Archiv für den Monat April 2012

60. Text_Paris mon amour

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Liebe Blogbesucher!

Morgen geht es los: Ich verbringe mit Großtochter ein paar Tage in der französischen Hauptstadt.
Das Wetter wird laut Wettervorhersage ein bissel durchwachsen sein, aber zumindest die Temperaturen sollen ganz angenehm sein.
Bin schon gespannt, wie viel von meinen Schulkenntnissen in Französisch ich noch hervorkramen kann.
Werde euch nach meiner Rückkehr berichten, was wir alles erlebt haben.
Bin auch gespannt, was ich vergessen habe einzupacken – ich schaffe das immer wieder, Wichtiges zu Hause zu lassen (Zahnbürste, Nachtwäsche etc.) 😉

Der Meinige und Kleintochter hüten inzwischen das Haus, den Garten und unsere Tiere.

Liebe Grüße an euch!
Patentsocke

59. Text_kurzes Lebenszeichen

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Liebe Blogbesucher!

Vergangenes Wochenende haben der Meinige und ich uns eine kleine Auszeit von Samstag auf Sonntag gegönnt.
Wir sind in ein ca. 90 Kilometer entferntes Dörfchen gefahren, dort steht ein Wirtshaus, dessen Besitzer sich auch der Kultur verschrieben hat und es treten dort sehr viele interessante Menschen auf. Wir haben vor einigen Wochen entdeckt, dass einer, den wir schon lange mal sehen wollten, am Samstag dort auftritt und beschlossen, uns was Gutes zu gönnen.
In der Nähe des Wirtshauses liegt ein malerischer See, der ein bissel an finnische Seen erinnert und im Wald dahinter liegen viele große Wackelsteine. Da ließ sich die Kultur mit der Natur also gut verbinden. 🙂

Aber seht einmal selbst, wie es dort so aussieht:

Impression vom Seeufer

Wackelsteine

Knusperhäuschen mit Bauerngarten


Der Meinige und ich haben wieder einmal festgestellt, dass wir gar nicht viel brauchen, um froh zu sein: absolute Stille, die nur durch Vogelgezwitscher unterbrochen wird, keine Menschenseele zu sehen für Stunden und viel Natur rundherum.

Leider war das Wetter nicht gar so schön, in Seenähe blies ein starker Wind, der die niedrigen Temperaturen gefühlt nochmal kälter erscheinen ließ. Aber auf einem Bankerl auf der Waldlichtung im Sonnenschein konnten wir es uns dann doch für einige Zeit gemütlich machen und ausruhen.

Ja, den Seespaziergang haben wir nach unserer Ankunft am Nachmittag genossen, danach im Wirtshaus einen Kaffee (und ich eine Mohntorte) und dann auf dem Zimmer noch ein bissel gelesen, umgezogen und zum Abendessen – das sehr lecker war – wieder in die Wirtsstube.
Der Chef des Hauses hatte uns schon bei der Begrüßung nach der Ankunft gesagt, dass wir für den Abend im Saal uns genehme Plätze mit Namens-Zetteln reservieren können – und so hatten wir gleich vorne beim Bühnenrand unsere Sitze.
Da der Saal nur etwa 60 Personen fasst, war es ein sehr intimer Rahmen, in dem der Auftritt stattfand.

Nach der Darbietung des Künstlers gingen wir aufs Zimmer und konnten am Sonntagmorgen ausgeruht ein gutes Frühstück genießen – mit dem Künstler des Abends als Tischnachbar. 🙂
Wir hätten gerne noch einen Spaziergang vor der Heimfahrt unternommen, aber da es nieselte und nur 5 Grad hatte, beschlossen wir, die Heimreise anzutreten.

Wir haben es aber sehr genossen, wieder mal aus den eigenen vier Wänden rauszukommen.

*****
Heute war wieder Büroalltag angesagt und jetzt am Abend haben Kleintochter und ich mit meinen Eltern noch eine schon vor zwei Wochen begonnenen Canasterpartie fertig gespielt.

Jetzt werd‘ ich mich ins Bett begeben, auf dass ich morgen wieder frisch und fröhlich und vor allem ausgeruht mein Tagwerk erledigen kann.

Liebe Grüße an euch!
Eure Patentsocke

58. Text_Ich fahr‘ auf Reha! :-)

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Liebe Blogbesucher!

Mich hat die Post des Leistungsträgers erreicht, dass er mir einen 22 Tage dauernden Aufenthalt  im Gesundheitszentrum meiner Wahl genehmigt.
Das ist auch, soweit ich das herausgefunden habe, die einzige Einrichtung in meinem Land, die auf die Rehabilitation onkologischer Patienten eingerichtet ist.
Ich darf im Juni fahren und drei Wochen mir, meinem Körper, meiner Seele, Gutes tun. 🙂

Und plötzlich merke ich, wie zwei Seelen in meiner Brust kämpfen.
Einerseits freue ich mich total auf freie Tage, an denen ich mich zum gemachten Tisch setze, keine Hausarbeit, Zeit, mich nur um mich zu kümmern.
Das hatte ich noch nie!
Immer waren Kinder um mich, für die ich mitdenken sollte, für die ich organisiert habe, um deren Bedürfnisse ich mich gekümmert habe und jetzt mal 22 Tage nur für mich.
Einfach unglaublich!!
Diverse therapeutische Maßnahmen werde ich bekommen, die erst nach dem Gespräch mit dem Arzt – auf meine individuelle Situation zugeschnitten -, festgelegt werden, die mir bestimmt gut tun.
Es gibt einen Thermalbereich und ein 25 Meter langes Schwimmbecken und einen Außenthermalwasserbereich.
Es wird QiGong angeboten, TaiChi, Nordic Walking, eine „Kraft“kammer, gemeinsames Kochen, Vorträge und und und
Überhaupt sieht das ganze 4-Sterne-Hotel mit Gesundheitszentrum sehr ansprechend aus, hat diverse Themenzimmer und ist in seiner Ausstattung auf dem modernsten Stand.
Und ich darf das jetzt alles 3 Wochen genießen.

Und dann ist da der Gedanke, dass ich den Meinigen und meine Kleintochter die Zeit nicht sehe, also hab ich schon deponiert, dass sie mich am Wochenende besuchen kommen sollen.
Der Meinige meinte aber, ich soll diese Tage wirklich mal nur mit mir verbringen, in mich gehen, in mich reinhorchen, diese FREIzeit nutzen, mich mit mir auseinanderzusetzen und zu erfahren, was mir wichtig ist.
Ich verstehe ihn ja und das ist bestimmt auch sehr wichtig.
Aber zu meinem Wohlfühlen gehört auch, dass ich dazwischen Kontakt mit meinen Lieben habe.
Und wenn ich daran denke, dass ich sie 3 Wochen nicht sehe, dann geht es mir emotional gar nicht gut.
Ich merke auch, dass ich mit dieser Abhängigkeit nicht umgehen kann, dass ich darauf angewiesen bin, ob er mit Kleintochter zu mir kommt oder nicht.

Ist das jetzt einfach dieses Ungewohnte, das mich so irritiert?

Ich hab kein Problem mit dem Alleinsein – wobei ich dort ja auch Kontakte knüpfen werde -, auch nicht mit dem „Auf-mich-selbst-zurückgeworfen-Sein“.
Oder doch?
Hab ich Angst, dass ich nicht gebraucht werde, wenn ich mich mal nicht um alles kümmere?

Es ist gerade sehr eigenartig, was sich in mir abspielt.

Liebe Grüße!
Eure Patentsocke

57. Text Lichtblick am regnerischen Montag

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Liebe Blogbesucher!

Das Wetter ist hierorts nach wie vor regnerisch und kalt – mit einem Wort: seeehr unwirtlich.
Aber es soll besser werden. 🙂

Und da mich bei meinem Hauseingang in der Steinvase gepflanzte Ranunkeln und Primeln heute mit ihren strahlenden Farben trotz des trüben Wetters begrüßten und mir damit einen freudigen Moment bescherten, habe ich sie gleich fotografiert und stelle sie hier herein, damit sie vielleicht manche von euch auch erfreuen.


Ich wünsche euch noch einen angenehmen Montagabend!
Eure Patentsocke

56. Text_Gartenbetrachtung von herinnen

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Liebe Blogbesucher!

Da hat man mal wieder freie Tage und hofft, dass man diese auf der Terrasse und im Garten verleben kann und dann macht das Aprilwetter tatsächlich, was es will.
Immer mal wieder regnet es, dazwischen blinzelt gaaaaanz kurz die Sonne und die Temperaturen laden auch nicht gerade dazu ein, sich draußen aufzuhalten.
So betrachte ich meinen Garten vom Wohnzimmerfenster aus und freue mich, dass mein kleines Blutpflaume-Bäumchen im nordöstlichen Vorgarten die ersten weißen Blüten zwischen den kleinen roten Blättern öffnet und am Boden schieben sich die Köpfe der Minitulpen hervor, die ich im Kreis um den Stamm eingesetzt habe.
Die Hibiskusstämmchen zeigen noch kein Grün , die sind aber immer sehr spät dran, dafür blühen daneben die Kaukasusvergissmeinicht und das Lungenkraut.
Auch der Elfenspiegel, den ich letztens beim Gärtner gekauft habe, lässt seine zarten orangen Blüten im Wind wippen.
Die Bergenie hat ihre rosa Blüten auch schon weit hervorgeschoben und wird wohl in den nächsten Tagen aufblühen.
Das Hängepalmkätzchen schmückt sich schon mit grünen Blättern und darunter im Kreis um den Stamm blühen die blauen Traubenhyazinthen.
Im südlich gelegenen Hauptgarten hat der duftende Schneeball an jedem seiner vielen Äste und Zweige Bälle von Knospen angesetzt, und wenn die aufblühen, dann riecht es in meinem Garten wie in einer Parfumerie.
Daneben blüht die Forsythie und mein Birnbaum ist mit seinen zahlreichen Blüten wie eine weiße Wolke.
Das Gras ist saftig grün und ich denke, in den nächsten Tagen wird wohl das erste Mähen fällig sein.
Wobei ich mich da sehr zurückhalte, weil überall im Gras die violetten Veilchen aufgegangen sind.
Meine Rosen haben auch schon ordentlich Grün angesetzt.
Und der Flieder zeigt auch schon die Blüten, es wird aber noch ein wenig dauern, bis sie ganz aufblühen.
Auf meinem Heimweg durch die Stadt kann ich beobachten, wie der Flieder an geschützten Plätzen schon aufblüht.

Bei meinem letzten Besuch in der Großgärtnerei habe ich es ja schon bedauert, dass mein Garten nicht größer ist, weil ich noch sooooo viele Pflanzen gerne in ihm wachsen sehen möchte.

Und jetzt sollte das Wetter ein bissel angenehmer, sonniger, wärmer werden, damit ich mitten in diesem aufblühenden Leben sein kann.

Jetzt verwöhne ich mich halt herinnen kulinarisch mit einem Kaffee und einem Stück Topfentorte.
Und dann muss ich Kleintochter für die Geschichte-Prüfung abfragen: Themen sind Napoleon, die Revolution und das Zeitalter der Industrialisierung.
Da wird man im Alter wirklich nochmal so richtig gescheit. 😉

Euch wünsche ich noch einen angenehmen Samstagnachmittag!
Eure Patentsocke

55. Text_Nochmaliger Start

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Liebe Blogbesucher!

Heute war also wieder ein erster Arbeitstag und ich hoffe, dass nicht so wie vor zwei Wochen jetzt wieder ein Rückfall kommt. Mir reicht es jetzt mit den Wehwechen.
War heute ein heftiger Einstieg: Begonnen mit einem beruflichen Morgentermin mit Übergabe von unterlagen und Besprechung der nächsten Projekte. Momentan sieht es nach einem heißen Herbst aus, da sollen dann vier große Projekte von dem Unterfangen, das ich alleine betreue über die Bühne gehen. Keine Ahnung, wie sich das ausgehen soll.
Aber ich mach mich da jetzt nicht narrisch, das kann ich ohenhin erst dann Schritt für Schritt angehen.
War so um 9.30 an meiner Arbeiststelle und hatte dann bis 13 Uhr zu tun, die eingegangenen Mails mit allen Anhängen zu bearbeiten. Dabei bin ich ohnehin übers Webmail von zu Hause immer rein und hatte die Mist-Mails schon gelöscht.
Dann lag auch schon ein Projekt auf dem Tisch, das mich heute und morgen bis Mittag in Anspruch nimmt und schon stand ein Kollege mit einer weiteren Arbeit da. Eigentlich gaaaanz dringend, aber da ich mich nicht klonen kann, hat er jetzt gemeint, es passt, wenn ich das morgen ab Mittag angehe.
Also wird auch morgen ein arbeitsintensiver Tag werden.
Mittagessen habe ich wieder mal nebenbei am Schreibtisch zu mir genommen. Dabei hatte ich mir sooo fest vorgenommen, diese 30 Minuten tatsächlich weg von meinem Arbeitsplatz zu sein, damit ich wirklich Pause mache und nicht nebenbei Telefonate übernehme, Ansprechperson für KollegInnen bin und auch nebenbei weiterarbeite.
Aber ich war brav, ich hab nur 35 Minuten Überzeit gemacht. 😉

Jeden Tag warte ich darauf, dass eine Reaktion auf meinen Kurantrag kommt, habe bis jetzt aber noch nichts vom Leistungsträger gehört.
Und falls meine Kur erst für Herbst genehmigt wird, dann wird sich mein Arbeitgeber wohl was einfallen lassen müssen, wenn es ab September wirklich so intensiv wird, wie es derzeit aussieht.
Mir wäre ja lieber, wenn ich im Juni die Kur machen könnte.

Und weil ich in meinem Alter ja schon den Schönheitsschlaf benötige, höre ich hier jetzt auf und gönne mir diesen. 🙂

Liebe Grüße!
Eure Patentsocke

54. Text_Frohe Osterfeiertage!

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Liebe Blogbesucher!

Die vergangenen Tage waren geprägt von gemeinsamen Tagesaktivitäten mit Kleintochter.
Vor allem mussten wir ihre Garderobe aufpeppen.
Dann habe ich noch meinen Garten genossen, solange das Wetter passabel war.
Seit gestern ist es ja leider regnerisch und es wird von Tag zu Tag kälter.
Morgen habe ich meine Eltern und alle meine Kinder samt Partner/-innen zum Brunch eingeladen.
Wir werden bei dem Wetter leider herinnen essen müssen, ich hoffe, dass es wenigstens so trocken ist, dass wir die Eier und Geschenknester draußen verstecken können und auch nach dem Essen vielleicht mit warmer Jacke auf die Terrasse können, um frische (wohl im wahrsten Sinn des Wortes) Luft zu schnappen und die Beine ausstrecken zu können.
Das Bauchfleisch für morgen brät gerade die zweite Stunde bei 100 Grad im Ofen, riecht aber schon lecker. *mhhhh*
Noch eine dritte Stunde und dann wird der Ofen stark aufgeheizt, damit die Schwarte oben so richtig schön knackig wird.
Dann haben wir beim Fleischer unseres Vertrauens Blut- und Leberwurst eingekauft, es gibt Selchkarree, Rauchgeselchtes und Osterteilsames.
Der Meinige macht morgen frisch dazu Linsen, Karfiolsalat, Karotten-Ananas-Salat und der Liptauer ist schon fertig.
Kren, Senf, Gurkerl, Pfefferoni, Eier, Kren und Brot gehören natürlich auch auf die Tafel.
Am Montag kommen die Kinder des Meinigen und sein Enkelkind zum Mittagessen und er brät eine Stelze.
Damit wir die „Völlerei“ der kommenden beiden Tage gut überstehen, haben wir uns heute zu Mittag nur einen Endiviensalat mit Kartoffeln gemacht.

Mir geht es nach dem Rückfall vorige Woche viel besser, ab und zu juckt die Haut noch und heute hat die Brust auch ein wenig geschmerzt. Meine Narbe massiere ich brav zwei Mal am Tag und mache das anscheinend so dezent, dass der Meinige mich heute fragte, wann ich eigentlich mit der Massage der Narbe beginnen soll.
Meine Hitzewallungen sind subjektiv gefühlt mehr geworden, jetzt spüre ich zusätzlich zu den nächtlichen Wallungen auch untertags öfter die Hitzeanfälle.
Hab mir jetzt angewöhnt, kurzärmelige T-Shirts unter einer Weste anzuziehen, damit ich schnell für Abkühlung sorgen kann.
Habe gestern im TV einen Beitrag gesehen, in dem eine Ärztin, die auch TCM anbietet, erklärt hat, dass Vitalpilze (Shitake etc.), die als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden (als Medikament sind sie mangels Studien nicht zugelassen), auch bei Krebs das körperliche Wohlbefinden stärken.
Ich werde mich dazu mal am Dienstag nach Ostern in der Apotheke schlau machen.
Euch allen wünsche ich recht frohe Osterfeiertage!
Eure Patentsocke

53. Text_Gartenzeit

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Liebe Blogbesucher!

Nach den ersten Tagen der letzten Woche, an denen ich mich mit Fieber, Schmerzen und Juckreiz herumgeplagt habe, wurde es gegen Ende der Woche besser und die Taufe meines Enkelkindes konnte ich ohne Einschränkungen mitfeiern.

War eine nette, intime Feier in einer kleinen Kirche nur im Familien-/Freundeskreis. Mein Enkelkind, das momentan eher auf der Rühr-mich-nicht-an-Welle unterwegs ist, vor allem, wenn viele Leute herum sind, hat alles stoisch über sich ergehen lassen.
Leider war das Wetter ja alles andere als schön, es war extrem windig und kalt.
Das gleiche Wetter gestern, darum haben wir den Sonntag gemütlich zu Hause mit lesen verbracht.
Ich hab meine Gartenmagazine gewälzt, weil ich für den heutigen Besuch im Gartencenter gerüstet sein wollte.
Da die Nacktschnecken bei uns schneller am Salat und Gemüse dran sind als unsereiner, habe ich bereits voriges Jahr die Salatpflänzlein und das Gemüse in großen Pflanztrögen angepflanzt. Am erfolgreichsten waren wir bei der Chiliernte, und aus den Samen der Pflanzerln haben wir nun neue Pflanzen gezogen, die stehen aber natürlich noch herinnen auf dem Fensterbrett.
Cocktailtomaten haben viel Mühe gemacht, weil die habe ich auf den Balkon gestellt, dort habe ich einen Dachvorsprung, weil die Tomaten ja keine Nässe von oben mögen. Alles recht aufwendig: Pflanzerde, Trog und Pflanzerln in den ersten Stock schleppen und der Ertrag war eher mager. Also habe ich beschlossen, dass ich mir das heuer nicht mehr antue.
Salat hatten wir voriges Jahr auch eine Menge – es ist im Gartencenter halt immer sooooo verlockend, die vielen Sorten auszuprobieren. Dann erreichen die Salatköpfe alle gleichzeitig die Erntegröße und so viel Salat schaffen wir dann beim besten Willen nicht auf einmal zu essen. Heuer habe ich also nur  Jungpflanzen des Grazer Häuptelsalats gekauft.
An Gemüse möchte ich es dieses Jahr mit Sellerie probieren, den essen wir gerne.
Und da ich ja auch auf Blumen sehr, sehr stehe, habe ich mir wieder Pflanzen für meine Blumenampel gekauft und heuer neu auch einen speziellen Topf für die Regenrinne, der heute auch schon bepflanzt wurde.
Und für meinen nord-ost-seitigen Vorgarten, der nur am Vormittag ein wenig Sonne abbekommt, habe ich eine Menge schattenverträglicher Pflanzen gekauft wie Elfenblume, Kaukasusvergissmeinicht, Bergenien, Salomonssiegel etc.
Ich hoffe, dass die mit der bereits dort befindlichen Kriechspindel, dem Immergrün, den Hibiskus, dem Hängepalmkatzerlbaum und der Blutpflaume ein harmonisches Ganzes bilden und mit den Jahren meinen derzeit ein bissel „erdig“ aussehenden Gartenteil üppig begrünen.

Ich darf gar nicht sagen, wie viel ich im Gartenmarkt ausgegeben habe.
Da kann ich immer mehr Geld loswerden als in einem Kleidergeschäft.
Aber man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

Und weil die ganze Pflanzerei noch nicht genug ist, habe ich gleich auch die Sonne genutzt und meine Terrasse abgekärchert.
Jetzt bin ich rechtschaffen müde und wenn ich hier die Zeilen reingetippt habe, werde ich mich gemütlich auf das Sofa legen und mir mit Kleintochter einen gemütlichen Abend machen.

Morgen muss ich zur Kontrolle ins Spital und da bekomme ich dann auch gleich meine zweite Trenantone-Spritze.
Ich hoffe ja sehr, dass ich die so gut wie die erste vertrage, ich mag jetzt nicht wieder irgendwelche körperlichen Missstimmungen!

Euch wünsche ich auch noch einen angenehmen Montagabend!
Eure Patentsocke