287. Text_Nein sagen

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Liebe Blogbesucher!

Ich „lerne“ gerade, „Nein“ zu sagen und stelle fest, dass es
1. als bekannte „Ja“-Sagerin für die anderen schwer akzeptierbar ist und starke Verwunderung bis leichte Empörung auslöst, dass ich mich verweigere.
2. Dass ich nach wie vor ein schlechtes Gewissen bekomme, hin und her überlege, ob ich nicht doch hätte können …

Es ist gar nicht so einfach, zu seinen eigenen Bedürfnissen zu stehen und Nein zu sagen, wenn andere ihre Bedürfnisse befriedigt haben wollen, wenn man immer darauf geschaut hat, dass man sein Leben so einteilt und Dinge anders oder gar nicht macht, damit es den anderen gut geht.
Wenn das schlechte Gewissen einem sagt, dass es doch gar nicht so schlimm ist, wenn man auf dieses oder jenes verzichtet oder man könnte im vollen Tagesprogramm ja das auch noch unterbringen. Irgendwie geht das schon – auch wenn man selber dann komplett erschöpft ist.

Aber ich bleibe dran – ich schau auf mich
und die anderen müssen akzeptieren, dass ich auch mal Nein sage.

 

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286. Text_Wechsel bedeutet …

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… an Gewicht zulegen bei gleicher Ernährungs- und Lebensweise
… Momente, in denen die Tränen ohne erkennbaren Grund direkt hinter den Lidern lauern
… Momente, in denen der Gedanke „Ohne mich ginge es allen besser“ Oberhand gewinnt
…. dass die Schleimhäute trocken werden
… Hitzeanfälle … und gepaart damit
… keine Nacht, die durchgeschlafen wird
… sich zu Mittag schon wie ein stinkender Iltis fühlen
… Erschöpfungszustände am Nachmittag

und dennoch herzensglücklich
Eure Patentsocke

285. Text_Alles ok

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Liebe Blogbesucher!

Montag hatte ich meine jährliche Kontrolluntersuchung: Mammografie und Ultraschall.
Und alles ist in Ordnung.
Keine Veränderungen zum Vorjahr.
Alles bestens. Kein Krebs.

Als die Ärztin beim Ultraschall mich frägt, wann die OP war, stocke ich: 2011? 2012?
Es ist so lange her und irgendwie  nicht in meinem Wichtigkeitsareal.
Es war im Dezember, ich weiß auch den genauen Tag nicht mehr.

Bei der halbjährlichen Kontrolle bei meinem Gynäkologen vor zwei Wochen haben wir auch thematisiert, dass ich mit Ende des Jahres mit der Einnahme von Tamoxifen aufhöre.

Das Thema Krebs verliert sich mehr und mehr in der Vergangenheit.
Ich finde das gut.

Es grüßt euch eine herzensglückliche Patentsocke

284. Text_Nach der Reise

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Liebe Blogbesucher!

Lange, lange ist es her, dass ich hier geschrieben habe.
Herzensglücks und meine Reise war wunderbar, sehr interessant, abwechslungsreich …. einfach toll.

Die ersten 16 Tage fuhren wir mit dem Mietauto durch den Nordosten Thailands, den Isaan. Und das Tolle ist, dass in Thailand der Liter Benzin nur 0,75 EUR kostet.
2.927 Kilometer betrug unsere Reisestrecke, die uns in interessante Orte, zu schönen Plätzen in der Natur, zu beeindruckenden Tempeln und zu jeder Menge Begegnungen mit freundlichen Menschen führte.
Die letzten 8 Tage verbrachten wir in einer privaten Poolvilla in einem Hotel. Somit konnten wir absolute Privatsphäre mit dem Service eines Hotels genießen.
Das war wirklich toll und wir haben es über alle Maßen genossen: keine Poolzeiten, keine Bekleidungsvorschriften, keine Verhaltensmaßregeln. 😉
Wir haben uns einen Roller geborgt und damit am Vormittag die Umgebung erkundet und ab Mittag wurde im und am Pool gefaulenzt.

Der Isaan ist wirklich noch sehr untouristisch und man erlebt Thailand sehr authentisch. Das bedeutet auch, dass die Menschen dort – wenn sie nicht gerade in Hotels arbeiten – kaum Englisch sprechen. Aber mit Übersetzungsapp und Händen und Füßen und ein paar Überraschungen (= Speisekarte nur auf Thailändisch und einfach auf gut Glück auf eine Speise zeigen und sich überraschen lassen, was da wohl kommt), konnte alles gut gemeistert werden.

Zurück von unserer Reise wurde Herzensglück krank, bekam Husten und 40 Grad Fieber.
Unser Sitznachbar im Flieger, der den gesamten Flug seine Kapuzenjacke nicht ausgezogen hatte, meistens vor sich hindöste, heißen Tee bestellte und hustete und schnupfte, hatte ihn wohl angesteckt.
Nach 4 Tagen Krankenpflege hatte es mich dann auch erwischt, ich ging 2 Tage vor dem Wochenende in Krankenstand und da nach der Reise mein Projekt zu betreuen war, meinte ich am Montag, ich könnte wieder arbeiten gehen.
Das ging bis Mittwoch halbwegs gut, ab Mittwochmittag war es nur mehr Quälerei und so war ich ab Donnerstag wieder im Krankenstand.
Seit dieser Woche geht es endlich wieder aufwärts und wir tauschen Salbei- und Kamillentee schon wieder gegen Gin Tonic. 🙂

Nun bereiten wir uns auf unsere nächste Reise vor, die uns im Juni nach Schottland führt. Mal sehen, wie sehr uns der Brexit reinspuckt.

Außerdem freuen wir uns auf den Frühling.
Einen Teil unseres Vorgartens werden wir neu gestalten.

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

Bilder von oben nach rechts unten:
Ayutthaya
Tempelanlage
Phanum Rung, Tempelanlage der Khmer
Nature Trail
1. Blick auf den Mekong an der Grenze zu Laos
Naturpark Pha Taem mit Felsformationen und Felszeichnungen
Phu Sin (3 Whales): Granitfelsen, die aus der grünen Landschaft hinausragen
Wat Phu Tok: 7 Ebenen über Leitern und Rundumwege: Initiationsweg
Lotus Lake bei Udon Thani
Private Poolvilla

 

 

 

283. Text_Nächste Reise … bald

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Liebe Blogbesucher!

Herzensglücks und meine nächste Reise steht quasi in den Startlöchern.
Anfang Februar ist es soweit und wir fliegen nach Bangkok, um dann 16 Tage lang mit dem Mietauto auf eigene Faust den Isaan zu bereisen.
Dieser liegt im Nordosten Thailands, ist noch nicht so touristisch erschlossen und wartet mit wunderschöner Landschaft auf.
Wir werden viele Kilometer entlang des Mekong reisen und Herzensglück wird Landschaften wiedersehen, die er bei seiner 3-monatigen Reise vom anderen Ufer des Flusses aus, aus Laos,  gesehen hat.
Diese Reise von Herzensglück war ja eine besondere Reise:
1. Hat er erstmals ganz alleine drei Monate auf Reisen verbracht und erfühlt, wie es ihm damit geht, ganz unabhängig zu sein, es war auch ein Abstandgewinnen zu einer Lebensphase die Anfang des Jahres zu Ende gegangen war.
2.  Ich bin damals virtuell mitgereist (ich hatte ihn 4 Tage vor seinem Aufbruch zu dieser Reise kennengelernt und er schrieb mich von seiner Reise aus an) und wir haben uns schriftlich angenähert und gemerkt, wie gleich wir denken … Und seit seiner Rückkehr sind wir zusammen und nun auch schon 19 Monate verheiratet.
Und unsere Liebe ist gewachsen und gewachsen und wächst und wächst …

Im Anschluss an die Rundreise fliegen wir von Udon Thani wieder nach Bangkok und werden mit einem Transportdienst in einer Fahrt von 2,5 Stunden in unser Hotel  20 Kilometer außerhalb von Hua Hin gebracht, wo wir eine Villa mit privatem Pool und  Whirlpool im Garten gemietet haben.
Wenn uns also nach Rückzug und Ungestörtsein ist, bleiben wir in unserem Garten und Pool und wenn uns nach Gesellschaft ist, gehen wir an den Hotelpool.
Wir werden uns auch wieder einen Roller mieten, um am Nachmittag aufzubrechen, die Gegend zu erkunden.
Aber alles in allem stehen diese sieben Tage im Zeichen der Entspannung.

Ich freue mich schon auf diese Tage, auf all die neuen Eindrücke, Begegnungen.
Auf die Zeit, die Herzensglück und ich gemeinsam verbringen können, uns miteinander an allem erfreuen, was sich uns Schönes zeigt und gemeinsam Probleme lösen, wenn mal etwas nicht so  gut läuft.

Liebe Grüße von eurer
herzensglücklichen Patentsocke

282. Text_Neues Jahr_Glück bei der Hand nehmen

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Liebe Blogbesucher!

Weihnachten, Feiertage und Jahreswechsel sind vergangen,
das neue Jahr ist gekommen, um  (von heute an gerechnet) 357 Tage zu bleiben.

Was diese Tage wohl bringen werden?
Manches ist schon geplant, auf das freue ich mich vor, andere Momente verstecken sich noch im Ungewissen.
Es wird Momente mit viel Glückseligkeit geben, mit herzlichem Lachen und auch welche der Trauer, mit Tränen …

Mein Leben ist seit einigen Jahren schön, ich fühle mich angekommen,
Herzensglück und ich sagen oft: „Wir sind Glückskinder“.
Und ich merke, dass sich manchmal die Besorgnis einschleicht, dass dies einmal endet, dass ich doch nicht so unverschämt viel Glück haben kann, dass mein Leben so wunderbar ist.
Es ist irgendwie das antrainierte Gefühl da: Dir steht nicht so viel zu,
für so viel Glück musst du auch die Rechnung bezahlen.
Aber wer sagt das?
Warum darf es mir nicht zustehen, dass es mir gut geht?

Es gab in meinem Leben wahrlich viele Momente, in denen es mir gar nicht gut ging.
Aber ist dies jetzt wieder eine Rechtfertigung für mich selbst, dass ich das momentane Glück genießen darf, weil es mir „zusteht“?
Weil ich es mir durch viele Stunden der Tränen, Ängste, Verzweiflung „verdient“ habe?

Muss man bei Glücksgefühl und juchzendem Herzen gleich wieder den Kopf senken/einziehen, weil man demütig sein soll, weil man sich klein machen soll?

Mindere ich nicht jeden Augenblick, den mir das Leben an Schönem bietet, wenn ich ihn nur mit halbem Herzen genieße, weil das schlechte Gewissen kommt?

Ich habe mir vorgenommen, mein Glück zu genießen.
Ihm die Hand zu geben, wenn es mich erfasst, an seiner Hand zu gehen, solange es mich begleitet.

Ich wünsche euch viele glückliche Augenblicke im Jahr 2019!

Liebe Grüße von eurer
glücklichen Patentsocke

 

281. Text_Weihnachten

Bild

bty

 

Liebe Blogbesucher!

Weihnachten ist …., wenn die partiell ausgezogene Kleintochter anruft und einfach nur plaudern will.

Weihnachten ist ….., wenn Großtochter ein Video vom Enkelkind schickt, in dem es sein spezielles schauspielerisches Talent zum besten gibt

Weihnachten ist ….., wenn Herzensglück mir vor dem Einschlafen eine Kurzgeschichte vorliest.

Weihnachten ist …, wenn der Zweitgeborene und mittlerweile Mittdreißiger auf meine Geburtstagswünsche mit einem „Ich hab dich lieb“ antwortet.

Weihnachten ist …., wenn ich mich auf Herzensglücks und meinen Ausflug mit den Enkelkindern am kommenden Sonntag und die anschließende Jause mit Erstgeborenem und Schwiegertochter freue.

Weihnachten ist, wenn Herzensglück und ich die Zweisamkeit  kuschlig-gemütlicher Abende genießen.

Habt eine wunderbare Weihnacht!

Eure herzensseelige Patentsocke