Archiv für den Monat Dezember 2012

98. Text_JahresEnde

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Liebe Blogbesucher!

Hat ein bissel gedauert, bis ich mich heute wieder mal melde.
Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter mir.
Vor einer Woche Bescherung mit Abendessen und anschließendem Spielabend mit meiner Großfamilie.
Sonntag kam der Meinige, der ja über Weihnachten immer Storno schreibt und es nicht feiert.
Als nicht feiert ist nicht ganz korrekt, denn er schenkt mir was und seinen Kindern und seinem Enkelkind. Der Weihnachtsbäckerei hat er auch noch nicht abgeschworen. 😉

Den Weihnachtstag selber verbrachten wir mit der kranken Kleintochter gemütlich zu Hause.
Am Christtag wurde Kleintochter von ihrem Vater geholt (sie fühlte sich so weit ok, um bei ihm zu sein ) und der Meinige und ich verbrachten einen gemütlichen Lese- und Faulenztag.
Am Stefanitag kamen Kinder und Enkelkind des Meinigen zu Besuch und wir hatten einen netten Tag mit ihnen.
Am 27. hatten wir am Abend Besuch von Verwandten und meine Eltern waren auch dabei. Und Kleintochter wurde von ihrem Vater zurückgebracht.

Gestern begann es damit, dass ich mal meine Teevorräte durchforstet habe und dann ging es gleich weiter in den Küchenkästen und ich habe eine neue Ordnung geschaffen.
Nun passiert es dem Meinigen und mir immer wieder, dass wir Zucker und Mehl etc. im falschen Kasten suchen. 🙂
Na, so bleibt man auch jung.
Kleintochter und ich sind dann noch ins Möbelhaus und ich habe mir eine digitale Küchenwaage gegönnt. Bis jetzt habe ich mit einem alten Ding vom Altwarenhändler mit zwei Waagschalen gearbeitet. Die ist so groß, dass sie auf dem Küchenkasten steht und ich immer rumturnen muss auf dem altersschwachen Stockerl, um sie von dort runterzuholen.
Und irgendwie bin ich auch nicht mehr die Jüngste für solche Akrobateinlagen, also eine tellerdicke Digitalwaage mit Tara-Funktion, die jetzt griffbereit auf der Arbeitsfläche steht.
An der Nusstorte morgen kann ich dann gleich austesten, ob ich mit der zurechtkomme. 😉
Außerdem habe ich mir eine Bodrum-Teekanne gekauft, nachdem meine Keramikkanne ihren Ausgießschnabel abgeworfen hat.
Für Kleintochter muss ein neues Bett her, denn bei ihrem ist der Lattenrost – der fix verbunden ist mit dem Bett – kaputt. Wenn sie sich reinlegt oder umdreht, purzeln unter ihr die Latten weg.
Das macht den Schlafgenuss natürlich nicht unbedingt so, wie man ihn möchte.
Da ihr auch Stellplatz für Bücher abgeht, werden wir da gleich nach einem Modell Ausschau halten, dass ein Kopfhaupt mit Kasten/Regalen hat.
Heute waren wir einkaufen – gleich bis inklusive 1. 1., weil ich tue mir den Stress am 31. sicher nicht an.
Kleintochter wurde vor einer Stunde von ihrem Vater abgeholt und der Meinige und ich genießen den Faulkenzernachmittag.
Morgen kommen meine Kinder und mein Enkelkind zur Jause, also wird es da ohnehin wieder lebhafter.

Und da der Akku meines Compis gegen Null geht, werde ich meine Zeilen hier beenden.

Habt noch alle ein angenehmes letztes 2012-Wochenende!

Eure
Patentsocke

97. Text_Schwester Patentsocke

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Liebe Blogbesucher!
Seit vorigen Mittwoch pflege ich meine kranke Kleintochter.
Das Antibiotika, das ihr die prakt. Ärztin gegen die vermeintliche Mandelentzündung/eitrige Angina gegeben hat, half gar nichts und aufgrund der Bemerkung der Osteopathin, ob ich schon an das Pfeiffersche Drüsenfieber gedacht hätte, führte zu einer Überweisung auf die Kinderinfektion des Spitals.
Dort wurde ein Schnelltest gemacht, der negativ war, was aber laut Ärztin nichts aussagt.
Sie hat einen Rachenabstrich gemacht und uns für den kommenden Tag wiederbestellt.
Also wir am Dienstag wieder im Spital, diensthabende Ärztin meint, alle Symptome sprächen für die Mononukleose (so heißt die Krankheit auch).
Ultraschall des Bauchraums zeigt eine vergrößerte Milz, also absolutes Sportverbot und Bestätigung, dfass es die Mononukleose ist.
Es gibt kein Medikament, Kleintochter soll sich körperlich schonen und wenn das Fieber auf 38,5 steigt, soll sie ein fiebersenkendes Mittel einnehmen.
So hatte sie gestern den 8. Tag in Folge auf 39,7 Grad.
Heute ist das Fieber bis jetzt nicht so stark gestiegen, denn normalerweise hatte sie am Nachmittag schon 38,4 Fieber.
Ich bin also guter Hoffnung, dass sie sich in den nächsten Tagen erholt.
Laut Spitalsärztin kann diese Krankheit nämlich recht langwierig sein.

Meine Zeitausgleichswoche, die ich als Verwöhnwoche für mich geplant hatte, hat sich also nun zur Pflegewoche verwandelt. Und unsere Skitage musste ich wieder absagen.
Wie heißt es doch? Leben ist das, was passiert während du Pläne schmiedest.

Heute habe ich den Christbaum besorgt und den Weihnachtsschmuck vom Dachboden geholt.

Da meine Familie ja recht groß ist und meine Kinder auch die Familien ihrer Partner besuchen, beginnt der Bescherungsreigen am Samstag bei mir.
Aber weihnachtlich gestimmt bin ich noch gar nicht.
Wie geht es euch damit?

Ich wünsche euch einen angenehmen Donnerstag.
Eure Patentsocke

96. Text_Jahrestag

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Liebe Blogbesucher!

Heute ist Jahrestag meiner OP.
Hmm, irgendwie ein spezieller Tag und dennoch fühlt er sich nicht irgendwie „besonders“ an.

Ich pflege seit 3 Tagen meine kranke Kleintochter.
Dienstagabend begann es mit Kopfschmerzen, die am Mittwoch am morgen nicht besser waren und sich leicht erhöhte Temperatur dazugesellt hatten sowie Schmerzen beim Rollen der Augen.

Ab zur praktischen Ärztin, die nach der Info, dass Tochter sehr engagiert Badminton spielt und sich da auch ein wenig verrrissen hätte, meinte, sie hätte eine verspannte Nacken-SchulterMuskulatur, weil sie beim Drehen des Kopfes eine Blockade feststellt, Blutdruck gemessen, der ist ok, also tagsüber schonen.
War schon am Überlegen in die Arbeit zu fahren, aber irgensdwie kam mir das Ganze ein wenig komisch vor, Tochter war blass, hatte müde Augen.
Also beschloss ich zu Hause zu bleiben …. und gut war es.
Im Lauf des Tages stieg das Fiener und um 21 Uhr stand es bei 39,9 (im Ohr gemessen).
Ich hab Essigpatscherl gemacht und die Nacht über glühte mein Kind neben mir im Bett.
Gestern um 7 Uhr 38,6 Grad, wieder bei der Ärztin angerufen, ich solle um kannp vor 11 Uhr vor Ende der Oridnation mit dem dann aktuellen Fieberstand nochmals anrufen.
10 vor 11 hatte sie 37,5 Fieber.
Tja und am Abend waren es dann wieder 39,3, worauf ich ihr für die Nacht ein Mexalen gab.
Meine Tochter kann keine Tablette im Ganzen runterschlucken, also Mexalen geviertelt und dann insgesamt 3 Gläser Flüssigkeit gebraucht, bis das Medikament unten war.
Heute in der Früh 38,5 Fieber, Anruf bei der Ärztin, sie kommt nach der Ordi vorbei.
Und der Blick in den Hals zeigte leichte Eitertupferl, also eitrige Angina.

Ich kann also meinen Entspann-Montag mit der Freundin in der Therme vergessen. 😦
Hoffe nur, das ich mich nicht angesteckt habe.

Und so erledige ich nun im Haushalt alles, was ansteht und für das ich kein Wochenende opfern mag. Ich hab die Tiefkühltruhe enteist, den Kühlschrank geputzt, Ordnung im Vorzimmerkasten gemacht und auch auf meinen Schreibtisch wieder klar Schiff gemacht und alle Papiere (Rechnungen, Infozettel …) in den Ordnern abgelegt, wo sie hingehören.
Sieht jetzt echt manierlich aus.
Weihnachtspost habe ich auch erledigt.

Euch wünsche ich ein angenehmes Wochenende!
Eure Patentsocke

 

95. Text_Kontrolle

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Liebe Blogbesucher!

Meinen „Blues“ habe ich hinter mich gebracht und heute war ich bei meinem Frauenarzt zur Kontrolle.
Gynäkologisch ist alles ok, meine Trenantonespritze habe ich auch wieder bekommen.
Leider habe ich sie in den Bauch gerade an der Stelle bekommen, wo der Hosenbund sitzt – das ist natürlich ein bissel suboptimal.
Habe nun auch ein pflanzliches Präparat gegen meine Wechselbeschwerden bekommen: remifemin plus.
Ich hoffe, dass das ein bissel Linderung vor allem meiner Hitzewallungen bringt.

War dann gleich in der Apotheke nahe bei der Ordination, um meine Rezepte einzulösen.
Als dann alle Medikamentenpackungen auf dem Ladentisch lagen, meinte ich zum Apotheker: „Da komme ich mir gleich wie eine alte Frau vor.“
Er war aber sehr charmant und hat dem natürlich gleich widersprochen. 😉

Der nächste Check sind dann im Februar die Mammografie, das Skelettröntgen und der Ultraschall des Bauchraums. Die Befunde soll ich dann im März zur Kontrolle im Spital mitnehmen.
Hoffe natürlich, dass die Untersuchungen nichts Auffälliges zeigen.

In der Arbeit habe ich noch diese Woche zu tun, kommende Woche habe ich mir Zeitausgleich genommen. Und da unser Unternehmen ab 24. 12. auch Weihnachtssperre hat, bin ich dann insgesamt 3 Wochen zu Hause.
Ich freue mich, nach diesen anstrengenden Wochen schon sehr auf die freien Tage und habe vor, mich gut zu entspannen. 🙂

Liebe Grüße
Patentsocke

94. Artikel_Kann die Welt nicht heute untergehen?

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Liebe Blogbesucher!

Jawohl, so fühle ich mich heute.
Unendlich müde, lustlos, hab mich in der Früh bei dem Gedanken ertappt, was das hier alles soll.
Alles ist so mühsam, alles nervt … tieftrübe Stimmung pur.
Wenn die Welt jetzt unterginge, würde ich mir das Leben ersparen.

Ich kann aber nicht benennen, was das „Alles“ ist.
Es ist einfach alles.
In die Arbeit schleppen, obwohl ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würde, all die „Wichtigkeiten“ rundherum, die mich nerven und großer Anstrengung bedürfen, wahrgenommen zu werden.
Was ist bloß los mit mir?!?

Am Montag war ich bei der Osteopathin.
Sie hat einen ganzheitlichen Ansatz und so hat sie mich nicht nur „cranio-sacral“ behandelt, sondern es kamen auch Themen zur Sprache.
Ja, alles, was sie so „erfühlt“ hat, entspricht den Tatsachen und fand ich mich wieder.
Meine zarte, verletzliche Seite ist zugeschüttet mit meinem Starksein, meiner Kontrolle.
Und sie meinte, ich solle meinen Krebs ernst nehmen. Nicht in dem Sinn, dass ich ins tiefe Loch fallen soll, sondern wahrnehmen, dass mein körperliches und seelisches System ein Notsignal gesendet hätten, weil sie nicht mehr können, weil da was schief läuft.
Und natürlich hat sie auch  carnio-sacrale „Behandlung“ gemacht.

Vielleicht ist deswegen in meinem Körper und meiner Seele momentan das los, was los ist.

Außerdem hab ich eine Enttäuschung erlebt.
Enttäuschung bedeutet ja nichts anderes, als dass man sich getäuscht hat.
Und ich hab mich gründlich getäuscht.

Habe vor zwei Wochen entdeckt, dass ein vom Meinigen verehrter Künstler kommendes Jahr in unsere Stadt auftritt und mich wirklich einen Haxen ausgefreut, dass ich das vor ihm entdeckt habe, habe Karten bestellt und mir schon in den buntesten Farben ausgemalt, wie überrascht er sein wird, wenn er die zu Weihnachten bekommt.
Und was ist gestern?
Er zu mir: Du, in dem Hefterl da hab ich gerade gesehen, dass der XY kommendes Jahr kommt – die Location, in der er spielen wird, ist nicht ganz optimal …
Super, also musste ich ihm die Karten gleich geben, weil ich kenne ihn: Er bestellt da selber Karten.
Und so ist meine wunderschöne Vorstellungsseifenblase mit lautem Knall zerplatzt.

So, ich werde mich jetzt irgendwie durch diesen Tag schleppen und hoffe, dass ich nicht zu viele Menschen in meiner Umgebung heute aufgrund meines Genervtseins „fresse“.

Vielleicht ist es ja morgen wieder besser.
Eure Patentsocke