Archiv für den Monat Januar 2012

17. Text_Mein Montagsstarter

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Diesmal auch mein Senf zu Martins Montagsstarter:

1. Der Januar gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsmonaten.

2. Nicht nur Schokolade ist braun.

3. Sonne ist mein Lebenselixier.

4. Eierlikörgugelhupf und Apfelkuchen backe ich gern.

5. Puzzle, am liebsten die 1000-Stück-Puzzles, mache ich gerne in den Sommerferien gemeinsam mit meiner Kleintochter und dem Meinigen.

6. Das Klo muss neu verfliest werden.

7. Wichtige Unterlagen habe ich heute  in der Früh in den Ordnern abgelegt.

8. Es stehen Fitnesstraining und Computertomografie diese Woche auf meinem Plan und es muss das Zu-mir-selbst-Finden auch ganz dringend erledigt werden.

16. Text_Sonntagszeilen

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Liebe Blogbesucher!

Noch schneller als die Arbeitswoche ist das Wochenende um. 😦
Kein Wunder, ist das doch auch kürzer als die Arbeitswoche.

Am Freitag war ich bei meinem Medical Fitness Training, was mir wieder sehr gut getan hat.
Diesmal war der Herr Therapeut da, der mich viel mehr als die Frau Therapeut gefordert hat.
War aber nicht schlecht, so von Gerät zu Gerät zu kommen und da ich zwischen den einzelnen Übungen am einzelnen Gerät  ja immer 30-Sekunden-Pausen machen soll, überfordere ich meine Kondition ohnehin nicht. 😉
Ganz zum Schluss wurde mir noch eine Massage der Nacken- und Schulterblattmuskulatur gegönnt.
Mmmmmhhhhhhh tat die gut!

******

Gestern hatten wir einen sehr angenehm ruhigen Samstag mit viel Lesen und ich mit dem Organisieren einer Paris-Reise.

Ich hatte meiner Großtochter nämlich dereinst zu ihrer Matura eine gemeinsame Städtereise geschenkt und sie hat sich für Paris entschieden. Und jetzt setzen wir den Zwei-Mädels-Trip endlich in die Tat um.
Der Meinige und Kleintochter werden inzwischen die Katzen und das Haus hüten.
Paris ist ja nicht gerade ein billiges Pflaster und ein bissel hab ich schon geschluckt bei dem Preis, aber man gönnt sich ja sonst nichts.
Es ist ja nicht nur ein Geschenk an meine Tochter, sondern auch an mich, weil es ja auch für mich ein „Raus aus dem Alltag“ ist.
Anfang Mai ist es soweit und ich hoffe, dass wir die 4 Tage dort angenehmes Wetter haben und so richtig genießen werden.
Hab dann gestern natürlich gegoogelt, wie wir vom Flughafen zum Hotel kommen, was es so an Angeboten für die Paris-Besichtigung gibt …. und ja, mich so richtig vorgefreut.
Die leistbaren Hotels sind in Paris ja so eine eigene Sache und auch zu dem unseren gibt es sehr zwiespältige Bewertungen.
Bemängelt werden die kleinen Zimmer und kleinen Badezimmer.
Aber ich will ja nicht die Tage im Zimmer verbringe.
Und kritisiert wird, dass es kein kostenloses WLAN gibt.
Gut, ich fliege ja nicht nach Paris, um im Internet zu surfen …
Aber es soll rundherum nette Bistros und eine Boulangerie geben und in 200 Meter Entfernung liegt die Station der Metro, mittels der man direkt ins Zentrum kommt.

Und wisst ihr, was komisch ist: Nur weil ich jetzt Krebspatientin bin, kommen mir plötzlich so Gedanken, wie das mit einem Reisestorno ist, weil man weiß ja nie …
Ich meine, auch als angeblich Pumperlgesunder kann immer was dazwischen kommen und trotzdem ist jetzt der Gedanke, es könnte was dazwischen kommen, präsenter.
Irgendwie blöd das.

*****

Heute haben der Meine und ich uns ein superluxuriöses Frühstück mit Toast und Lachs und rotem Kaviar gegönnt.
Also den Kaviar hat er von einer Kollegin bekommen, die den ihrerseits von einer Kundin bekommen hat.
Und dann haben wir uns beim gestrigen Einkauf noch ein bissel Räuchelachs dazu gegönnt und den Toast.
Ich hab zur Abwechlsung statt meines Magentees einen Kaffee getrunken.
Nur an einen Prosecco oder Piccolosekt hat keiner von uns gedacht – und eine große Flasche ist für zwei dann doch ein bissel üppig.
Am Ende des Frühstücks, als wir beide so richitg pappsatt im Sessel lehnten, kam dann der Gedanke auf, ob wir uns heute wirklich noch das Risotto machen, das wir eigentlich für heute geplant haben.
Also sicher ist, dass wir uns wenn dann erst am mittleren Nachmittag machen.
Eigentlich wollte ich den Meinen dann noch zu einem Spazierer überreden, aber er  hat meinen Enthusiasmus eingebremst.

Ich werde heute noch meine Bügelwäsche bearbeiten und im Garten gehören die letzten Reste der Herbstanemonen abgeschnitten, die nach den Frösten jetzt nur mehr braun und hässlich im Beet stehen.

Euch allen wünsche ich noch einen angenehmen Sonntag!
Patentsocke

15. Text_Die Woche ist fast um

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Liebe Blogbesucher!

Schon wieder ist Donnerstag und die Woche beinahe um.

Wie schnell doch die Zeit vergeht!
Ob ich das wohl nach den fünf Jahren der Antihormontherapie auch sage, dass die Zeit schnell rumgegangen ist?
Mein Enkelkind ist heute auch acht Wochen alt und wenn ich mit der Therapie durch bin, ist es fast ein Schulkind.
Das klingt dann doch wieder weit, denn irgendwie ist es nicht so richtig vorstellbar, dass dieses kleine Wesen, das jetzt gerade gelernt hat, den Kopf selber zu halten, dann ein Kind ist, das mich bestimmt mit Fragen löchert. 😉

Jedenfalls tat es gestern wieder sehr gut, das kleine Menschlein im Arm zu halten und von ihm angegrinst zu werden.
Allen Skeptikern zum Trotz: Das war gaaaaanz bestimmt ein bewusstes Lächeln, das der Oma geschenkt wurde.
Und wisst ihr, was noch gut daran war – abgesehen von dem Lächeln und dem herrlichen Babyduft und der zarten Haut …?
Ich stand mit dem Baby in meinem Esszimmer, plauderte mit ihm und meine Kinder waren zwischen Küche und Esszimmer unterwegs, das Fleisch und den Käse und die Salate und Saucen, Champignons, Kräuterbutter, Getränke etc. hereinzubringen.
Ich hab das echt toll gefunden … ok, ein bissel unangenehm ungewohnt war es doch auch, weil ich es doch gewohnt bin, dass ich das alles erledige und nicht bedient werde.
Hat aber prima geklappt!

Wir hatten dann einen sehr netten Abend, haben gespeist und getrunken und anschließend noch eine Runde Cluedo gespielt und dann noch eine Runde Trivial Pursuit – die Variante, wo man zwei Teams bildet und sich in den einzelnen Fragerunden das Wissensgebiet aussuchen kann.
Hat echt total viel Spaß gemacht.

Kleintochter hat nach Verabschiedung ihrer Geschwister und Baby-Nichte ohne Aufforderung den Tisch wieder auf Kleinformat zusammengeschoben, das Tischtuch draufgelegt, die benutzten Gläser in die Küche gebracht …
Ich war echt baff, welche Züge sie an den Tag legt.

*****

Heute bin ich es in der Früh auch stressfrei angegangen und habe ganz in Ruhe meine Dinge erledigt, hab noch gelüftet (das Raclette hinterlässt ja doch einen Geruch im Raum), die gestern gewaschene und im Trockner getrocknete Wäsche aufgeteilt in kastenfertige Wäsche und Bügelwäsche. Habe den Geschirrpüler ausgeräumt und mir eine ausgiebige Dusche gegönnt.
Ich habe ganz bewusst nicht auf die Uhr geschaut, damit ich mir nicht selber wieder Gas gebe.
Und was soll ich sagen, ich war um 8.29 in der Arbeit.
Heute geht es wieder zur Halswirbelsäulengymnastik – und wenn ich wieder nach Hause komme, erwarten mich Kleintocher und Partner und ein hoffentlich entspannter Abend.

*****

Muss jetzt auch beobachten, ob ich die ersten Nebenwirkungen a la Hitzeschübe habe.
In den letzten Nächten wache ich auf, weil mir plötzlich von innen so warm ist – ich schwitze aber dabei nicht so, dass mir das Wasser runterläuft.
Dann decke mich eben ein bissel mehr ab und schlafe wieder ein.
Und das habe ich nur beim Schlafen in der Nacht, also eher so gegen Morgen.
Meine Kollegin, der ich das heute erzählte, meinte allerdings, dass sie das auch ab und zu hat. Und die ist bestimmt nicht im Wechsel.
Also mal weiter beobachten.

*****
Meine Depriphase ist heute auch nicht ausgeprägt, vielleicht hat das auch damit zu tun, weil ich die lieben Zeilen von Exilbayerin gelesen habe.
Danke nochmal dafür!
Ja, ich werde mir meine Tiefs „gönnen“, wenn ich spüre, dass es jetzt gar nicht anders geht, und wenn da noch ein Optimismus ist und etwas, das mich oben hält, dann aktiviere ich das. 🙂
Ich muss halt auch noch lernen, zuzulassen, dass ich nicht immer die Starke sein muss, die alles prima wegsteckt und mit allem supergut zurechtkommt.
Auch so ein Lernschritt.

Liebe Grüße an alle Mitlesenden!
Patentsocke

14. Text_Mittwochszeilen

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Liebe Blogbesucher!

Ich meld mich mal wieder.

Am Montag war ich dann doch noch in meinem Medical Fitness Training und muss sagen, schon auf dem Fußweg dorthin wurde es leichter und als ich dann dort war, hat’s mir absolut gefallen und nachher war ich richtig froh, dass ich meinen inneren Schweinehund überwunden hatte.
@ Exilbayerin: Danke für dein Anregung zur Veränderung meines Mantratextes!

Es tat mir echt wieder total gut. Der Therapeutin, die mich am Anfang der Stunde nach meinem Befinden gefragt hat, habe ich gestanden, dass ich ein Motivationsloch hatte und die Beine so weich waren. Darauf hat sie Rücksicht genommen und die Übungen „zahmer“ gestaltet.

Meine Bestrahlungstermine rücken nun auch näher – kommende Woche bin ich ja zum CT und übernächste Woche geht es dann los.
@ Sue: Ich hab schon den Block mit meinen Fragen beim Aufklärungsbogen liegen und schreib da immer drauf, wenn mir wieder was einfällt. 🙂
Gestern habe ich dann den „Fehler“ gemacht, mich im Internet nach Erfahrungsberichten zur Strahlentherapie umzuschauen und hab da natürlich auch wieder etliche schlimme Geschichten gelesen.

Ich merke dann, wie mich das doch in wenig runterzieht und bei allem „Ich möchte wissen, was ungefähr auf mich zukommt, damit ich mich darauf einstellen kann“ taucht dann schon auch die Frage auf, ob das gut ist oder ich es nicht einfach auf mich zukommen lassen soll und schauen, was es bei/mit mir anstellt.
Und manchmal taucht da schon so eine innere Grantstimme in mir auf, die quengelt, warum ich mir DAS unbedingt „zulegen“ musste.
Ich weiß, das ist die absolut falsche Herangehensweise, weil die Warumfrage ist die blödeste, weil es auf die in Wahrheit keine Antwort gibt.
Und selbst wenn, dann würde das auch nix ändern.
Jetzt ist es einmal so und jetzt will damit umgegangen werden.

Ich weiß dann nie, wie es „richtiger“/hilfreicher ist: Wenn ich diesem „Scheiß drauf“ nachgebe und mich da reinfallen lasse oder ob ich meinen ganzen Optimismus zusammenklaube und mich drüberrette, bevor ich in die Tiefe gleite.
Wäre das Drüberretten dann nicht ein Negieren der Negativ-Gefühle, die ja auch ihre Berechtigung haben?
Aber hilft es mir wirklich, wenn ich mich all dem Frust, Grant etc. hingebe?
Weiß nicht, ob ich es gerade schaffe, in Worte zu kleiden, was sich momentan in mir abspielt.
Ich würde mich einfach gerne wie ein Hund nach Regen beuteln und alles von mir abschütteln.
Aber das geht ja bei der Krankheit nicht. Die ist jetzt da, mit der muss ich leben …

Gut, bevor ich hier jetzt die absolute Trauerweide abgebe, noch zu dem Erfreulichen des Tages:

Heute am Abend sind alle meine Kinder zum Raclette-Essen bei mir.
Da kann ich mein Enkelkind auch wieder knuddeln … das hält mich dann wenigstens vom Völlern ab. 😉
Ich genieße diese Abende immer sehr, die wir mit angeregten Gesprächen, gutem Essen und Lachen verbringen.
Als drei meiner vier Kinder ausgezogen waren, habe ich es zur Tradition gemacht, dass wir uns so alle 6 Wochen zu einem Abendessen bei mir treffen.
Das gibt uns die Möglichkeit, uns austzutauschen, am Leben der anderen ein bissel teilzuhaben.
Ja, und auf das freue ich mich heute schon!!!

Alles Liebe!

Eure Patentsocke

13. Text_Montagsmantra

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Liebe Blogbesucher!

Wie lautet mein Montagsmantra?

Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin! Ich gehe hin!

Wohin nur will sie gehen?

Zum Medical Fitness Training!

Ach, ich sag es euch, mir fehlt auf einmal die Motivation.
Schon beim Heimfahren von der Arbeit hatte ich so müde Beine und auch jetzt, wenn ich hier sitze und schreibe, zieht es so komisch in den Oberschenkeln und die Beine fühlen sich irgendwie müde an und eigentlich will ich mich nur aufs Sofa oder ins Bett legen, Decke drüber und entweder auf dem Sofa liegend vom Fernseher berieseln lassen oder im Bett in meinem Buch weiterlesen.
Aber ich kenne mich: Wenn ich heute nicht gehe, dann geh ich auch am Freitag nicht und dann geh ich wahrscheinlich erst ….
was weiß ich wann wieder.
Und der Erlagschein für 10 Einheiten ist doch auch schon eingezahlt …

Also frisch ans Werk.
Und das Mantra wird mich beim 10-Minuten-Hinweg sicher motivieren. 😉

Euch wünsche ich noch einen feinen Abend!
Eure Patentsocke

12. Text_Montagskurzinfo

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Liebe Blogbesucher!

Ich gönne mir heute wieder einmal den Luxus, von meinen Gutstunden eine zu nehmen und direkt zu meinem 9-Uhr-Berufstermin zu fahren.

Deswegen hab ich noch ein bissel Zeit, allen Interessierten einen kurzen Einblick in mein Strickgewirxe von gestern zu geben.


Das ist das Original … wie für mich gemacht. 😉

Und dann folgte Schritt 1: auspacken und zurechtlegen … ist alles vorhanden?

Ok, ich gebe es zu, meinen Erstversuch musste ich wieder auftrennen … der hat ganz und gar nicht gepasst.

Und das ist der momentane Stand der Dinge.
Ob das wirklich noch was wird?
Oder gehe ich doch zu Schritt 1 zurück?

Und ich brauche wohl nicht erklären, dass sich meine Zeigefingerspitzen heute seeeeeeeeehr malträtiert anfühlen.

Aber sonst geht es mir gut. 🙂

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!
Patentsocke

11. Text_Sonntagszeilen

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Liebe Blogbesucher!

Na war das gestern ein Abend!
Es fing am frühen Abend an zu schneien … und wie stark es schneite.
In Null komma Nichts war alles ganz weiß.
Und als dann so an die 3 cm Schnee lagen, da mischte sich plötzlich Regen in das Schneegestöber.

Hatte zur Folge, dass der Schnee ganz matschig und schwer wurde …. und meine Satellitenschüssel bekleckerte.
Folge: Bildqualität des Fernsehers löste sich erst in Einzelquadrate auf, Tonspur zuckte, Standbild mit weiterlaufendem Echtton …
Kleintochter hatte sich schon zu uns gesetzt … sie ist ein Rudeltier und liebt nichts mehr, als mit uns gemeinsam am Abend fernzuschauen und dabei Popcorn zu essen.
Popcorn ist gesund, hab ich gelesen, ist ganz viel Ballaststoff. 😉

Und dann das.
Wir also mal den Revceiver abgeschaltet und nach ein paar Minuten wieder ein: Invalid signal, no tuning.
Prima.

Da merkt man dann, wie abhängig man schon von dem blöden Kastel ist, weil wir immer wieder probiert haben, ob es nicht doch irgendwann tut. Tochter hat dann schon den Countdown wie zu Silvester gezählt, wann das Hauptabendprogramm beginnt.
Und dann war es klar:

Das wird heute nix mehr.

Der Meinige zuckte mit den Schultern, meinte, man sieht eh viel zu viel fern und machte es sich unter seinem Buch bequem.
Tochter und ich wollten aber nicht lockerlassen: Wir wollen unseren gemütlichen Fernsehabend mit Popcorn.
Also DVD rausgesucht.
Er wäre ja für „Am Anfang war das Feuer“ gewesen, aber mir war nach was Lustigerem.
Also wurde es: My big fat greek weeding
Als ich meinte, ich mach jetzt noch die Popcorn, hat er mich aufs Sofa verdonnert und ist Popcorn machen gegangen.
Ihr merkt es schon: Er ist der Herr über meine Küche. 😉

Dann haben wir den Film geguckt – ich hatte bei einer Szene wieder meinen Lachanfall und verschluckte mich beinahe an einem Popcorn.
Aber wie ihr merkt lebe ich noch. 🙂
Und was soll ich euch noch sagen? Als wir mit der DVD fertig waren und den DVD-Spieler abschalteten, da hatten wir plötzlich wieder einen einwandfreien Fernsehempfang.
Haben uns dann noch eine Sendung von anno dazumal reingezogen, da konnte man Tänze lernen. Gestern konnte man den Charleston lernen. Das mussten wir drei dann gleich probieren, ob wir das können. War das ein Hallo, drei Charlston tanzende Tanzunbegabte!
Und dann waren wir so geschafft, dass wir schlafen gegangen sind.

Und als ich heute in der Früh aus dem Fenster sehe: alles grün!!!
Der komplette Schnee weggespült und geschmolzen.

*****

Und jetzt noch eine Rückblende auf den gestrigen Nachmittag.
Durch die vielen tollen Anregungen, wie ich das Sockenstricken kapieren könnte, hab ich mich mit dem Thema befasst.

Frau Exilbayerin hat auf ihrer Seite nämlich ihre neueste Kreation abgelichtet und erinnerte mich daran, dass ich mir vor 2 Monaten ein Komplettset zum Patentsocken- (merkt ihr was?)  -stricken gekauft hatte, das noch unberührt im Kasten lag, weil ich beim Lesen der Anleitung schon so auf der Seife stand, dass ich da nie durchgeblickt habe und ob der vielen „Fremd“Worte gleich allen Mut verlor.
Und dann sehe ich diese Socken und denk mir, ich will das auch können.

Und dann hab ich viele tolle Anregungen bekommen und auch den Link zu youtube mit dem Nadelspiel.
Danke hier nochmals an alle Ratgeberinnen!!!!

Da hab ich mich gleich eingeklinkt und – jippi – mit der Videoanleitung kapiere auch ich es. 🙂

Und wisst ihr, was jetzt das Problem ist?
Ich habe keine 2 Nummern dickere Nadeln für den Anschlag. 😦

In den Komplettset waren „nur“ die 4 Nadeln, die Wolle und ein Anleitungsbuch.
Jetzt muss ich mir also noch dickere Nadeln organisieren.
Ich glaub, wir haben Sommer, bis ich mit den Socken anfange.
Na gut, der nächste Winter kommt bestimmt. 😉

******
Und was ist der aktuelle Stand hier im Haus von Patentsocke?
Kleintochter werkelt in ihrem Zimmer (was auch immer sie dort macht), der Meinige werkelt in der Küche: Heute gibt es Schweinsbraten mit dunklem Bier übergossen und in  jeder Menge Wurzelgemüse geschmort, Kartoffelknödel und Krautsalat mit Speck.
Läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen?
Ach, gäbe es doch das Geruchstool hier, ich könnte euch den leckeren Duft rüberschicken, der hier schon durch das Haus wabbert.
Ob wir unseren vorgenommenen Wochenendspaziergang heute wohl schaffen … meine Zweifel wachsen.

Ich werde hier mal Schluss machen mit schreiben, denn die Wäsche aus der Waschmaschine wird fertig sein und will in den Trockner, die Bügelwäsche wird schon von den Katzen im wahrsten Sinn des Wortes belagert, also bügle ich die weg, bevor wir alle Fell-T-Shirts haben. 😉
Im Garten möchte ich den Vögeln in ihre Futtersäule neue Sonnenblumen reingeben (ja, die hängt für die Katzen unerreichbar und wird auch heftig frequentiert) und einen Blick über meine Beete machen, die jetzt natürlich ein bissel trostlos aussehen. Aber diese „Freiheit“ des Blickes gibt neue Anregungen für das kommende Gartenjahr.
Frau Landgeflüster wird mich verstehen. Stimmt´s?

Also dann, bis auf hoffentlich bald!
Eure Patentsocke

10. Text_Wochenend‘ und Sonnenschein …

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Liebe Blogbesucher!

Ich war ja heute schon so urfleißig, denn ich hab meine Medical-Fitness-Einheit bereits hinter mir.
Von 9  bis 10 Uhr war ich an den diversen Geräten aktiv – heute ist auch ein neues hinzugekommen.
Meine Grundfitness war aber heute schlechter als am Mittwoch, schon das Radfahren war „anstrengender“ und dann erst diese Aduktoren-Übung. Uiuiuiui!
Dafür gab es heute einen optischen Leckerbissen – ein bissel ironisch gemeint.
Eine tubenblonde Mit- bis Endfünfzigerin, ganz passable Figur, supergepimpter Busen im Spaghettiträgerleiberl – ich hatte echt Angst, der könnte es die Träger sprengen – kam mit angetrautem Mittsiebziger.
Die Attraktionen bei den männlich Exemplaren hielt sich absolut in Grenzen. 😦
Aber wir sind ja dort nicht auf Bräutigam-Schau. 😉

******
Und prompt hat mich an der Stelle des Niederschreibens der Meinige zum Mittagessen gerufen:
Endiviensalat mit speckigen Kartoffeln, Käferbohnen und dunklem Brot. *mmmmmhhhhhh*
Danach haben wir unsere obligate Wochenendspazierer-Runde gemacht.
Es war zwar kalt und ein bissel windig, aber die Sonne schien.
Unser Kater hat das natürlich gecheckt und ist gleich mal mitgegangen. Also unsere Gasse rauf (nur Anwohner- und kein Durchzugsverkehr!), ums Eck, weiter und weiter.
Wie ein Hund trappelte er neben uns her und als meine Kleintochter mit ihrem Scooter stehenblieb, um auf uns zu warten, lief er zu ihr hin und schmierte sich an ihre Beine ran.
Ab einer gewissen Stelle, die anscheinend die Grenze seines Reviers darstellt, bleibt er dann doch zurück oder verschwindet in einem Garten.
Und wenn wir nach Hause kommen, begrüßt er uns schon im Vorzimmer.
Meine beiden Katzen sind nämlich gechippt und haben so eine Katzenklappe, die auf ihren Chip reagiert.

Gerade eben haben wir uns einen Kaffee gegönnt und was Süßes. 🙂

Angeregt durch den Blog der Exilbayerin habe ichheute Morgen meine noch immer original verpackte Box mit der Sockenwolle, den Nadeln und der Anleitung hergenommen.
Aber Hilfe!!!!
Ich scheitere schon bei der Anleitung.
Dabei hab ich doch meinen Kindern so Babypatscherl gestrickt … gut, das ist jetzt auch schon Jahre her.
Also es ist klar, womit ich mich dieses Wochenende befasse:
mit dem Sockenstricken.
Gibt´s da nicht auf youtube so Anleitungsvideos … vielleicht probier ich es so einmal.
Also Aufladekabel für den Compi bereitgelegt, denn das könnte länger dauern. 😉

*****
Heute hab ich übrigens so komisches Stechen im Handgelenk der linken Hand gehabt und auch im rechten Fußgelenk.
Und gleich sind da die Gedanken, ob das wohl eine Nebenwirkung ist.
Hab auch schon meinen Mammografiebefund – der damals mit BIRADS IV einegstuft worden war und schlussendlich zur OP geführt hat – aus meinem Krankenakte-Ordner geholt, denn den soll ich bei meinem nächsten Termin auf der Radioonkologie mitbringen.
Dabei hab ich mir die Ambulanzkartei-Karte nochmal genau angeschaut und gesehen, dass da für den 1. 2. ein CT-Termin eingetragen ist – also Computertomografie.
Bin ja mal gespannt, wie es mir dabei so geht. Ich hab ja schon diese Röntgenplatte, die über meinem Kopf schwebte bei der Szintigrafie, gar nicht gemocht und jetzt gleich ne ganze Röhre …
Da muss ich wohl wieder vieeeeel visualisieren.
Ich träum ja auch hie und da – albtraummäßig – davon, dass ich durch eine enge Stelle durchkraxeln muss.
Also ich mag so Situationen gar nicht!

*****
Ok, jetzt werd ich allerdings mal mein Buch weiterlesen … fürs Stricken bin ich jetzt geistig irgendwie nicht fit genug.
Und unter so einem Buch schläft es sich bestimmt auch besser als zwischen Nadeln. 😉

Euch wünsch ich jedenfalls einen angenehmen Samstagnachmittag!
Eure Patentsocke

9. Text_Frei(u)tag

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Liebe Blogbesucher!

Wie schnell doch so eine Woche um ist und schon wieder steht das Wochenende vor der Türe.

Ich werde mit Kleintochter – Gott sei Dank liest sie das nicht, weil mit beinahe 13 ist man keine KLEINtochter mehr – und Partner heute am Abend einen kulturellen Abend genießen. Darauf freue ich mich schon sehr!
Der Meinige und ich haben ja vor gut einem Jahr beschlossen, dass wir uns bemühen,  jeden Monat einen Kultur“ausflug“  zu unternehmen.
Mal Konzert, dann Theater, Kabarett …

Konzert bedeutet sowohl Klassisches als auch die sogenannte U-Musik.
Wobei ich diese Unterscheidung gar nicht mag.

Ich bin ja in einem Haushalt mit NUR klassischer Musik aufgewachsen, auch im Radio war nur der „seriöse“ Radiosender eingestellt.
Wenn die anderen Mädels in meinem Alter von den angebeteten Stars aus Boybands träumten, dann war ich immer Außenseiterin, denn meine „Stars“ waren ja allesamt schon  jenseits von gut und böse, um nicht zu sagen tot: Mozart, Beethoven, Tschaikowsky …
Erst der Meinige hat mich dann mit der „anderen“ Musik in Kontakt gebracht und ein bis dahin schlummerndes Interesse geweckt.
Kann mich noch erinnern, als ich eine Schulfreundin vor 10 Jahren vor dem Konzert einer der modernen Gruppen traf und die mich mit großen Augen angesehen hat und wirklich total baff gefragt hat: „Was machst denn DU da?!?“

Und heute, das lässt sich in keine Schublade pressen, denn das ist Tanz mit Theater und … na eben was ganz Eigenes.

Gestern hat mein Körper mir auch noch die Periode beschert und ich hab wirklich den Eindruck, der möchte mir den Wechsel in den Wechsel erleichtern, denn solche Unterleibsschmerzen – auf die kann ich gut und gerne verzichten.
Wenn ich mir die fehlenden Unterleibsschmerzen nicht gegen was anderes wie Hitzewallungen, Schleimhauttrockenheit etc. eintauschen täte …
Aber man kann ja nicht von allem haben … so unbescheiden darf man einfach nicht sein.

Der Meinige war gestern schon vor mir zu Hause und ich hab den Aufklärungsbogen zur Strahlentherapie noch auf dem Esstisch liegen gehabt.
Er empfing mich mit den Worten (und mit einem Augenzwinkern): „Du, diese Therapie kannst machen. Der Busen, der da auf dem Aufklärungsblatt abgebildet ist, der gefällt mir, das finde ich gut, wenn du den dann auch bekommst.“
Wir mussten beide so lachen.
Ich finde das angenehm, wenn ich manchen Situationen mit einem gewissen (Galgen)Humor begegnen kann und damit „Spitzen“ genommen werden.

Morgen gehe ich wieder zum Medical Fitness Training.
Bin mal gespannt, ob die Übungen „schwerer“ werden (also mehr Gewichte oder längere Einheiten pro Gerät), denn beim gestrigen Halswirbelsäulentraining kam ich mehr ins Schwitzen als bei dem Fitness Training. Wir haben nämlich mit so einem Gymnastikband gearbeitet.
Ich wusste gar nicht, dass ich solche Schlabbermukis in den Armen habe. 😦

Und eigentlich wollte ich die nette Nachbarin dieses Wochenende, die sich meine Narbe angesehen hat, als Dankeschön zu einer Jause einladen, hab aber gemerkt, dass mir das dann alles ein bissel viel wird fürs Wochenende und meinem Meinigen gestern gesagt, dass ich das erst in einer Woche machen mag.
Er fand das gut, dass ich jetzt ein bissel mehr auf mein Körpergefühl achte – früher hätte ich es „durchgezogen“, weil: „Da wird nicht schlapp gemacht, das hast du dir vorgenommen und drum bleibt es dabei.“
Kein riesengroßer, aber wieder ein kleiner Schritt auf meinem Lernpfad.
Und darüber freu ich mich.

Ich wünsch euch allen noch einen angenehmen Freitag!

Eure Patentsocke

8. Text_Viel Neues am Donnerstag

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Liebe Blogbesucher!

So, heute nach einigen Tagen virtueller Absenz melde ich mich mal wieder mit den „latest news“.

Montag tat sich nicht wirklich Weltbewegendes.
Ich war arbeiten und am Abend zu Hause hab ich mit Kleintochter noch mal für die Mathematik-Schularbeit gelernt.

Sie war übrigens als Erste 10 Minuten vor Stundenende fertig – na ich bin gespannt …

*****

Dienstag wieder arbeiten gegangen, hatte einen beruflichen Termin um 9 Uhr in einem Café, zu dem ich direkt fuhr – hätte ich früher auch nie gemacht, sondern wäre brav um 8 Uhr am Arbeitsplatz gesessen, wäre um 8.30 aufgebrochen, zum Termin gefahren und dann wieder retour zur Arbeitsstelle.
Und wisst ihr was? Es war herrlich, einen stressfreien Morgen zu erleben, weil ich 1 Stunde mehr zur Verfügung hatte! 🙂
Die Stunde gönne ich mir von meinen zahlreichen Gutzeiten.

Am Abend war ich dann bei dem Arzt, der meinen Befund für das Medical Fitness Training erstellte.
Er hat sich alle meine mitgebrachten Befunde durchgesehen, eine Anamnese erstellt, und ich musste dann in Strumpfhose und Leiberl zeigen, wie beweglich ich bin.
Bekam dann von ihm die Aussage, dass ich seeeehr beweglich sei dafür, dass ich angegeben hätte, keinerlei Sport auszuüben.

Ja, das war immer schon so.
Ich war zwar sowas von einem unsportlichen Kind – meine Mutter hätte soooo gerne gehabt, dass ich Kopfstand und Handstand und Rad schlagen kann und ich konnte das alles nicht –, aber beweglich war ich immer. Komme mit den Händen bei gestreckten Beinen bis zum Boden.
Ja ich weiß, die Physiotherapeuten lesen da jetzt darüber hinweg. 😉
Zeit meiner Schullaufbahn hab ich in Turnen immer eine 2 bekommen, weil ich den Beginn jeder Prüfung, den Felgeaufschwung, NIE schaffte.
Trotz damals 42 kg auf 168 cm bekam ich meinen Hintern einfach nicht über diese blöde Stange.

Gut, zurück zum Arzt. Er hat meine Gliedmaßen dann auch auf einem Behandlungstisch in alle Richtungen gedreht, meine Bauchmuskeln abgetestet …
Anschließend hat er dann die für mich zielführenden Übungen aufgeschrieben.

Seine Ordination liegt direkt neben dem Medical-Fitness-Bereich und ich konnte direkt am Counter den ersten Termin buchen, den ich mir für gestern am Abend ausgemacht habe. Die Stunde kostet momentan 18, 50 EUR (bis Ende Jänner kann ich unbegrenzt Stunden erwerben, die kein Ablaufdatum haben), danach kostet der Erwerb der Stunde dann einzeln bezahlt etwa 33 Euro und mit 10er-Block etwa 27 Euro.

*****
Gestern hatte ich dann in der Früh meinen Vorstellungstermin in der Radioonkologie.
Ich lernte die mich betreuende Ärztin kennen, die eine sehr, sehr Nette ist!
Natürlich wurde wieder eine umfassende Anamnese gemacht, sie hat sich meine Befunde durchgesehen und mir dann sehr detailliert erklärt, was bei mir bestrahlt wird, wozu das gut ist und mit welchen Nebenwirkungen ich rechnen muss.

Darunter fiel, dass meine Brust von beiden Seiten bestrahlt wird und dadurch auch ein Teil meiner Lunge betroffen wird.
Das kann zu endzündlichen Reaktionen führen und sich in Husten äußern oder darin, dass spätere bildgebende Verfahren eine Vernarbung des Lungengewebes zeigen.
Das ist dann wichtig dazuzusagen, denn sonst könnte der dann befundende Arzt nervös werden, weil da Vernarbungen zu sehen sind.

Meine Haut stuft sie als eher hell ein und meint, dass ich vermutlich mit Rötung rechnen muss.
Ich soll mir ein Babypuder kaufen, mit dem ich die Brust dann „einstauben“ soll.

Außerdem kann in einigen Jahren meine Brust kleiner sein, weil es auch zu Vernarbungen des Fettgewebes unter der Hautschicht kommen kann, was zu einem „Zusammenziehen“ und damit Kleinerwerden führt.

Schwimmbad- und Thermenbesuche sind natürlich während der Therapie verboten, muss ich also den geplanten Thermenbesuch mit meiner Freundin verschieben. 😦

Am 1. Februar bin ich wieder bestellt, dann wird markiert und am 8. Februar wird diese Probebestrahlung durchgeführt.

Ab 9. Februar geht es dann für 30 Behandlungen los.
Jeden Tag in der Früh muss ich in der Radioonkologie sein.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann endet die Bestrahlung mit 21. 3.

Da in meinem Aufklärungsbogen darauf hingewiesen wird, dass vor allem nach den ersten beiden Behandlungen Übelkeit auftreten kann, hab ich schon mal für den 1. Tag einen freien Mitarbeiter organisiert, damit im Fall des Falles meine Kollegin unterstützt ist.

*****

Und am Abend war ich dann zum 1. Mal im Medical Fitness Training. Die Therapeutin hat sich meinen Übungsbogen angesehen, dann bekam ich einen Pulsmesser unter die Brust und eine Pulsuhr ans Handgelenk und anschließend hat sie mich in jedes Gerät eingeführt, mir erklärt, welche Muskelgruppe damit trainiert wird.
Dazwischen gab es immer wieder Lockerungsphasen, wo ich vor so einem Vibrationsding saß und entweder mein Rücken gelockert wurde oder meine Schenkel.
Nach einer Stunde war ich mit meinen Übungen durch. Ins Schwitzen bin ich nicht geraten, aber irgendwie war ein gutes Körpergefühl vorhanden.

Hab mir gleich für diesen Samstag am Vormittag die nächste Einheit ausgemacht.

Mehr als 2 Mal die Woche soll ich laut Arzt auch nicht trainieren, da ich ja quasi Neueinsteigerin bin. 😉

****

Und heute bin ich wieder arbeiten gegangen und am Abend geht es zur Halswirbelsäulengymnastik.

So, das ist jetzt lang geworden und für alle, die durchgehalten haben, gibt es jetzt Kaffee oder Tee und leckere Apfeltorte. 🙂

Liebe Grüße!
Eure Patentsocke