252. Text_Küchenchaos

Standard

Liebe Blogbesucher!

Während andere Hochzeitspaare auf Hochzeitsreise fahren und die entspannte Zweisamkeit genießen, haben Herzensglück und ich die Hardcore-Variante gewählt und zwei Tage nach der Hochzeit mit der Küchensanierung begonnen.
Ausräumen und dann Tage des Staubs und Drecks und der „schmalen Küche“.

Es wurden die alten Steckdosen stillgelegt und laut Elektroplan des Küchenstudios die neuen Leitungen gelegt. Das bedeutete Stemmen quer durch den Raum und entsprechend feinen Staub, der sich trotz Folienvorhang bis in den letzten Winkel gezogen hat.
Wenn ich für gekühlte Lebensmittel in den Keller musste, die dort in einem 2. kleinen Kühlschrank lagern, so schritt ich über dreckigen Boden, vorbei am absoluten Renovierungschaos.
Wenn die Arbeiten am Ende des Tages aufhörten, wuschen Herzensglück und ich die Böden im gesamten Haus auf. Nur damit der neue Staub wieder Platz fand.
Nach 4 Tagen waren die gröbsten Arbeiten abgeschlossen und wir konnten die Wände ausmalen und den Türstock lackieren und es konnte der neue Boden verlegt werden.
Kleintochter hat sich Anfang der Woche auf ihre Schulabschlussreise verabschiedet, sodass nur Herzensglück und ich uns essenstechnisch versorgen müssen.
Ein Standradsatz meinerseits die letzten Tage war: „Ich will endlich wieder was Ordentliches zwischen die Zähne.“
Das vergangene Wochenende haben Herzensglück und ich unser küchenloses Heim verlassen und sind mit dem Roller ca 150 Kilometer von unserer Heimatstadt entfernt in einen bekannten Wallfahrtsort gefahren. Auf dem Weg dahin habe ich Kindheitserinnerungen aufgefrischt und mit Herzensglück geteilt, da ich mit meinen Eltern viele Jahre in dieser Gegend verbracht hatte.
Zurück ging es gestern und wir haben unser Zuhause noch vor dem großen Regen erreicht.
Dann hieß es nochmal lackieren und dann ausspannen.
Heute wird die neue Küche geliefert und morgen und übermorgen aufgebaut.
Ich hoffe, dass alles problemlos klappt und wir nach 12 Tagen ohne Küche dann endlich wieder kochen können.
Herzensglück hat ja schon gemeint, dass es ihm dann noch viel mehr Freude machen wird zu kochen, also freue ich mich schon auf viele lukullische Köstlichkeiten.
Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen. 🙂

In den doch recht herausfordernden letzten Tagen haben Herzensglück und ich gut Hand in Hand gearbeitet, bei Schwierigkeiten einander aufgebaut und  motiviert. Wir haben uns in den Arm genommen und können nach diesen Tagen sagen, dass wir unsere drei Worte „Liebe, Lachen, Zusammenhalt“ nicht verloren haben.

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

251. Text_Hochzeit

Standard

Liebe Blogbesucher!

Eine gute Woche ist es her, dass Herzensglück und ich Hochzeit gefeiert haben.
Es war ein wunderschöner Tag (nicht nur wettertechnisch).
Um 10 Uhr kam eine Freundin, die mir die Haare hochsteckte und ein paar kleine Glitzersteinchen hineinsetzte.
Meine große Tochter schminkte mich und Herzensglück ging inzwischen den Brautstrauß abholen und im gegenüber dem Blumengeschäft liegenden Lokal, in dem  unser Hochzeitsessen stattfand, die Tischkärtchen, Gastgeschenke, Hochzeitsbuch, Sofortbildkamera etc. abgeben.
Das nützte er gleich, um sich ein kühles Blondes zu gönnen. 🙂
Als er von zu Hause wegging und die Haustüre öffnete, stieß er einen Schrei des Entzückens aus, der mich natürlich sofort zu ihm gehen ließ: Meine Schwägerin und Trauzeugin hatte heimlich, still und leise unseren Vorgarten mit roten und weißen Luftballons sowie Mascherln geschmückt. Es sah sooo hinreißend aus.
Herzensglück meinte mit feuchten Augen: „Es ist schön, wenn sich alle mitfreuen, das macht das Fest gleich noch einmal schöner.“
Mit meinen Töchtern, dem Partner der Großtochter und ihm hatte ich am Vorabend aus rotem Buntpapier eine Girlande mit dem Schriftzug „Just married“ gefertigt (jeder übernahm ein paar Buchstaben), die beiden Worte wurden durch ein „Karterl“ mit unserem Hochzeitsdatum und ineinander verschlungenen Ringen getrennt (die Gestaltung dieses Teils hat Herzensglück übernommen). Die Girlande haben wir schon am Morgen an unsere Gartentüre gehängt. Gemeinsam mit den Luftballons und den Mascherln sah das sehr, sehr nett aus.
Als es Zeit war, zogen wir unser Hochzeitsgewand an und eine Stunde vor Trauungsbeginn holte uns ein Taxi ab und brachte uns zum Standesamt.
Dort trudelten alle anderen Gäste nach und nach ein und als unsere Trauung an der Reihe war, begaben sich alle in den Trauungssaal.
Mein Vater, ich und Kleintochter blieben im Vorraum.
Als unser Lied (wir hatten eine CD mit 2 Liedern mitgebracht) ertönte, führte mich mein Vater zu meinem Platz an der Seite meines Verlobten. Kleintochter folgte uns mit dem Ringkissen und bekam einen eigenen Sitz neben dem Tisch der Standesbeamtin.
Es folgte die Zeremonie, die die Standesbeamtin, bei der wir im Februar auch das Aufgebot hatten, sehr persönlich gestaltete.
Beim Ringtausch war Kleintochter wieder gefragt, die uns das Ringkissen hielt.
Meine Schwägerin meinte nachher, sie sei irritiert gewesen, da ich meinem Mann den Ring links ansteckte und er mir meinen rechts. Aber das war/ist unsere volle Absicht. Er als Linkshänder findet es angenehmer, den Ring links zu tragen und ich habe bemerkt, dass ich ihn lieber rechts trage. 🙂
Zu unserem 2. Lied verließen wir den Trauungssaal und vor dem Saal kamen uns alle nacheinander beglückwünschen.
So gingen Herzensglück und ich als Letzte die Stiegen hinunter und wurden unten von einem Seifenblasen-Spalier erwartet, durch das wir schritten.
Im Auto meines Bruders, an das Metalldosen gehängt waren, was auf der Fahrt  einiges Aufsehen erregte, fuhren wir zum Lokal, wo uns eine wunderschön gedeckte Tafel im Freien, unter großen Kastanienbäumen, bereits erwartete.
Es folgten gute 4 Stunden gemütliches Beisammensein, bei dem sich alle sichtlich sehr wohlfühlten. Meine Schwiegermutter verstand sich auf Anhieb mit meinen Eltern, Jeder plauderte mit jedem. Es wurde gegessen, getrunken und unser Hochzeitsbuch ging herum und alle trugen sich ein. So köstlich witzige, herzliche Worte, die uns noch in Jahrzehnten ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern wird.
Wir hatten eine Sofortbildkamera dabei und jeder, der wollte, konnte Aufnahmen machen. Es entstanden so viele tolle Fotos und jeder hatte Spaß mit dem Apparat. Und es gibt schon viele „Bestellungen“ für eine Collage der Fotos.
Ein Teil der Gesellschaft folgte noch unserer Einladung auf unsere Terrasse, wo bis 1.45 gefeiert wurde. Wenn Herzensglück und ich nicht gesagt hätten, dass wir schon sehr müde sind und ins Bett wollen, wären alle weiter sitzengeblieben.

Wir plumpsten also zufrieden ins Bett, ließen den Tag noch einmal Revue passieren, freuten uns an dem einen oder anderen Moment … und den Rest der Hochzeitsnacht hüllen wir in Schweigen. 😉

In den letzten Tagen haben wir immer wieder über die Feier gesprochen und erfreuen uns an den Erinnerungen, die dabei hochkommen. Die Rückmeldung der Gäste, die sich nochmal für die Einladung bedankten und betonten, wie schön das Fest gewesen sei, freut uns auch sehr.
Meine Schwiegermutter rief 3 Tage nach dem Fest an, um zu sagen, dass dies die schönste Hochzeit gewesen sei, auf der sie jemals war.
Und wir …. wir genießen das Eheleben, freuen uns, dass das Leben uns zusammengeführt hat, dass wir dies alles erleben dürfen.

Es grüßt euch eine herzensglückliche
Patentsocke

 

 

 

250. Text_Der Countdown läuft

Standard

Liebe Blogbesucher!

Der Juni hat begonnen.
Und er hat gut begonnen!

Kleintochter ist nun eine reife Tochter – sie hat gestern ihre große Abschlussprüfung mit Bravour geschafft.

Und wenn ein Monat so toll startet, dann sollte er doch so weitergehen
… also ich hätte nichts dagegen. 😉

In 4 Tagen kommt meine Großtochter mit ihren Lieben zu uns und bleibt dann 9 Tage bei uns.
Darauf freuen wir uns alle schon sehr.
Wir werden die Tage immens genießen!

Und in 11 Tagen ist unsere Hochzeit.
Auch auf dieses Fest freuen wir uns schon.

In 17 Tagen starten dann der Küchenabbau und die Stemmarbeiten.
Gut, auf diese Woche freue ich mich nicht wirklich.
Es wird Staub, Lärm, Chaos und hoffentlich keine bösen Überraschungen geben.
Aber es gehört dazu, wenn wir uns dann über eine funktionale, moderne schöne Küche freuen wollen.

Und in 24 Tagen wir die neue Küche geliefert und die beiden Tage darauf aufgebaut.

Und kaum hat man sich versehen, ist der Juni auch schon wieder zu Ende.

Also wohlan, lasst uns den Monat feiern!

Es grüßt euch eure glückliche Patentsocke

***
Hier ein Blick auf mein Hochzeits-Outfit.
Den wunderschönen Seidenschal von Jim Thompson hat mir mein Herzensglück vor
2 Jahren von seiner Reise mitgebracht.

 

nor

 

 

249. Text_Wie die Zeit vergeht!

Standard

Liebe Blogbesucher!
Die Zeit läuft und läuft und läuft.

Gerade erst habe ich geschrieben, dass wir nach Manchester fliegen, schon sind wir seit Sonntag wieder zurück.
Wir haben sehr schöne, interessante, angenehme Tage dort verbracht.
Wir finden beide, dass die Stadt sehenswert ist. Altes und Neues Seite an Seite, freundliche Menschen, alles sehr nah beieinander, fußläufig erreichbar, viele verschiedene Stadtviertel: von der eleganten Innenstadt mit urigen Pubs und Malls bis zum von der Kreativszene belebten Northern Quarter über die Gebiete rund um den Kanal bis zur Curry Mile.
Wir haben gar nicht alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten, obwohl wir vom Morgen bis zum Abend auf den Füßen waren.

Das Wetter meinte es auch ganz gut mit uns. Bis auf Freitag, an dem es vom Morgen bis zum Nachmittag geregnet hat – was uns nichts ausgemacht hat, da wir diverse Museen (alle freier Eintritt) auf unserer Programmliste hatten – schien die Sonne und es war angenehm warm. Als wir Freitag das letzte Museum verließen, schien die Sonne auch wieder und es wurde richtig heiß. Da neben dem Museum gerade der Castlefield Food Market war, haben wir uns dort mit Bier und Pulled Pork vor die Musikbühne gesetzt und entspannt das Treiben rund um uns betrachtet.

***

Kleintochter steuert auf ihren Großjährigkeits-Geburtstag zu, hat die schriftlichen Arbeiten erledigt und lernt gerade für die mündlichen, die sie am 1. Juni absolviert.

Dann ist die Schullaufbahn Geschichte und das Studium ruft.
Vorher macht sie noch mit Freunden eine Reise nach Griechenland, danach Ferialpraxis und abschließend ist sie noch mit meinen Eltern und der Familie meines Bruders eine Woche in Caorle.

Im August möchte sie den Führerschein machen.

Gestern ging ich an ihrer offenen Zimmertüre vorbei (sie war gerade außer Haus) und dachte mir, dass sie mir/uns schon abgehen wird, wenn sie mal nicht mehr zu Hause wohnt. Ich kann wirklich „uns“ sagen, denn Herzensglück versteht sich ganz ausgezeichnet mit ihr, mag die Gespräche, die wir mit ihr haben (gestern z. B. über Religion, Sinn des Lebens etc.)

***

Und in 4 Wochen ist unsere Hochzeit. 🙂
Es spürt sich noch immer sehr gut an und wir freuen uns beide auf den Tag.
Und natürlich auf all die vielen, vielen Jahre, die wir miteinander leben.
Ich hoffe, es sind noch gaaaaaaaanz viele!

***
Es stehen viele Veränderungen an, Lebensphasen neigen sich dem Ende zu, neue Horizonte tauchen auf …. und ich freue mich auf alles.
Ich habe einen Mann an meiner Seite, mit dem ich die schönen Dinge genießen kann und der mir Zuspruch gibt und auch Kraft, wenn es mal nicht so rund läuft.

Es grüßt euch eine glückliche Patentsocke

Hier ein paar Impressionen aus Manchester

17990807_1837785876541654_6433662492885458150_n18033450_1837144736605768_8915952322786977341_n18341830_1837145316605710_244352631565971913_n18342188_1837786329874942_4014952467043667736_n18342549_1837786073208301_1553607220023162141_n18402676_1838312236489018_7233957865073614025_n18403127_1837144906605751_6208880689225907344_n18403311_1838857916434450_6080699375469542561_n18403680_1838312156489026_6987108155682741160_n18425520_1837786119874963_1858150974708343278_n18446774_1837785996541642_4433369591570201835_n

 

 

 

 

 

 

248. Text_Manchester, wir kommen!

Standard

Liebe Blogbesucher!

Übermorgen geht es nach Manchester, wo wir bis Sonntagnachmittag bleiben.
Jedem, dem wir das erzählen, fragt ungläubig, ob einer von uns dort arbeitsmäßig zu tun hätte oder ob wir Freunde besuchten.
Manchester ist für einen Städtetrip wohl ein eher ungewöhnliches Ziel. 🙂

Auf unserer To-do-Liste stehen schon einige sehr sehenswerte Dinge und die Tage werden wieder wie im Flug vergehen.
Es ist wieder ein schöner Mix aus Museen, Stadtvierteln, Afternoon Tea, Gartenanlage (in 40 Minuten mit dem Zug von Manchester aus zu erreichen), Stadiontour, Boot fahren …

Samstag feiern wir in dieser Stadt Herzensglücks Geburtstag.

***
In unserer Heimatstadt ist seit gestern unser Freund aus Kapstadt, in dessen Haus wir im Jänner wohnten, zu Besuch.
Er war gestern mit meinen Eltern bei uns zum Abendessen eingeladen und es war ein sehr feiner Abend.
Es ist schön, Menschen zu kennen und sich mit ihnen unterhalten zu können, die weltoffen sind, interessiert an anderen Menschen und Ländern.

***
Samstag waren Herzensglück und ich zum 2. Mal mit meinem Bruder und meiner Schwägerin essen.
Es ergeben sich immer sehr angenehme, offene Gespräche, die wir alle sehr genießen.
Wir wollen diese Abendessen zur Tradition werden lassen.

Es grüßt euch eine frohe, herzensglückliche Patentsocke

247. Text_Metamorphose

Standard

Liebe Blogbesucher!

Kennt ihr das auch?
Im Übergang vom Alten zum Neuen gibt es diese Momente, wo man alles anhalten, das Alte nicht verabschieden möchte, in Erinnerungen versinkt und das Neue, weil unbekannt, noch nicht ganz greifbar, noch nicht in seiner ganzen Pracht vorhanden,
ein bissel unsicher macht.

Das erste Mal ging es mir so bei einem Friseurbesuch.
Ich saß da mit nassen Haaren, die Haarlänge gekürzt.
Nichts mehr von dem Patentsocken-Look, der mir vertraut war.
Und die neue Frisur noch nicht vorhanden.
Da kam der Moment, in dem ich die Entscheidung bereut habe, mal „anders“ aussehen zu wollen.
Mit Fortschreiten des „neuen“ Aussehens kam die Zuversicht zurück, dass das ja gar nicht so schlecht wird.
Und am Ende war ich sehr zufrieden.

Heute geht es mir mit der Küche so.
Seit 34 Jahren lebe ich in dieser Küche meines Großvaters aus den 1950er-Jahren.
Viel zu wenig Platz, abgeschrammt, Rückenschmerz-verursachende Arbeitsplattenhöhe.
Auf den Farbausdrucken und in meiner Phantasie  nimmt die neue Küche Gestalt an.
Und ich spüre Bangen, ob mir diese dann gefallen wird.
Plötzlich kommt Sentimentalität auf, was die alten Kasteln betrifft, die Ordnung, die aufgrund des Platzmangels eigentlich gar keine ist, die ich im kleinen Finger habe.
Und die neue, moderne Küche schält sich erst nach und nach aus dem Dunkel der Zukunft hervor.
Ein wenig Bangigkeit ist da, wie das mit der neuen Atmosphäre in der Küche dann wird.

 

246. Text_As time goes by

Standard

Liebe Blogbesucher!

Ist jetzt doch schon ein bissel länger her, dass ich geschrieben habe.
Es war einfach zu viel los.

Mein neuer Verantwortungsbereich in der Arbeit macht mir sehr viel Spaß, ich kann sehr eigenständig arbeiten, er ist abwechslungsreich, aber auch (heraus)fordernd.

Privat kommt durch das Erwachen der Natur nun auch die Gartenarbeit dazu.
Ich genieße es, draußen die Hände in die Erde zu stecken, zu sehen, was alles aufblüht, das Gras wurde von Herzensglück schon einmal geschnitten, eine Metallrasenkante haben wir zwischen Böschungsende und Rasen gesetzt.
Immer begleitet und beobachtet von unseren beiden Katzendamen, die es auch genießen, dass wir ihnen draußen Gesellschaft leisten.

Unsere Küchenplanung gedeiht auch. Gestern hatten wir einen weiteren Termin im Küchenstudio, bei dem letzte Details besprochen wurde. Man glaubt ja gar nicht, was alles zu entscheiden und zu bedenken ist.
Da wir einen wirklich sehr kompetenten Planer „erwischt“ haben, sind wir in dem Prozess professionell begleitet.

Unsere Hochzeit nähert sich auch. Herzensglück muss sich noch Hemd und Krawatte besorgen. Unsere beiden Hochzeitslieder von Van Morrison haben wir bereits als MP3 auf den Stick geladen und hoffen, dass das mit dem CD-Player am Standesamt auch funktioniert. Herzensglück möchte das vor der Hochzeit (nicht 10 Minuten davor, sondern Tage davor) mal ausprobieren.
Vorige Woche waren wir bei einem Rechtsanwalt (Herzensglück besitzt eine Rechtsschutzversicherung, die die anwaltliche Erstberatung übernimmt), da wir abklären wollten, wie das im Fall aussieht, wenn ich vor ihm sterbe, da ich ja  Eigentümerin des Hauses bin, das an meine Kinder gehen soll. Wichtig war Herzensglück, dass er davon nichts möchte (jedoch gibt es eine gesetzliche Erbfolge), aber er und ich sicherstellen möchten, dass er ein lebenslanges Wohnrecht hat und nicht auf der Straße steht, wenn es mich mal nicht mehr gibt. Der Anwalt hat sehr kompetent Auskunft gegeben und es ist ganz einfach, alle unsere Vorstellungen bereits im Testament zu regeln. Dazu braucht es nicht mal einen (kostenpflichtigen) Notariatsakt.

Nun steht Ostern vor der Tür. Ich habe festgestellt, dass es mir zu viel wird, die gesamte Familie zum Brunch bei mir zu haben, also  machen wir morgen eine Jause, zu der mein Ältester samt Familie und meine Eltern kommen. Die anderen beiden Tage verbringen wir gemütlich zu Hause, gehen eventuell ins Kino, spazieren (so es das Wetter zulässt) …

Gestern waren Herzensglück und ich nach dem Küchenstudio noch bei Ikea und stellten wieder einige Male fest, dass wir gleiche Assoziationen, Gedanken haben.
Und wenn wir Dinge/Situationen mal nicht wirklich deckungsgleich beurteilen, dann haben wir eine sehr gute Gesprächsbasis.
Ich  lerne dazu, dass ich nicht alles selber mache und dann genervt bin und andere aus der Überforderung angrantle, sondern sage, wenn ich Hilfe benötige. Gar nicht so einfach, wenn man das jahrzehntelang nicht eingeübt hat. 😉

Ihr seht also, es geht uns noch immer herzensglücklich gut.

Es grüßt euch
Eure Patentsocke