Archiv für den Monat Juni 2013

132. Text_Montagszeilen wurden Dienstagszeilen

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Habe es irgendwie geschafft, die gestrigen Zeilen als Entwurf abzuspeichern und nicht zu publizieren.
Also heute die Montagszeilen nachgereicht.

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Liebe Blogbesucher!

Die neue Woche ist angebrochen und somit auch wieder mein Arbeitsalltag.

Meine Urlaubswoche war ja die bis dato heißeste (bis 35 Grad) Woche.
Und genau deswegen hatte ich auch eine sehr entspannende Woche.
Weil es soooo heiß war, hatte ich auch nicht besonders viel Lust, viel zu erledigen, sondern habe wirklich total entspannt.
Ich lag im Schatten im Garten, las mein Buch, hörte über den MP3-Player Musik und ging in den Pool meines Bruders.
Wir  bestellten an einem Abend Pizza und aßen als Großfamilie (meine Eltern, die Familie meines Bruders sowie Kleintochter und ich) gemeinsam und saßen aufgrund des warmen Wetters bis spät auf der Terrasse und hatten gute Gespräche.

30-jähriges Maturaklassentreffen hatte ich auch.
Interessant, dass ehemalige Mitschülerinnen, mit denen ich während der Schulzeit nicht so viel Kontakt hatte, weil wir irgendwie nicht „zusammenpassten“, jetzt sehr angenehme Gesprächspartnerinnen waren und mich dafür andere, mit denen ich mich während der Schulzeit gut verstand,  teilweise sogar ein bissel mit ihrer Art irritierten.
Aber alles in allem war es ein sehr angenehmer Abend.

Ich konnte an diesem Abend wieder etwas beobachten, was mir schon ein paar Mal aufgefallen ist:
Wenn Leute darüber informiert sind, dass ich Brustkrebs habe, und dann in meiner Anwesenheit anderen erzählen, dass gemeinsame Bekannte (im Fall des Klassentreffens eine Professorin) an Krebs gestorben sind, dann erfolgt das mit einem „vorsichtig- erschreckten“ Blick in meine Richtung.Als ob man in meiner Gegenwart nicht darüber reden dürfte/sollte, dass Menschen an Krebs sterben.
Wir alle werden sterben – der Tod gehört zum Leben -, also dürften sie nie mit Gesprächspartnern darüber sprechen, dass jemand gestorben ist , weil der damit an die eigene Vergänglichkeit erinnert würde.

Die beiden Katzendamen sind mittlerweile ein gutes Team, das gemeinsam durch die nahe Umgebung zieht, fangen spielt, im Schatten liegt, über den Birnbaum auf den Balkon klettert und dort entspannt …

Heute wieder zur Arbeit, wo es mehr als genug zu erledigen gibt.
Aber es lässt sich ganz gut abarbeiten.

Kleintochter hat heute bis Mittwoch Projekttage.Morgen z. B. Ausflug ins benachbarte Ausland, daher wird um 4.50 Uhr der Wecker läuten, damit sie um 6.15 beim Treffpunkt zur Abfahrt sein kann. *gääääähn*
Ich werde mich nach ihrem Weggang noch ein Stündchen ins Bett legen, da ich um 8 Uhr einen Termin habe.

Werde also jetzt ab ins Bett gehen, damit ich genug Schlaf bekomme.

Liebe Grüße
Patentsocke

131. Text_Urlaub!!!!!

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Liebe Blogbesucher!

Diese Woche habe ich Urlaub … und es mit dem Wetter auch gut getroffen.
Es soll ja seeeehr sommerlich sein! 🙂
Da kann ich in meinem schattigen Vorgarten im Kühlen arbeiten und dann im Schatten meiner (zu) großen Tränenkiefer ein Buch lesen oder über Kopfhörer Musik hören und einfach die Seele baumeln lassen.
Unsere kleine Fellnase darf seit dem Wochenende auch nach draußen – natürlich ein bissel mit Bauchweh meinerseits.
Momentan streift sie nur durch unseren Garten, und geht nach Halbstundenausflügen wieder ins Haus und legt sich dort auf die Katzendecke.
Die Katzenklappe ist ihr noch nicht so geheuer, sie nimmt immer die Terrassentüre und ich hoffe, dass sie die Klappe auch noch „akzeptiert“, denn wenn ich wieder arbeiten bin, bleibt ihr nur dieser Weg zurück ins Haus.

Kleine Fellnase beim ersten Ausflug ins Freie:

Milly_Garten

Heute musste ich ihr den Ausgang allerdings verwehren, da wir um 9 Uhr bei der Tierärztin sind.
Letzte Woche wurde Blut abgenommen, um zu schauen, ob sie Katzenleukose hat und da nicht, kann sie dagegen geimpft werden. Nachher darf auch sie dann hinaus.
Unsere Große war heute nur kurz draußen und wolte dann wieder rein – ich glaub, sie ist ein bissel unsicher, was die Kleine in ihrer Abwesenheit anstellen könnte. 😉

 

Unsere Große beim Entspannen:

Lilly_2
Die beiden Katzen haben sich schon ganz gut aneinander gewöhnt, lagen schon gemeinsam auf der Katzendecke im 1. Stock.
Sie essen auch schon nebeneinander und laufen am Morgen nebeneinander die Treppe vor mir hinunter.
Im Garten beäugte die Große die Kleine und ging dann nach ihr die Stellen ab, an denen diese länger verweilt hat.
Manchmal ist die Kleine der Großen zu ungestüm und zu sehr zum Spielen aufgelegt, dann bekommt sie einen Faucher ab.

Heute werde ich noch ein paar Besorgungen machen und am Nachmittag den Garten genießen.
Am Abend kommt meine Freundin zu Besuch und wir werden den lauen Abend auf der Terrasse mit plauschen genießen.

Für morgen sind wir gleich wieder verabredet zum Frühstück mit anschließendem Ausstellungsbesuch.

Ok, ich muss Schluss machen, bevor die kleine Mieze in ihrem Fliegenfangeifer noch das gesamte Haus auf den Kopf stellt. 😉

 

Liebe Grüße und bis bald!
Eure Patentsocke

 

 

 

 

130. Text_Vergesellschaftung

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Liebe Blogbesucher!

Freitag also Abholung der neuen Mitbewohnerin, die gleich mal das Frotteetuch in der Transportbox benässte.
Ich hatte eine von mir am Vortag getragene Bluse mit hineingegeben – ich hoffe nicht, dass sie das so „verwirrt“ hat. 😉

Zu Hause dann die Box abgestellt und schon kam unsere Katze angerannt und schnupperte an der Türe, wir weiter ins Wohnzimmer und dort nochmals die Box abgestellt.
Gleiche Situation wieder.
„Alte“ Katze schnuppert, geht ein paar Schritte weg, kommt wieder näher, schnuppert.
Ich öffne die Box, die neue Mieze saust heraus und macht sich so dünn als möglich – also wenn sie gekonnt hätte, dann hätte sie die Höhe des Parketts angenommen. Sie wandert so durch das Zimmer, argwöhnisch beäugt von unserer Katze und findet sich ein Plätzchen hinter meinen Büchern.
Dort saß sie dann mal und beobachtete das Geschehen.
Unsere Katze roch inzwischen an der Box und an den Stellen, wo die Neue das Bücherregal abgeschnuppert hatte.

Da ich gelesen hatte, dass wir Menschen uns so normal wie möglich verhalten sollten, haben wir es uns auf dem Sofa bequem gemacht und den beiden mal keine Beachtung geschenkt (zumindest haben wir so getan ;-)).
Da kam nach einigen Minuten auch die neue Katze und schoss unter das Sofa …. und dort blieb sie dann auch den Rest des Abends.
Vor dem Zubettgehen wollte ich ihr aber unbedingt noch das Katzenklo zeigen.
Somit mussten wir sie unter dem Sofa hervorholen, was auch gelang.
Ich trug sie unter heftigem Protest zum Katzenklo, setzte sie in das eine der beiden vorhandenen hinein (hatte die extra noch ganz frisch gesäubert und gefüllt) und scherte mit meinen Fingern im Streu.
Sehr begeistert zeigte sie sich nicht, sprang gleich wieder heraus und sauste unters Sofa.
Altkatze verabschiedete sich inzwischen über die Terrassentüre ins Freie und kam auch erst irgendwann in der Nacht wieder.

Neumieze mit hinaus ins Vorzimmer genommen, und wir sind in den 1. Stock zum Schlafen.
Sie läuft die Treppen mit hinauf, erkundet den 1. Stock.
Wie ich am nächsten Morgen von Kleintochter hörte, legte sie sich zu ihr und musste dann gestreichelt werden, ansonst fing sie zu miauen an.
Kleintochter war also die Nacht über gut beschäftigt. 🙂
Ab dem Zeitpunkt, als unsere Altkatze wieder im Haus war, war auch Ruhe bei der Kleinen.

Obwohl die Große sie nicht an sich heranließ, war es ihr anscheined angenehm, Katzengesellschaft zumindest im gleichen Zimmer zu haben.
So lagen sie mit Respektabstand: die eine vor der Balkontüre auf der Decke und die andere auf dem Sessel vor meiner Psyche.
Nun geht es von Tag zu Tag besser.
Unsere Altkatze faucht nur ab und zu, wenn die Kleine in ihrem Spieltrieb ihr zu nahe kommt, aber sie beobachtet bereits sehr interessiert, wenn die Kleine mit dem neu gekauften Katzenspielzeug spielt.
Geht die dann weg, dann beschnüffelt sie es und schiebt es ein wenig mit ihren Pfoten herum.
Die Kleine sprang gestern schon zwischen uns aufs Sofa, machte es sich dort bequem und schlief eingekuschelt zwischen uns allen.
Sie ist eine extreme Schmuserin, die sogar hochspringt, um ihr Köpfchen an die Hand drücken zu können.
Sie schnurrt wie eine Nähmaschine, wenn man sie streichelt.
Wenn sie nicht gerade schläft, läuft sie einem wie ein Hündchen überallhin nach.
Da muss man dann aufpassen, weil sie auch gerne zwischen die Beine läuft.

Heute geht es noch zur Tierärztin, die mal einen Check machen soll, denn laut Impfpass ist sie bereits gegen Tollwut geimpft und gegen Katzenseuche und -schnupfen.
Kastriert ist sie ja auch schon, also wird der Termin heute hoffentlich kurz und schmerzlos verlaufen.
Liebe Grüße
Eure Patentsocken-Katzenmutti

129. Text_neue Mitbewohnerin

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Liebe Blogbesucher!

Morgen hole ich eine neue haarige, vierbeinige Mitbewohnerin zu uns.
Es ist eine ca. 6 Monate alte, bereits kastrierte und grundimmunisierte Katze.
Es wird also die kommenden Tage spannend, wie sich die Katzen annähern und wie sie sich verstehen.
An ihrem jetzigen Pflegeplatz hat sie sich sehr schnell mit den dort befindlichen Katzen verstanden.
Die Frage ist eher, wie groß die Begeisterung unserer ist. 😉
Aber falls es gar nicht klappt, kann ich sie zu ihrem Pflegeplatz zurückbringen, was ich natürlich nur im äußersten Fall machen würde.
Ich bin guter Hoffnung, dass es – sicher mit Eingewöhnungszeit – klappt.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich aufgeregt freudig bin.

Liebe Grüße
Patentsocke

128. Text_Es gibt mich noch. :-)

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Liebe Blogbesucher!

Ja, es gibt mich tatsächlich noch. 🙂

Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv und auch reich an vielen „Aha“-Erlebnissen.
Alte Muster sind ausgelöst durch diverse Alltagssituationen zum Vorschein gekommen, haben mich behindert, gehemmt, geärgert, innehalten lassen.
Und nun versuche ich wieder, bei mir selbst anzukommen, meinen Vorsätzen wieder mehr Beachtung zu schenken und – wie meinte es gestern die Osteopathin? – „meine Würde“, mehr zur Geltung kommen lassen.

Ich muss lernen, dem Druck, der von rundherum kommt, besser parieren zu können.
Eine Frau ohne Östrogen ist nunmal nicht die Sexbombe, eine Frau, die aufgrund der Hitzewallungen jede Stunde in der Nacht wach wird, ist ab 20 Uhr im Job nicht mehr einsatzfähig,
eine Frau, die Urlaubstage en masse angesammelt hat und Gutstunden im Wochenstundenausmaß, weil immer einsatzbereit und verfügbar, die ist am Feiertag mal nicht erreichbar.
Und ich muss weiter den Druck, den ich mir selber mache, rausnehmen.
Ich muss nicht für alle mitdenken, für alle organisieren, die Bedürfnisse der anderen im Fokus haben, 24 Stunden und 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen.

Mal dem Kind, mal dem Partner, mal der Arbeit, mal den Eltern, mal dem Bruder und seiner Familie ….
Denn irgendeiner hat immer einen Bedarf an meiner Unterstützung … die geben sich die Klinke in die Hand … und so bin ich gut ausgelastet.
Und wer kümmert sich um mich?
Ich muss was ändern.

Wie oft habe ich das hier schon geschrieben?
Wieso geht da nichts voran?

Und jetzt sollte wirklich mal wieder die Sonne scheinen und ich im Garten herumwerkeln können – das erdet mich.
Hoffe, es ist bald wieder soweit.

Eure Patentsocke