Archiv für den Monat April 2013

125. Text_Einfach nur besch…

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Liebe Blogbesucher!

Heute also Befundbesprechung im Brustzentrum.

Als ich nach dem Aufrufen das Zimmer betrete, empfängt mich die Ärztin mit den Worten: „Wir können Sie gleich wieder nach Hause schicken.“

Mein Gedanke: „Oh fein, es ist alles paletti, zu 100 % Narbengewebe …“
Ärztin: „Wir haben nämlich noch keinen Befund. Ihre MRT-Bilder muss sich nämlich noch eine Spezialistin ansehen und die ist Ende kommender Woche erst wieder im Brustzentrum.“
Ich: „Aha, und was bedeutet das jetzt?“
Ärztin: „Na ja, es ist kein eindeutiges Ergebnis und das muss sich die Spezialistin eben noch ansehen …“

Von der Assistentin wurde mir für 10. Mai ein neuer Termin gegeben.
Ich konnte gar nicht viel nachfragen, so beschlagen war mein Hirn von der Information.
Da sausen nämlich dann alle möglichen Gedanken durch den Kopf.
Auf dem Heimweg habe ich dann bemerkt, wie mich das beschäftigt und die Gedanken weiter herumgekreist sind: „Ok, das ist jetzt noch kein eindeutig negativer Befund, dass es Krebs ist.
Hm, es heißt aber auch, dass es nicht zu 100 % Narbengewebe ist. Wie geht es weiter, wenn es wieder Krebsgewebe ist …?“

Bin nicht in die Firma gefahren, sondern habe Bescheid gegeben, dass ich zu Hause bleibe.
Konzentriertes Arbeiten wäre nicht möglich gewesen. Wollte mich mal sammeln, zur Ruhe kommen, abschotten.

So sitze ich also nun da und wandle am Rand des Loches und pendle zwischen Optimismus und dem Blick in die Tiefe.
Zwei Wochen sind jetzt auch eine lange Zeit, bis – dann hoffentlich – endgültige Klarheit herrscht.
Aber da muss ich jetzt durch.

Liebe Grüße an euch alle!
Eure ein bissel sehr gedämpfte Patentsocke

124. Text_Nachklang eines schönen Wochenendes

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Liebe Blogbesucher!

Am Freitag hatte ich mein MRT.
Die Untersuchung selbst ist ja gar nicht schlimm.
Auf dem Bauch liegend, den die Brüste hängen durch zwei Löcher nach unten, wurde ich in die Röhre geschoben.
Natürlich nicht, ohne mir zuerst die Kopfhörer aufzusetzen.
Mann ist das ein ohrenbetäubender Krach – eine Frequenz war dabei, da kam kurz der Gedanke auf: Wenn das jetzt nicht sofort aufhört, dann muss ich schreien.
Diese Frequenz hat so eine Spannung in mir ausgelöst – sagenhaft, was Töne machen können.
Ein Venflon ist mir zuerst auch noch gelegt worden – für das Zuführen des Kontrastmittels.

Ach ja, das machte ein Arzt, der es nicht der Mühe Wert findet, mit den Menschen zu reden, mit denen er es zu tun hat.
Nicht mal auf mein Guten Tag hat er geantwortet.
Ich finde ein solche Verhalten unter jeder Kritik. >:-<
Ich glaub, ich werdedas diesen Freitag bei der Befundbesprechung im Brustzentrum mal deponieren, dass ich schon verwundert bin, wie Chefärztin und dieser Arzt dieses Spitals ihren Dienst am Patienten auffassen.

Also Ergebnis, was mein verdächtiges Gewebe ist, dann am Freitagvormittag.
Mein Mantra lautet: Es ist Narbengewebe, es ist Narbengewebe, es ist Narbengewebe …

Wochenendeinkauf haben der Meinige und ich dann gleich am Freitagnachmittag erledigt.
Samstag begingen wir den Fehler, am Vormittag zu einem Baumarkt zu fahren.
Diese Idee hatten gefühlte Tausende andere Mitmenschen auch. 😦
Jedenfalls habe ich gefunden, was ich gesucht hatte, Pflanzenerde auch gleich eingepackt und zwei Blumenkästen.
Ich habe beschlossen, meinen Balkon dieses Jahr wieder statt mit einem mit drei Blumenkästen zu behübschen.
Da ich wusste, dass an diesem (und auch kommenden Sonntag) eine Gärtnerei einen kleinen Blumenmarkt in einem Kleingartenverein in der Nähe meines Zuhauses veranstaltet, war die Bepflanzung auch gesichert. 🙂

Den Restsamtsag verbrachten der Meinige und ich sehr ruhig mit lesen, Gartenarbeit, jausnen …
Sonntag war dann ein viel besseres Wetter als Tags zuvor und so spazierte ich mit meiner Mutter und der Familie meines Bruders zum Blumenmarkt.
„Bewaffnet“ mit zwei grooooooßen Einkaufstaschen – denn ich kenne mich ja: Was andere im Kleidungs- oder Schuhladen ausgeben, schaffe ich locker im Blumenhandel.
Tja, nicht nur ich kaufte viel ein, auch die anderen der Runde und so bot mein Bruder an, das Auto zu holen und unseren Großeinkauf nach Hause zu chauffieren.
So konnten wir in einem gemütlichen Spaziergang wieder nach Hause gehen.

Dann galt es natürlich, die Blumenkästen zu bepflanzen und – was wesentlich schwieriger ist – sie in den 1. Stock auf den Balkon zu schaffen.
Aber auch das ist gemeistert.
Jetzt müssen die Pflanzen nur mehr wachsen und üppig blühen. 🙂

Mittagessen konnten wir auf der Terrasse und hatten sogar schon die Markise rausgedreht, weil die Sonne so intensiv schien.
Herrlich!!!
Buch lesen, faulenzen, dann wieder hier und dort im Garten zupfen.
Der Katze beim Baumkraxeln zusehen …

Abends ging es dann noch in ein tolles Konzert.
Stehplatz, direkt an der Rampe, den Hauptkünstler ca. 3 m vor uns.
Musik direkt im Ohr – mein Tinnitus freut sich heute noch. 😉

Und jetzt? Jetzt heißt es wieder den Arbeitstag zu gestalten.

Ich wünsche euch allen einen frohen Wochenbeginn!
Eure Patentsocke

 

 

 

123. Text_Wie wahr!

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Liebe Blogbesucher!

Mir ist heute folgende Geschichte untergekommen, die bei ihrer Einfachheit doch einen Aha-Effekt in mir ausgelöst hat:

In Indien werden noch heute Elefanten als Arbeitshelfer eingesetzt.
Und wie werden diese Tiere daran gehindert wegzulaufen?
Man bindet sie an einen dünnen Strick, der an einem in die Erde geschlagenen Holzpflock befestigt ist.
Das hindert einen ausgewachsenen Elefanten, der über die Kraft verfügt,  schwere Lasten zu ziehen und tragen, tatsächlich daran, wegzulaufen?
Ja, denn von frühester Kindheit an wurde er an den Strick gewöhnt und hat immer und immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Strick stärker ist als er selber.
Keine Chance also gegen den Strick zu bestehen, denkt der Elefant.
Und deshalb probiert er es dann auch einfach nicht mehr und nimmt dies als Gegebenheit an.

Aber der Elefant wächst und wird größer und stärker.
Und der Strick? Der bleibt, was er ist: ein dünner Strick.
Nur der Elefant merkt das nicht, schließlich hat er ja akzeptiert, dass er gegen diesen übermächtigen Strick keine Chance hat.

Was habe ich alles als Tatsache zu akzeptieren gelernt und hinterfrage es nicht mehr?
An welchen Stricken hänge ich und glaube, nicht auszukommen, obwohl es ein Leichtes wäre?

 

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

122. Text_Neuestes Schmuckstück und schöner Tagesausklang

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Liebe Blogbesucher!

Gestern hatte ich meinen Aufbaukurs I, in dem wir die Rückfädeltechnik und den Umgang mit Bouillondraht und Magnetschließe erlernt haben.
Laut Kursleiterin haben die Ketten damit Juweliersqualität … ich sollte wohl berufsmäßig umsatteln. 😉

Und damit ihr seht, wie toll das Schmuckstück geworden ist, hier ein – leider qualitativ wieder nicht optimales – Handy-Foto:

 

2013-04-11-128

Das sind Korallen und die Mittelstücke sind schwarze Glaswürfel und eine vergoldete Kugel.

Und weil es so viel Spaß macht, habe ich mich zu den nächsten beiden Kursen angemeldet: Crimpkurs und Crimpkurs I.
Das ist thematisch ganz anders, da arbeitet man mit Draht und lernt, verschiedene Materialien miteinander zu verbinden.

Und schon wieder ist Patentsocke seeeeehr mutig gewesen und hat einfach so (ok, ok, ich habe minutenlang mit mir gerungen ;-)) die Termine gebucht.

Und danach genoss ich noch ein wunderbares, bereicherndes Treffen. 🙂
Ob der angenehmen Temperaturen konnten wir bis spät im Freien tratschen.
Die Zeit verfolg im Nu und schon war der Zeitpunkt, um Abschied zu nehmen, gekommen. 😦
*winkewinke* und ein herzliches DANKE! … und ganz zart traue ich mich auf eine Wiederholung hoffen … an meine wundervolle Gesprächspartnerin.

Liebe Grüße an euch alle!
Eure Patentsocke

121. Text_Ich hab’s getan

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Liebe Blogbesucher!

Könnt ihr euch noch an mein Jammern erinnern, als ich davon schrieb, dass sich ständig die Timings meiner Arbeit verändern und ich mich gehemmt in meiner Urlaubsplanung fühle?

Tja, jetzt sind wieder mal zwei Timings geplatzt und alles verschiebt sich nach hinten.
Und jetzt ist mir der Kragen geplatzt.
Kann doch nicht sein, dass ich dann im Oktober draufkomme, dass ich mir das erste halbe Jahr Urlaub hätte nehmen können.
Schluss mit Nachsicht und Zurückstecken!

Ich habe mir drei Zeitausgleichstage genommen, die ich in den kommenden zwei Monaten konsumiere und im Juni eine ganze Woche Urlaub.
Und was das Beste ist: Ich habe innerhalb eines Tages die Entscheidung getroffen, im September nach Kappadokien zu reisen.
Habe eine tolle Möglichkeit bekommen, musste mich nur schnell entscheiden und ja, ich fliege! 🙂

Tja, was hier so einfach in Zeilen verpackt klingt, ist natürlich in meinem Inneren nicht so einfach abgelaufen.
Die Entscheidung zur Herbstreise beschäftigte mich einen ganzen Tag lang und hätten nicht Mitreisende gedrängt, dass sie buchen möchten,
hätte ich es mir vermutlich wieder so lange überlegt, bis die Chance verbei gewesen wäre.

Und noch etwas:
Bin ich froh, dass ich mich durchgerungen hatte, die beiden Aufbaukurse zum Kettenknüpfen zu buchen, obwohl ich ja laut Timing schwer im Stress gestanden wäre.
Denn nun ist ja alles ganz anders, weil nach hinten gerutscht, und ich würde mich in den Hintern beißen, hätte ich die nicht gebucht!
Wieder was gelernt.
Ich schaue mehr auf mich.

Liebe Grüße von eurer heute frohgelaunten
Patentsocke

120. Text_Frühlingserwachen

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Liebe Blogbesucher!

Nach meinem heutigen Arbeitstag hat es mich in den Garten getrieben.
Da es ja jetzt schon länger hell ist, die Sonne schien und 15 Grad auch sehr angenehm, habe ich einige nötige Handgriffe gemacht.
So habe ich meine drei Oleander – einer mächtig groß und dementsprechend schwer – aus dem Winterquartier geholt und auf ihren Freiluftplatz gestellt.
Das Reisig habe ich  von den Pflanzen genommen, die Leberblümchen haben zwischen den Nadeln schon zu blühen begonnen.
Meine Gartenbank habe ich auch aus dem Schuppen geholt und wieder unter den Baum gestellt.
Falls es am Wochenende Gartenwetter gibt, möchte ich meine Terrasse kärchern und die Terrassenmöbel reinigen und aufstellen.
Dann steht der Freiluftsaison nichts mehr im Weg 🙂 – außer schlechtes Wetter.

Und die heute gemachten Fotos der ersten Frühlingsboten sollen euch teilhaben lassen an meiner Gartenfreude (Die Qualität meiner Handykamera ist leider nicht so prickelnd):

Frühlingsboten I

Erste Primeln – einst Topfpflanzen verteilen sie sich jetzt von selbst im Garten.

Frühlingsboten

Tete-a-tete-Narzissen – einst auch Topfpflanzen genießen sie jetzt die Freiheit des Gartens.

Frühlingsboten II

Dieser Strauch war die letzten Jahre mit wachsen beschäftigt und hatte nur wenige Blütenstände, doch heuer erfreut er mit einer ganz ansehnlichen Blütenpracht. 🙂

Liebe Grüße
Eure lebensfreudige Patentsocke

119. Text_So eine Art Rundreise

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Liebe Blogbesucher!

Ich liege schon im Bett, den Laptop auf dem Schoß und bevor ich meinen Schönheitsschlaf starte,
surfe ich noch so herum.
Ich besuche alle mir ans Herz gewachsenen Blogger.
Und so reise ich quasi durch die ganze Welt und erfahre viel Neues, Interessantes, muss schmunzeln und habe Aha-Erlebnisse.
So unterschiedlich wie die Themen der diversen Blogs sind und auch die Menschen, die sie schreiben, so bunt sind auch die Bilder, die sich bei mir einstellen, wenn ich bei diesen Menschen „zu Gast“ bin.
Es gibt da eine Stammrunde, die ich regelmäßig und gerne besuche. 🙂

Tja, und ich wollte euch allen mal ganz herzlich Danke sagen für eure Zeilen, die nachdenklich machen, aufmuntern, informieren, unterhalten … ganz einfach mein Leben bereichern!

So, und jetzt wird geschlafen. 😉

Liebe Grüße
Eure Patentsocke

118. Text_Wieder im Arbeitsalltag gelandet

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Liebe Blogbesucher!

Meine Urlaubstage waren gut gefüllt, aber obwohl doch recht viel los war, habe ich sie genossen und meine Batterien wieder aufgeladen.
Mittwoch war der Skitag mit Kleintochter.
Bei unserer Ankunft lugte noch die Sonne heraus und die ersten beiden Abfahrten machten wir noch bei einem Himmel mit blauen Lücken, dann zog der Nebel herein und setzte sich knapp über der Bergstation fest.

Um die Mittagszeit ließ er sich dann herunter und wir mussten die ersten Schwünge der Piste im Nebel machen.
Daraufhin beschlossen wir einzukehren.
Da waren wir natürlich nicht die Einzigen. Und obwohl wirklich nicht viel los war – die Pisten hatten wir teilweise für uns alleine – war die Hütte dann doch gut gefüllt.
Nach unserer Rast hatte sich der Nebel wieder gehoben und so war der restliche Skitag dann recht fein.
Ich habe ob meiner nicht mehr ganz so vorhandenen Kondition gegen Ende des Tages nur mehr die leichte Familienabfahrt gewählt, während Kleintochter zur schwarzen Piste abbog.
Ja, ja, so ändern sich die Zeiten. 😉

Das Osterwochenende war mit Familienbesuch recht arbeitsintensiv, aber auch sehr schön, wenn alle am Tisch sitzen und es summt wie im Bienenstock.
Erholung waren die beiden tagen nicht gerade, wiel ich immer zwischen Küche und Esszimmer hin und her gepilgert bin, aber ich habe die Zeit dennoch genossen.
Gestern traf ich mich mit meiner Freundin zum gemütlichen Frühstück und anschließend besuchten wir eine Ausstellung.
Danach trafen Kleintochter und ich auf meine Großtochter, wir besorgten noch Untensilien für neue Ketten und Großtochter beschloss, bei uns zu übernachten.
So kam sie auch gleich zu ihrer neuen Kette und den dazupassenden Ohrringen.

Heute war ich zur Vorbesprechung des MRT im Spital.
Mann ist das ein Aufwand.
Erst im Brustzentrum warten, Überweisung fürs Zentralröntgen bekommen, mit dem zur spitalseigenen Chefärztin, danach Termin im Zentralröntgen ausmachen, dann zur Blutabnahme.
Aber jetzt ist alles getimt, bin am 19. 4. zum MRT und dann eine Woche später zur Befundbesprechung.
Hab mich dazwischen schon wieder dabei erwischt, dass ich ein schlechtes Gewissen bekam, weil ich mir das jetzt „gönne“.
Diese Spuren sind verdammt tief!!!

Tja, und dann war heute wieder der 1. Arbeitstag und die nächsten Wochen sind arbeitsmäßig ziemlich heftig.
Na ja, ich versuche weiter, meine WorkLifeBalance zu bewahren.
Mitte April mache ich den Aufbaukurs I meiner Kettenknüpfkenntnisse und Ende des Monats dann Aufbaukurs II.
Darauf freue ich mich schon. 🙂

Euch allen liebe Grüße und ein sonniges Lächeln zur Aufmunterung,
so es bei euch auch so winterlich ist wie hier.
Eure Patentsocke