71. Text_Reha_Es gerät was in Bewegung

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Liebe Blogbesucher!

Noch eine Woche, dann geht es wieder zurück in den Alltag.
Mit vielen guten Vorsätzen und vielen neuen Einsichten, die mir die Zeit hier gebracht hat.

Ich habe hier auch ein Buch gelesen (also eigentlich lese ich es ja noch immer), das mir vor Wochen bei uns in der Arbeit auf einem Bücherflohmarkt ins Auge gestochen ist: „Wieder gesund werden – Eine Anleitung zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte für Krebspatienten und ihre Angehörigen“ von O. Carl Simonton, Stephanie Matthews Simonton und James Creighton.
Mit CD mit Übungen zur Entspannung und Visualisierung nach der Simonton-Methode.

Eine der Aussagen des Buches ist:

Botschaft der Krankheit

Dr. Simonton ist der Meinung, dass jede Erkrankung eine spezielle Botschaft hat. Fragen Sie sich ganz ehrlich:

  • Was erlaubt mir die Krankheit zu tun, was ich immer schon gerne getan hätte, mich aber nicht getraut habe, bzw.
  • Was muss ich durch die Krankheit nun nicht mehr machen, was ich ohnedies nicht mehr tun wollte?

Wenn Sie auf diese Fragen eine entsprechende Antwort finden, dann beschäftigen Sie sich auch gleich mit der Nächsten: Welche  g e s u n d e n Strategien kann ich einsetzen, um zum gleichen Ergebnis zu kommen?

Oho, da ist einiges zum Vorschein gekommen, man muss nur ehrlich sich selbst gegenüber sein.

Und noch einige andere für mich sehr anregende Gedanken sind darin zu finden.
Es wird mir vieles klarer und es gerät da jetzt eine Menge in Bewegung.

Habe gestern auch der Krebshilfe in meiner Stadt ein Mail geshcickt mit der Anfrage, wie es mit psychotherapeutischer Unterstützung für mich aussieht und habe heute Antwort bekommen, dass sie diese gratis für Krebspatienten und ihre Angehörigen anbieten.
Aufgrund der starken Nachfrage ist zwar etwa 2 Wochen Wartezeit, aber das stört mich nicht.
Ich bin ohnehin erst in einer Woche wieder zurück.
Ich möchte jedenfalls dranbleiben und diesen Spalt, der sich jetzt in mein Inneres, zu meiner Psyche, aufgetan hat, offen halten und vergrößern.

Gestern habe ich bei meinem Gynäkologen angerufen, weil ich ja alle 3 Monate zur Kontrolle (Gynäkologe – Brustzentrum – Gynäkologe …) soll.
Bekam für den 3. 7. in der Früh einen Termin. Wollte den schon nicht annehmen und auf einen späteren Tremin ausweichen, weil ich ja am 2. 7. in der Früh zur Kontrolle auf der Radioonkologie bin und was sagen die in der Arbeit, wenn ich kurz nach der Reha gleich zwei Arzttermine hintereinander habe und später komme …
Hab mir aber rechtzeitg auf die Zunge gebissen und ihn genommen.
Es geht hier um mich und meine Gesundheit und nicht um meine Firma!

Ich bin so dankbar, dass ich diese Tage hier erleben darf, die so viel in mir und mit mir bewirken.

Eure glückliche
Patentsocke

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  1. Liebe Patentsocke

    Wie gut, dass Du für Dich so viel aus der Reha mit nehmen kannst. Die Psychoonkologische Begleitung ist wirklich etwas sehr sinnvolles. Es ist so wichtig zu begreifen und auch zu akzeptieren, dass diese Krankheit Spuren hinterlässt. Sie verändert das Leben, das nun nicht mehr so gelebt werden kann wie zuvor. Ich empfand es als eine grosse Erleichterung eine neutrale Anlaufstelle zu haben, wo ich wirklich alles was micht umtreibt, ohne Rücksicht auf Andere, ausprechen zu können, und auch Wege aufgezeigt zu bekommen, auf die ich selber nie gekommen wäre. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute Heimkehr.

    Sei ganz lieb gegrüsst
    Ursula

  2. Liebe Ursula!
    Ich bin auch sehr froh darüber. 🙂
    Von der psychotherapeutischen Unterstützung erhoffe ich mir auch, mit einer neutralen Person reflektieren zu können, was mich beschäftigt, womit ich meine Schwierigkeiten habe. Ich möchte die Glaubenssätze „Ich muss alles alleine erledigen“, „Ich bin für alles verantwortlich“, „Ich muss immer für die anderen da sein“ hinter mir lassen.
    Liebe Grüße auch an dich!
    Patentsocke

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