the places we could hide

You got me singing
Even though the world is gone
You got me thinking
I’d like to carry on

You got me singing
Even tho’ it all looks grim
You got me singing
The Hallelujah hymn

You got me singing
Like a prisoner in a jail
You got me singing
Like my pardon’s in the mail
You got me wishing
Our little love would last
You got me thinking
Like those people of the past

166. Text_Engagement

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Liebe Blogbesucher!

Nach einem recht intensiven Wochenende habe ich es mir jetzt auf dem Sofa gemütlich gemacht und nütze die Zeit, hier wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

Gestern wurde mein Enkelkind schon in der Früh zu mir gebracht. Während ich noch ein paar Handgriffe im Haushalt machte, hat es gespielt.
Dann brachen wir zu einer Veranstaltung vor dem Rathaus auf, bei dem sich diverse Rettungsorganisationen vorstellten. Enkelkind ist ein großer Fan von Hubschraubern und so war es besonders toll, dass es in einem Hubschrauber Platz nehmen konnte. Nach anfänglicher Zurückhaltung hat es ihm gut gefallen, vor allem als Oma mit hineinkam. 🙂
Dann haben wir noch einen Rettungswagen bestiegen, eine Brandvorführung gesehen und die Rettungs- bzw. Begleithunde gestreichelt. Natürlich haben wir auch zwei gasgefüllte Luftballons bekommen, die wir den Rest des Tages mit uns geführt haben und damit manchmal für Aufsehen gesorgt haben, weil manche Situationen mit schwebenden Luftballons nicht so einfach zu bewältigen sind (einsteigen in die Straßenbahn, in der Straßenbahn …). 😉
Es war doch etwas kalt und durch das Stehen und langsame Herumgehen wurde uns beiden dann schon kalt.
So sind wir wieder in die Straßenbahn gestiegen: Ich mit Rucksack am Rücken, Tasche um die Schulter, Kind an der Hand, zwei Luftballons, die über unseren Köpfen herumtanzten. In der Straßenbahn ist Enkelchen ein immer erzählendes und fragendes Menschlein und so ergeben sich dort auch immer nette Gespräche.
Wir fuhren zu einer sogenannten Freiwilligenmesse weiter, bei der sich viele Institutionen vorstellten, die ehrenamtliche Mitarbeiter suchen.
Da dieses Thema auch schon seit einiger Zeit durch meinen Kopf wandert, wollte ich mich dort einmal erkundigen, wo meine Unterstützung gebraucht werden könnte.
Ich bin ja berufstätig und kann meine Unterstützung nur am Abend bzw. am Wochenende anbieten.
Ich möchte mich engagieren, etwas Sinnvolles tun, möchte anderen Menschen meine Zeit zur Verfügung stellen.
Nun sind zwei Institutionen in die nähere Wahl gekommen:
Da wäre einmal eine psychosoziale Begleitung für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.
Ich habe mit dem Herren der Institutionen sehr intensiv gesprochen, was ich einbringen kann, was sie sich erwarten, was sie anbieten.
Was mir besonders gefällt, ist, dass das, trotzdem es ein Ehrenamt ist, sehr professionell betreut wird.
Bevor man beginnen kann, macht man eine Schulung. Es gibt jeden Monat eine kostenlose Weiterbildung zu diversen Themenbereichen wie Selbstmotivation, praktische Psychiatrie, Co-Abhängigkeit/Helfersyndrom, Konstruktive Konfrontation, Suizidalität, Meine Persönlichkeit – Basis meines Erfolgs …

In regelmäßigen Abständen gibt es Supervision und man hat einen Mitarbeiter als ständige Ansprechperson zur Seite.
Gedacht ist, dass man 1 bis 2 Mal pro Woche mit der zu betreuenden Person zusammenkommt und Ansprechperson für Anliegen/Bedürfnisse ist, beim Aufbau sozialer Kontakte unterstützt, diverse Wegbegleitungen etc.
Kontinuität hat eine hohe Wichtigkeit.
Es gibt  Montag übernächster Woche eine Informationsabend, den ich besuchen möchte.
Dafür werde ich den Termin bei meiner Psychotherapeutin ausnahmsweise auf einen anderen Wochentag  legen.

Das zweite Projekt, das mich sehr anspricht, ist eines, das sich mit obdachlosen Menschen befasst.
Ihnen Essen und eine Unterkunft für die Nacht zur Verfügung stellt.
Die Unterkunft kann zwischen 18 und 22 Uhr bezogen werden und da ist ein Empfangsdienst vonnöten, den ich übernehmen könnte. Auch in der Küche/Essensausgabe kann ich unterstützen. Das würde sich mit meiner Berufstätigkeit auch ausgehen.
Meine Daten wurden aufgenommen und ich werde kontaktiert werden.

Also vielleicht ergibt sich bei einem der beiden Projekte die Möglichkeit der Mitarbeit.

Währende ich mich dort unterhalten habe, hat Enkelkind die Give-aways abgeräumt und die angebotenen Zuckerl durchgetestet.
Ich habe also jetzt jede Menge Einkaufsjetons, Kugelschreiber, Lesezeichen …
Bei allen Ständen wurde ich für die Mutter des Kindes gehalten. 😀

Als ich zu einem Stand, der Alleinerzieherinnen hilft, ging, wurde ich gefragt, ob ich Hilfe suche oder anbiete.
Bei einem anderen wurde ich gefragt, ob ich jetzt leicht in Karenz eine eherenamtliche Tätigkeit aufnehmen möchte.

Die dritte wurde aufmerksam, als mich Enkelchen mit Oma ansprach. „Sie sind gar nicht die Mutter? Also dass Sie keine 20 mehr sind, das siehst man, aber die Oma ….“ Und dann hatten wir schon ein nettes Gespräch über das Oma-Sein, weil sie auch schon Großmutter ist.

Am Abend habe ich das Enkelkind dann in die neue Wohnung von Sohn und Schwiegertochter gebracht und war ein bissel bei ihnen.
Die Wohnung ist wirklich sehr schön und bietet genug Platz.
Die beiden haben gleich gefragt, ob Enkelchen geweint hätte. Das konnte ich verneinen. Daraufhin erzählten sie, dass es sowohl beim Papa als auch der Mama von Schwiegertochter jedes Mal einige Zeit bitterlich weint, wenn sie beide gegangen sind. Bei mir nicht. Keine Ahnung warum, vielleicht haben wir wirklich einen besonderen Draht zueinander. Gestern hat es auch ein paar schmusige Momente gehabt, obwohl es sonst nicht das Kuschelkind ist. Tut auch gut, wenn sich da ein Menschlein anschmiegt.
Ich bin dann völlig geschafft vor dem Fernseher eingeschlafen und hab beim Aufwachen spätabends gesehen, dass mir die Freundin, bei der wir vorigen Sonntag waren, ein Bild meiner Jacke über WhatsApp geschickt hat, weil jede, die sie gefragt hat, abgewunken hat, Eigentümerin der Jacke zu sein. Und mir ist sie bis gestern nicht abgegangen. Holla, die Vergesslichkeit schlägt zu.

Heute empfing mich in aller Früh ein Erdgeschoß übersät mit Vogelfedern. Den dazugehörigen Vogel habe ich bis jetzt nicht gefunden. 😦

Nach dem Frühstück  bin ich in den Garten und habe meine Oleander ins Winterquartier geräumt. Und dann lag ich beim ersten Oleander gleich unter der Pflanze und konnte mich nicht mehr befreien. Eingeklemmt zwischen Sackrodel und Pflanztopf/Pflanze. Ich hatte Glück, dass die Nachbarin kurz darauf zu ihrer Eingangstüre ging und mir zu Hilfe gekommen ist. Der Boden ist schon verdammt kalt. Ging dann mal aufwärmen ins Haus und da flossen dann erstmal die Tränen. Es war wieder so ein Gefühl des Alleinseins, der Hilflosigkeit. Ich hab mich dann darauf besonnen, dass alles gut gegangen ist und dass ich nicht in die Zukunft blicken kann, ob ich dann auch alleine und hilflos solchen oder ähnlichen Situationen gegenüberstehe. Damit ziehe ich mich nur im Heute hinunter, ohne zu wissen, ob das wirklich alles so kommt, wie ich es mir in diesen düsteren Gedanken ausmale.
Ich hab dann weitergemacht und alle Pflanzen mit Wintervlies abgedeckt, meine Gartenmöbel zusammengelegt und abgedeckt und die einjährigen Pflanzen entsorgt. Gartenarbeit tut mir gut, das erdet mich, da kommen meine Gedanken auch in Bewegung.

Dann machte ich Mittagessen und anschließend habe ich Verblühtes zurückgeschnitten, Gartenschlauch weggepackt, Wasseranschluss winterfest gemacht …
Und jetzt bin ich zufrieden, dass der Garten nun für die kalte Jahreszeit gerüstet ist und genieße die ruhigen Stunden auf dem Sofa.

Morgen beginnt ja wieder eine Arbeitswoche.
Die nächsten Wochen werden sehr arbeitsintensiv sein.
Schon jetzt habe ich 50 Gutstunden, keine Ahnung, wann ich die als Gutzeiten nehmen soll.

So war dieses Wochenende dem Engagement gewidmet: Dem für mein Enkelkind, dem der ehrenamtlichen Mithilfe, dem Garten.
Und für mich.

So eigenartig es klingt, während ich im Garten gearbeitet habe, sind einige Gedanken klarer geworden.
Noch lange nicht alles im Sinn von „kein Problem mehr“, aber zumindest so, dass ich damit ein bissel besser umgehen kann.
Sobald ich merke, dass ich  tendiere mit Wehmut daran zu denken, was verloren ist, was es nicht mehr geben wird, wie es früher war, denke ich an das, was ich habe.

Ich wünsche euch einen angenehmen Restsonntag und einen schönen Wochenbeginn
Eure Patentsocke

165. Text_Unerwünscht

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Liebe Blogbesucher!

Ich wollte den Versuch einer Antwort auf die Frage aus einem Kommentar meines letzten Eintrags niederschreiben. Warum ich auf den Wegbegleiter und die Zeit mit ihm schiele, wo ich doch einen neuen Weg gehen möchte.
Die hat mich doch sehr beschäftigt und auch im Niederschrieben hier hilft es mir, meine Gedanken in Fluss zu halten, zu reflektieren.
Doch heute war in der Post das Schreiben, das ich meinem ehemaligen Wegbegleiter … ja, ich finde diese Bezeichnung noch immer schön … vorigen Monat geschickt habe.
Er hat es nicht einmal geöffnet, sondern mit dem Kommentar „Zusendung unerwünscht, zurück an den Absender“ retourniert.
Ich nehme an, dass er es mit dem Mail, das ich ihm vor Kurzem geschickt habe, ebenso gemacht hat und es sofort, ohne es zu lesen, gelöscht hat.

So habe ich es schwarz auf weiß, dass ich unerwünscht bin.
Dass meine Worte, Erklärungen unerwünscht sind.
Türe zu.

Wozu also noch eine Antwort auf die Frage finden, warum ich noch immer auf unsere gemeinsame Zeit blicke, frage ich mich. Wozu mich noch damit auseinandersetzen?
Ist die Beantwortung der Frage noch wichtig für mich?
Ist es nicht Selbstzerfleischung mir mit dieser Nachricht „Unerwünscht“ Gedanken darüber zu machen?
Ja und nein.
Denn die Beschäftigung mit dieser Frage bringt mich auch wieder ein Stück näher zu mir und es ist auch wichtig, dass ich mir klar werde, warum er noch immer so präsent in meinem Leben ist.
12 Jahre kann ich nicht so von heute auf morgen ad acta legen.
Das würde doch heißen, dass diese Jahre nichts bedeutet haben.
Und sie haben sehr viel bedeutet, bedeuten mir heute noch sehr viel.

Warum wollte ich die Trennung?
Lag es nur an mir, lag es an uns beiden?

Ich habe ihm nie gesagt, dass ich ihn nicht mehr liebe.
Ich hatte keine „Werkzeuge“, wie ich damit umgehen soll, dass mich so viel aus meinem Leben plötzlich „anfällt“, verunsichert, mir den Blick trübt. Dass es mich viel Kraft kostet, damit umzugehen, dass mein Lebenspuzzle gerade zerfällt, dass nicht viel des Vorhandenen übrigbleibt.
Und daneben habe ich mir selber den Druck gemacht, weiter die verlässliche Partnerin zu sein.
Zukunftsversprechen zu geben, wo ich doch grad am Zusammenklauben der Splitter der Person war, die mich mal ausgemacht hatte. Es hat mich überfordert, ich wusste nicht, wie damit umgehen.

Unerwünscht!
Das hämmert in meinem Kopf.
Es tut weh.
Es zeigt mir, dass ich mich nicht mehr umdrehen soll, nicht mehr den Kopf wenden, nicht mehr an die gemeinsame Zeit denken soll.
In meinem eigenen Interesse.
Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, dass in mir noch so viel ist,  das ich aber „wegschließen“ soll.

Mache ich die Türe zu?
Es sträubt sich noch immer etwas dagegen, obwohl es vermutlich besser wäre.

Lehne ich sie an?

Nach vorne blicken, mich für ein neues Leben öffnen.
Dorthin blicken und mich dem öffnen, wo ich erwünscht bin.

Loslassen, nach vorne blicken, mich endgültig Neuem öffnen.
Wohl nicht von heute auf morgen.
Aber mehr und mehr.

Eure sehr, sehr nachdenkliche
Patentsocke

 

164. Text_Loslassen

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Liebe Blogbesucher!

Schon oft, wurde ich aufgefordert, Tagebuch zu schreiben, um mir über meine Gefühle besser klar zu werden, zu reflektieren, zu lernen, mich mit mir und all dem, was mich beeindruckt, beschäftigt, beeinflusst auseinanderzusetzen.
Immer wieder habe ich angefangen, immer wieder nach höchstens drei Einträgen aufgehört.
Bei der wöchentlichen Frauengruppe ist das Aufschreiben der Gefühle, der Begriffe, Bewegungen, die hochkommen, auch Thema und ich habe mir dafür ein Heftchen gekauft.
Und tatsächlich ab dem 2. Abend reingeschrieben.
Aber nur die Dinge, die  in dieser Gruppe und anhand der Themen auftauchen.

Das Blogschreiben hier ist ja auch ein wenig ein Auseinandersetzen mit mir.
Das habe ich eine Zeit vernachlässigt.
Ich möchte es nun wieder regelmäßiger praktizieren.
Und gestern habe ich ein Heft zur Hand genommen, als ich am Abend im Bett lag, und habe begonnen, mein Tagebuch zu schreiben.

Ich habe auch meinem ehemaligen Begleiter gestern am Morgen ein Mail geschrieben.
An die Mailadresse, an der unsere Begegnung ihren Angfang genommen hatte und von der Mailadresse, die ich damals verwendet habe.
Nicht, weil ich ihn quasi überrumpeln wollte, dass er nicht gleich merkt, dass die Zeilen von mir kommen.
Sondern weil dies unser Anfang war.
Ich wollte damals nur Mail-Freundschaft, hatte die Nase gestrichen voll von Männern.
Und dann hat unsere Kommunikation so eine Dynamik bekommen und … daraus sind 12 Jahre Beziehung geworden.
Die ich beendet habe.
Weil ich nicht konnte, weil ich mit mir so beschäftigt war und bin, weil ich plötzlich in mir so viele Dinge entdeckt habe, mit denen ich nicht umgehen konnte und nach wie vor nicht umgehen kann.
Ich kann es noch immer nicht in Worte fassen.
Er hat mich als pubertär bezeichnet.
Bin ich das?
Weil ich plötzlich Dinge ausprobiere, Neues in mein Leben integrieren möchte, draufkommen möchte, was mir gut tut, was mich begeistert.
Dabei natürlich auch manches angehe, von dem ich nach kurzer Zeit feststelle, dass es nicht meins ist.

Gefordert ist das Loslassen und ich merke, wie es mich immer und immer wieder einfängt, dass ich an unsere Kommunikation denke, wie bereichernd die damals war.
So ehrlich, so offen, so ungeschönt. Weil wir uns nicht als Partner begegnet sind, sondern als zwei, die einander abseits des Alltags und all der Dinge rundum begegneten.
Und ich dachte, das kann vielleicht wieder gehen, kann wieder einen Anfang haben, egal was daraus wird.
Und das Schreiben der Mailzeilen hat mir gezeigt, dass es mir gut tut, zu schreiben.
Ja, das ist kein Loslassen.
Ich habe ihm geschrieben, dass ich all meinen Mut zusammengenommen habe, weil mir bewusst ist, dass er auf meine Zeilen auch gar nicht reagieren kann oder mir antwortet, dass er keinerlei Interesse an Kommunikation mit mir hat.
Und mit beidem muss ich dann umgehen.
Ich muss jetzt damit umgehen.
Er hat nicht geantwortet.
Ich verstehe ihn sogar.
Ich habe ihn verletzt, er glaubt, dass es andere Männer in meinem Leben gibt.
Er weiß nicht, dass er bis heute mein letzter Mann war.
Dass er nach wie vor sehr intensiv in mir vorhanden ist.
Wie kann ich da loslassen?
Ich kann auch nichts anbieten.
Nur mich, meine Ehrlichkeit, mein Wollen, in der Kommunikation alle Höhen und Tiefen meines Ich-Seins transparent zu machen.
Das ist vermutlich zu wenig, nicht mehr gewollt, Schnee von gestern …

Und so muss ich loslassen.
Es tut mir nicht gut, immer in den vergangenen Zeiten drinnenzuhängen.
Auch wenn die Tage mit Programm gefüllt sind, kommen die Momente, in denen es mich arg packt.
Da kommen wie Streiflichter Situationen aus unserer gemeinsamen Zeit.
Das zieht mich hinunter, das tut weh.

Ich möchte nach vorne sehen, möchte weitergehen.
Ich muss loslassen.
In einem anderen Blog habe ich (sinngemäß) gelesen: Wer schon mal mit vollen Händen ins Stolpern gekommen ist, weiß, wie schwer es ist, loszulassen.
Ja, es ist verdammt schwer.

 

Mit Programm gefüllte Tage hatte ich am Wochenende und ich gestehe, dass ich danach trachte, an den Wochenenden was zu unternehmen, etwas vorzuhaben.
Es graut mir vor der Vorstellung, alleine zu Hause zu sitzen.

Vermutlich wäre auch das mal notwendig, um zu erkennen, dass das nicht lebensbedrohlich ist, dass es auch seine Qualitäten hat.
Aber momentan sind schon die Stunden, die vor oder nach „Programm“ anstehen, hart.

Samstag war ich mit Kleintochter in einem Outlet vor den Toren der Stadt.
Wir haben einige Sachen gefunden, waren sogar wirklich billiger.
Gut, bei Prada und Gucci waren wir gar nicht drinnen. 😉
Gestern war ich bei einer Freundin, die uns die Haare machte.
Sohn, Schwiegertochter und Enkelkind kamen auch hin und wir hatten einen sehr netten Nachmittag.
Schwiegertochter geht es gut mit der Schwangerschaft, und laut Feindiagnostik wird das Enkelkind ein anderes Geschlecht als mein erstes haben.
Mir ist ja egal, was es ist, Hauptsache gesund!
Großtochter schrieb heute auch per WhatsApp, dass sie von 20. bis 28. 12. zu uns kommen.
So sind sie Weihnachten bei mir und wir können die Zeit miteinander genießen.Sie ist ja auch schwanger, darum kommen sie per Flugzeug.
Ich freu mich schon sehr darauf!! 😀

Kommenden Samstag habe ich mein Enkelkind zur Betreuung, da mein Sohn und Schwiegertochter seit heute in eine neue Wohnung umziehen und am Samstag noch letzte Kisten ausgepackt werden müssen.
Für Sonntag habe ich noch nichts im Kalender stehen.
Wenn das Wetter es zulässt, werde ich meine Terrassenmöbel einpacken und die Pflanzen im Garten winterfest machen.
Und lernen loszulassen, für mich zu sein, nach vorne zu schauen, Perspektiven zu entwicklen.

Liebe Grüße an euch
Eure Patentsocke

 

 

163. Text_Leben leben

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Liebe Blogbesucher!

Heute hatte ich wieder Kontrolle im Brustzentrum.
Gute Nachricht: alles ok!
In 6 Monaten wieder Kontrolle im Brustzentrum mit den Ergebnissen der Staging-Untersuchung, die nächstes Jahr Mammographie, Ultraschall der Brust umfasst, kein US der Bauchorgane mehr, dafür eine Knochendichtemessung.

Und ich bekam heute meine letzte (!!!!) Trenantone-Spritze.
Was sich dann in 3 Monaten tut, kann keiner so genau sagen.
Ich kann, muss aber keine Monatsblutung bekommen (auf die kann ich sehr gerne verzichten :-)), die Schweißanfälle sollten weniger werden/ganz aufhören (jubel!).
Ich lass es auf mich zukommen.

Der nette Arzt meinte gleich, die Tabletten noch 2 Jahre, wobei neueste Untersuchungen die ja für 10 Jahre anraten.
Als er mein Gesicht gesehen hat, das wenig Zustimmung ausdrückte, meinte er, dass wir da ja noch 2 Jahre Zeit zum Verhandeln haben, ob ich die tatsächlich weiternehme.
Dann kamen wir auf meine Narbe und meine Brustwarze an der operierten Brust zu sprechen, die ein bissel zickt, weil sie durch die Narbenbildung nicht so rauskommt.

Hab ich ihm gesagt: „Ich gestehe, ich trainiere sie.“
Antwortet er augenzwinkernd: „Das lässt man doch trainieren.“
Sag ich drauf: „Ja, wenn man jemanden dafür hätte.“
Er: „Haben Sie keinen Partner? Sie waren doch bei der Veranstaltung im Frühjahr mit Mann da.“
Ich: „Ich bin entlobt und bin getrennt. Ist manchmal nicht leicht, da können Sie mit mir den Boden aufwischen.“
Er: „Aber geh, warum denn das?“
Ich: „Na manchmal ist die Einsamkeit schon sehr stark und dann denk ich mir, ich bin jetzt ganz alleine …“
Er: „Also sie sind so eine fröhliche, sympathische und gut aussehende Frau. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie nicht jemanden neuen kennenlernen.“

Ach, wenn der wüsste.
Ich merk, dass ich momentan nicht offen bin für eine neue Beziehung.
Mein Begleiter, der keiner mehr ist, ist einfach noch so präsent in meinem Leben.
Ich merke schon, dass es Männer gibt, die an mir interessiert sind, aber ich kann mich einfach nicht einlassen.
Und ich kann mir nicht vorstellen, mit einem anderen Mann intim zu werden.
Das geht einfach nicht.
Vermutlich wird das leichter … ich hoffe es jedenfalls.
Aber was ich auch erkannt habe.
Ich kann in mir nichts erzwingen.
Selbst das Erkennen von manchem heißt noch nicht, dass ich es „erledigt“ habe.
Da sind noch so viele Schritte dazwischen.
Und ich kritisiere mich nicht mehr, dass es nur in kleinen Schritten vorangeht.
Manchmal ist das Langsame das Intensivere das, was wirklich tief in einen hineinsinkt.

Auch die Psychotherapie ein Mal die Woche tut mir gut.
Immer wenn ich meine, dass es grad kein „brennendes“ Thema gibt, wenn ich hingehe, wird die Einheit besonders intensiv.

Und ich merke, dass es jetzt ganz wichtig ist, dass ich mich kennenlerne.
Dass ich lerne, für mich selbst aktiv zu werden.
Ich hab mir jetzt z. B. einen Konzertzyklus als Abo genommen.
Da sind 4 Konzerte plus ein Zusatzkonzert beinhaltet.
Keine klassischen Konzerte, eher in die Richtung Jazz, aber kein Freejazz.
Da gab es zwei Zyklen und ich hab mich für den 2. entschieden, in dem ich 2 InterpretInnen kenne und zwei nicht.
Ich möchte das auf mich zukommen lassen, was ich da erlebe.

Damit habe ich fixe Termine, an denen ich ins Konzert gehe.

Ich möchte neue Dinge in mein Leben integrieren.
Z. B. diese Freude an der Tanzbewegung, und letztens haben wir in der Frauengruppe die Buchstaben A, E, I, O, U gesungen. Und das war plötzlich wie ein Choral und ich stand in so einer Klangwolke drinnen, obwohl wir nur zu 5. einen Buchstaben gesungen haben.
Überwältigend.
In einem Chor singen muss auch ein ganz tolles Erlebnis sein.
Aber ich bin ja eine grottenschlechte Sängerin …, aber dennoch, reizen würde es mich schon.

Heute am Weg ins Spital stand an einem Gartenzaun ein Flieder, an dem eine einzelne Blütendolde stand.
Ich bin hin, hab daran gerochen und mich über diese unverhoffte Blüte gefreut und die Tränen stiegen auf.
Ich freue mich, dass ich solche Momente erkennen und genießen kann.

Und so möchte ich das, was das Leben mir schenkt, mehr und mehr erkennen, weil ich offen dafür bin, ausprobieren, was mir gut tut und was nicht.
Da werden sicher einige Dinge/Situationen/Begegnungen dabei sein, die ich mir schenken hätte können.
Aber auch sie sind wichtig.

So gehe ich meinen Weg weiter und übe mich darin, mein Leben zu leben.
Mit allen Sinnen.

Ich schicke euch liebe Grüße
Eure Patentsocke

 

 

162. Text_I’m enough

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Liebe Blogbesucher!

Ich habe einen Newsletter abonniert, der mir jeden Tag eine Lebensfreude-Botschaft beschert.
Und heute war dieses Video darin, das so sehr zu meinen letzten Zeilen passt.

I’m enough
Ich genüge

Ich meide den langen, intensiven Blick in den Spiegel, ich mag mich nicht darin betarchten.
Ich weiche mir aus.
Ich habe die Botschaft bekommen, dass ich zu dick bin (bei 48 kg auf 168 cm als ich 16 Jahre alt war!!!).
Die Aussage, dass ich besser den Mund halten soll, bevor ich einen Blödsinn rede.
Noch heute bekomme ich Botschaften, die mir zeigen, dass ich nicht als die wahrgenommen werde, die ich bin.
Ich habe nie gelernt, mich selbst wirklich wahrzunehmen.
War hauptsächlich die, die andere von mir sehen wollten.

Mein letzter Begleiter hat mir immer und immer wieder versichert, wie sehr ich ihm gefalle … innerlich und äußerlich.
Ich konnte es ihm nicht glauben, weil ich es nicht in mir trage/spüre.
Noch immer nicht.
Langsam bekomme ich einen Zugang, aber manchmal kommt es mir vor wie 2 Schritte vor und 1,5 Schritte zurück.
Die Botschaft, die auch im Newsletter war, möchte ich euch weitergeben:

Ich möchte, dass auch du weißt: Du bist wunderbar!
Hab einen „selbst-bewussten“ Tag, denn Du bist die-/derjenige, die/den Du da im Spiegel
siehst – vor allem aber bist Du all das, was D A R I N steckt!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Eure Patentsocke

161. Text_Drei wichtige Fragen

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Liebe Blogbesucher!

Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch von Heinz-Peter Röhr „Die Kunst, sich wertzuschätzen“, in dem der Autor drei Fragen aufwirft, die man sich stellen soll:

War ich willkommen?
Habe ich genügt?
Bin ich satt geworden oder bin ich zu kurz gekommen?

Und das Cover zeigt eine Perle in der Auster … Sinnbild für: Was früher ein Fremdkörper/etwas Störendes war, kann zur Perle werden.

Mich hat dieses Bild sehr angesprochen.
Denn in der Beschäftigung mit den oben angeführten Fragen tauchen viele, viele Verletzungen auf, die in mein gegenwärtiges Leben hineinwirken.
Ich verletze, mache kaputt …
Die Fremdkörper in mir, die durch die Erfahrungen in meiner Kindheit entstanden, sollen zu meiner Perle werden.
Die Selbstsicherheit beginnt für den Autor bereits dort, wo man sich den belastenden Themen stellt.
Das mache ich.
Ich lerne mich plötzlich in einer Intensität kennen, die ich noch nie erlebt habe.
Vieles irritiert mich, zeigt mir, dass das gar nicht meines ist, worauf es wirklich ankommt im Leben.

Seit 3 Wochen gehe ich auch in einen Kurs für Frauen nach Krebstherapie.
Wir sind eine kleine Gruppe von 4 Frauen plus die Kursleiterin.
Die 100 Minuten (und es werden immer mehr als die 100 Minuten :-)) beginnen mit einer Gesprächsrunde, der Einführung in das Motto des Abends und dann gehen wir in einen anderen Raum, den sogenannten Bewegungsraum, wo wir mit Körperübungen, Atemübungen, Bewegen zur Musik, den Körper aufwärmen, einstimmen. Und dann in eine Einheit überführt, in der wir zur Musik unseren Körper bewegen, tanzen lassen, alles zulassen, was der Körper an Ausdruck herauslassen möchte. Es gibt auch die Möglichkeit, seinen Gefühlen in einem Bild oder einem Eintrag ins „Tagebuch“ Ausdruck zu verleihen.
Zum Abschluss setzen wir uns wieder im Kreis zusammen und jede – so sie möchte – spricht über ihre Erfahrungen, was  an Bildern, Worten, wiederkehrenden Bewegungen aufgetaucht ist.
Dann kommen natürlich auch die ganz persönlichen Lebensgeschichten so nach und nach ans Licht. Das ist oft sehr berührend.

Jeder Abend steht unter einem anderen Motto.

Beim 1. Abend ging es um das Ankommen.
Wir haben Paarübungen gemacht.
Für mich war es völlig neu, mich vor anderen zu bewegen, zu tanzen, mich der Musik hinzugeben.
Aber es hat funktioniert. Ich habe einfach die Augen geschlossen und war ganz für mich.

Beim 2. Abend ging es um Körper-Grenzen.
Wieder wurde in der Bewegung zu sehr rhythmischer Musik dieses Thema in den Körper geholt, mit ihm ausgedrückt.Ich war erstaunt, wie viel Rhythmus da in mir war. Es hat richitg gut getan, mich zur Musik zu schütteln, den Körper einfach machen zu lassen.
Es tauchte das Unendlichkeitssymbol in meinen Bewegungen auf und die Worte Ewigkeit, Unendlichkeit und Hemmschwellen/Grenzen überwinden.

Beim gestrigen 3. Abend ging es um die Archetypen des Frauseins.
Erst einmal hat jede für sich definiert, welche der 7 Archetypen (Königin, Mutter, Lachende, Liebende, Kämpferin, Wilde, Weise) ihr am meisten entspricht, welche sie am wenigsten integrieren kann und wohin sie kommen möchte.

Ich sah mich als Mutter, die Wilde war die, die ich am wenigsten integrieren konnte und zur Weisen wollte ich hinkommen.
Nach der Entspannungs- und Einfühlphase hat jede für sich sich mittels Gegenständen (wenn sie wollte) und Bewegungen in diese einzelnen Typen hineingedacht.
Das Interessante war, dass ich zur Wilden kaum Zugang bekommen habe. Ich habe bemerkt, dass sie irgendwo tief drinnen in mir auch lebt, dass da aber ein Deckel drauf ist, weil ich fürchte, wenn ich diesen Anteil „leben“ lasse, dass dies zu Chaos führt, dass ich andere Menschen verletze, dass es unstrukturiert/unkontrolliert wird.
Und als ich mich in die Weise hineinversetzt habe, kam plötzlich der überraschende Gedanke, dass das auch mit Humor und Lachen versehen ist.
Nicht nur ernst, seriös ist.

Und von Mal zu Mal bekomme ich mehr Zugang zu den Bewegungen meiens Körpers und es macht mir Spaß.
Ich möchte mich nun umsehen, ob es einen Kurs gibt, in dem ich dieses Bewegen/Tanzen „lernen“ kann.
Unsere Kursleiterin ist auch Tanztherapeutin, vielleicht weiß auch sie da etwas.
Ich merke auch , wie ich ein anderes Körperbewusstsein dadurch bekomme.
es fühlt sich gut an … und dazwischen purzeln plötzlich auch die Tränen.

So lerne ich mich weiter selber kennen.
Das ist spannend, mit freudigen Momenten und auch mit Trauer und Schmerz besetzten, mit Entsetzen, welche Anteile da auch in mir schlummern.

Und ich lerne das Loslassen.
Mein Begleiter ist kein Begleiter mehr.
Ich verstehe es, er muss seinen Weg gehen.
Ich lerne loszulassen und dennoch bleibt da immer in mir ein Keim von Liebe, der tief in meinem Herzen liegt …
Ich bin auf dem Weg!
Eure Patentsocke