141. Text_Wohin geht die Entwicklung?

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Liebe Blogbesucher!

Die letzten Tage begleitet mich eine nicht wirklich formulierbare Unzufriedenheit, ich will aber dennoch versuchen, in Worte zu fassen, was da in meinem Kopf rumspukt.
Ich habe den Eindruck, dass mir weniger übrig bleibt als früher, dabei gönne ich mir nicht mehr als früher.
Ich nage jetzt nicht am Hungertuch, aber manche Anschaffung muss ich mir doch überlegen.
Und ich habe den Eindruck, dass das Geld nur so dahinrennt.
Alleine was ein Einkauf kostet! Wenn ich das in die alte Währung umrechne (ja, ich stamme aus dieser Generation ;-)), dann hätte ich um das Geld früher viel mehr Lebensmittel einkaufen können.
Es ist ja fein, wenn Dinge wie Autos, elektronische Artikel, Handys … billiger werden – nur davon kann ich im wahrsten Sinn des Wortes nicht abbeißen.

Und die zweite Sache ist, dass ich neben dem Job gerne etwas Erfüllendes machen würde, etwas, das anregt, neue Blickwinkel bietet.
Aber es drängt sich jetzt nichts auf, also gedanklich, dass ich wüsste, in welche Richtung es gehen soll.
Und nach wie vor merke ich, wie ich nach dem 8-Stunden-Tag geschafft bin und die Zeit für mich alleine brauche.
Und das spießt sich mit dem „was tun wollen“.
Dann denke ich mir wieder, dass mich etwas, das mich wirklich anregt, vielleicht aus diesem Erschöpfungszustand herausholen würde.
Und so laufe ich momentan gerade etwas unrund in mir selber … und das fühlt sich gar nicht gut an.

Und weihnachtlich gestimmt bin ich auch noch nicht wirklich.
Ich freu mich schon auf die Familienfeier, die wir mit einem Mittagsfondue beginnen, fortsetzen mit der Bescherung und mit einem netten Spiele- und Plauderabend ausklingen lassen wollen,
aber weihnachtlich fühlt sich das nicht an.
Wobei die Frage ist, was weihnachtliche Gefühle eigentlich bedeutet.
Was zeichnet diese aus?
Es kann aber nicht nur daran liegen, dass ich erwachsen und kein Kind mehr bin.
Meine Kleintochter meinte gestern nämlich auch, dass sie sich überhaupt noch nicht weihnachtlich fühlt und es früher soooo lange bis zur Bescherung gedauert hat und sie schon ganz aufgeregt war und jetzt spürt sie das gar nicht mehr.
Die Tage rennen nur so dahin und die Schulverpflichtungen verstellen den Blick auf die Weihnachtsfeiertage.

Wie geht es euch so mit Weihnachten?

Nachdenkliche Grüße
Eure Patentsocke

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  1. Es ist schade, dass Dir so gar nicht nach Weihnachten zumute ist. Aber bei den Gedanken, die Du Dir nachvollziehbarerweise machst, ist es auch nicht leicht. Vielleicht hilft Dir, nach der Arbeit einfach einen Tee zu kochen und nichts (!) zu tun. Einfach ein paar Kerzen anmachen, Deine Lieblingsweihnachtsmusik anmachen und ganz genüsslich an Deinem Tee schlürfen und das Flackern der Flammen beobachten? Mir hilft so etwas immer ganz gut, weil es so meditativ ist. Vielleicht hast Du dann auch Lust wieder etwas zu tun. Es muss ja auch nichts Großartiges sein. Ein paar Reihen gestrickt, ein paar Seiten gelesen, ein paar Kekse gebacken, ein bisschen Weihnachtspost erledigt. Alles ganz bewusst und in Ruhe, damit Du zur Ruhe kommst und Platz für weihnachtliche Gedanken und Gefühle bekommst.

    Da ich seit Jahren meinen Resturlaub und einige Überstunden in den Wochen vor Weihnachten abbummele und deshalb viel Zeit habe, die Adventszeit ganz entspannt mit Weihnachtsgeschenken basteln, kaufen und einpacken, mit dekorieren, backen, Weihnachtsfilmen schauen etc., etc. genießen kann, bin ich sehr auf Weihnachten eingestimmt und freue mich auch schon sehr darauf. Kurz vor meinem Urlaub war ich ungeplant im Krankenhaus und konnte mich deshalb auch nicht auf Weihnachten freuen, aber nach dem ersten Tag, an dem ich meine Weihnachtskiste geöffnet und ganz langsam ausgepackt, Kerzen angemacht, Tee gekocht und mit dem Dekorieren angefangen habe, da war sie auf einmal da, die Vorfreude.

    Ich wünsche Dir von ganzen Herzen, dass sich auch bei Euch schnell die weihnachtliche Vorfreude einstellt und Ihr die Adventszeit noch genießen könnt. LG

  2. Liebe Frau Landgeflüster!

    Danke für Ihre Zeilen mit den Anregungen.
    Es liegt vermutlich wirklich daran, dass ich mir keine/nicht genügend Zeit nehme, um ein bissel Stille in meine Seele einkehren zu lassen.
    Da ist dies zu machen und jenes.
    Weiß schon, das „brocke“ ich mir immer selber ein.
    Aber wo ein Wille, da ein Weg …

    Liebe Grüße
    Patentsocke

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