271. Text_Geburtstagsüberraschung

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Liebe Blogbesucher!

In ein paar Tagen feiere ich Geburtstag.
Mich selber beschenke ich mit 2 freien Tagen und Herzensglück hat schon vor einiger Zeit angefragt, an welchem Freitag im August/Anfang September ich mir freinehmen könne.

Ich nannte ihm 2 Termine und bekam kurz darauf die Information, dass ich mir an dem einen tatsächlich frei nehmen soll und am nächsten Tag, dem Samstag, mit meinem Klienten  kein Treffen ausmachen könne.
Ich trage also im Kalender ein und sehe, dass wir Samstagabend ein Konzert haben, auf das wir uns schon sehr freuen.

Also meine Frage, ob sich das Abendprogramm dann eh ausgehe.
Antwort: Nein.
Ich: Du weißt, das ist XY mit dem Orchester XY und dem ganz tollen Porgramm mit unseren Lieblingskomponisten
Er: Ja, ich seh grad, ich hab es eh auch im Kalender stehen, aber übersehen.
Trotzdem, wir müssen die Karten verschenken oder verkaufen.
Ich: Am Sonntag sind wir mit meinem Bruder und seiner Frau im Kabarett – das schenken wir ihm zu seinem Geburtstag. Das geht sich schon aus. Oder?
Antwort: Nein, auch hier müssen wir die Karten weitergeben. Ich hab was gebucht, das geht nur mit Problemen umzuorganisieren …

Ich merke, dass ich überlege, ob ich mich über die Geburtstagsüberraschung überhaupt noch freue, wenn zwei sehr schöne andere Termine nicht stattfinden können.

15 Minuten später eine neue Nachricht von Herzensglück: Alles gut! Wir können ins Konzert und zum Kabarett, ich hab alles auf eine Woche später verlegt.
Als ich am Abend nach Hause komme, erfahre ich noch, dass wir wegfliegen.
Er verrät aber nicht wohin, nur soviel: Es wird wundervoll!!

Ich werde am Abend vor dem Abflug erfahren, ob ich Mütze und Schal oder Sommerkleidung einpacken soll und erst auf dem Weg zum Gate erfahre ich,
wohin es geht.
Mehr ist ihm nicht zu entlocken, obwohl er fast platzt vor Vorfreude.

Und ich: Ich freue mich schon sehr.
Und ich merke, wie es sich ungewohnt, aber sehr, sehr gut anfühlt, dass ich mich mal um nichts kümmern muss, nichts recherchiere, vorab plane …
Sondern es einfach auf mich zukommen lassen kann.

Seid ihr jetzt auch schon alle gespannt, wohin es geht?
Dann müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. 😉
In 5,5 Wochen kann ich es euch verraten.

Es grüßt euch eine herzensglücklich neugierige
Patentsocke

 

 

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270. Text_Gesetz der Serie

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Liebe Blogbesucher!

Jetzt hat es zugeschlagen: das Gesetz der Serie.

Erst begann der Fernseher bei 2 Programmen das Bild pixelig zu machen und den Ton zu verkrächzen. Blöderweise ist eines der Programme das, auf dem jedes 2. Spiel der WM gezeigt wurde, darum musste Herzensglück auf einen Sender wechseln, dessen Komentator er gar nicht leiden kann. Aber was soll’s, bevor er die Spiele gar nicht sieht halt mit doofem Kommentator.

Dann beschloss unsere Gegensprechanlage, dass sie die Türe nicht mehr öffnet. Die Klingel funktioniert. Also dass jemand vor der Türe steht,  dürfen wir wissen, aber wir müssen dann selbst zur Gartentür und öffnen, weil Türöffner nicht möchte.
Gestern war ein handwerklich geschickter Nachbar gute 2 Stunden bei uns, hat alle Leitungen überprüft, Stromdurchfluss überprüft – alles geht.
Aber wenn man auf den Knopf des Gerätes drückt, summt es draußen nicht.

Dafür konnte er Herzensglück aber bei unserem 3. „Unglück“ helfen. Er hat mit ihm die Waschmaschine aus dem Keller in den Vorgarten geschleppt.
Denn die ist auch eingegangen.
Hat die letzten Waschgänge schon immer sehr wenig Wasser reingelassen. Ich lt. Bedienungsanleitung den Zuflussschlauch abmontiert, Siebe gereinigt, wieder angeschlossen. Noch immer nur tröpfchenweise Wasser. Durch die Einlasslöcher an der Decke der Wachmittelkammer kommt nur ganz wenig Wasser – also sind die verstopft.
In Zeiten von Youtube mal ein Video gesucht und tatsächlich gefunden, wie man die ausbaut und durch eine neue Kammer ersetzt. Nix für Ungeübte.
Anruf beim Kundendienst ergibt, dass die Reparatur schon fast so viel kostet wie eine neue. Also mal Rechnung suchen, wie alt das Gerät ist, ob sich das noch auszahlt.
Denn die Bullaugentüre ist auch schon sehr „wakelig“. Der Magnetmechanismus funktioniert nicht mehr. Im Türrahmen scheppert dafür immer etwas, wenn man sie bewegt.
Rechnungsordner vom Dachboden mit Rechnungen zurück bis ins Jahr 2010 geholt und keine Rechnung gefunden.
Also eine neue online bestellt beim Elektrohändler unseres Vertrauens, die hoffentlich am Mittwoch geliefert wird.
Die dunkle  und weiße Wäsche inzwischen über die Gasse zu meiner Mutter gebracht und dort gewaschen.

Die Weißwäsche war gestern erst um 21.30 fertig, also ging ich sie heute in der Früh im Garten aufhängen. Beim Zurückgehen Richtung Haus denke ich mir, dass es irgendwie heller, freier aussieht und …. Oh du meine Güte: Unser Birnbaum hat sich in der Nacht umgelegt.
Komplett!
Nun liegt er teilweise auf dem Zaun der Nachbarn. Ich wollte ja gleich loslegen, in der Arbeit Bescheid geben, dass ich nicht komme, Motorsäge von den Eltern holen …
Dann wurde mir klar, dass beim Absägen der Äste, die auf dem Zaun liegen, der Baum komplett auf mich fällt, weil ihm die Stütze fehlt.
Die Nachbarin angerufen und mit dieser vereinbart, dass wir uns das am Nachmittag gemeinsam ansehen und dann so sägen, dass möglichst wenig kaputt geht.
Den Gärtner hab ich auch kontaktiert, der kommt Freitag, um die Teile kleinzuschneiden und abzutransportieren.
Und dann muss ich noch mit der Haushaltsversicherung reden, ob ein etwaiger Schaden der Nachbarn von ihnen übernommen wird.

Und für die nächste Zeit reicht es mir mal mit Herausforderungen, das könnt ihr mir glauben!

Es grüßt euch eine trotz aller Widrigkeiten noch immer herzensglückliche
Patentsocke

269. Text_Flügge werden

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Liebe Blogbesucher!

 

Kleintochter hatte sich voriges Jahr bei der Reise anlässlich des Abschlusses der Schule ja in einen Griechen verguckt.
Dann hatten wir ja die „Freude“, ihn zwei Mal beherbergen zu dürfen und alle, die Kleintochter kennen, waren wenig begeistert von dem jungen Mann.

Vor ein paar Wochen war sie mit Freunden wieder in seiner Heimtstadt.
Und sie kam ziemlich ernüchtert zurück.
Also eigentlich war sie schon vor dem Wegfliegen ein wenig enttäuscht.
Denn während sie auf das Ankunftsdatum hinge“fiebert“ hatte, hat er bei ihrem Anruf einen Tag vor ihrer Ankunft  gemeint, er hätte gedacht, sie käme eine Woche später.
Und als sie dann endlich angekommen war, war er trotz wochenlangem Nichtsehen nicht besonders aufmerksam.
Das fiel nicht nur ihr auf, sondern auch die mitgereisten Freunde fanden seine Art sehr eigentümlich.
Auf ihre Frage zum Abschied, wie nun der Beziehungsstatus sei, meinte er, es sei alles sehr kompliziert, da so viele Kilometer zwischen ihnen lägen und und und.
Sie hat es bei ihrer Ankunft in unserer Heimatstadt für sich emotional abgehakt.

Nun hat sie einen anderen jungen Mann kennengelernt, der sich um sie bemüht. Er hat Job, Auto und das Haus seiner Tante gemietet. Er hat Ziele, die er verfolgt.
Wir durften ihn auch schon ein Mal kurz kennenlernen und man sagt ja, der erste Eindruck sei entscheidend: Und der war gut. Er hat eine sehr offene, herzliche Art.

Nun hat Kleintochter bereits die 2. Nacht auswärts verbracht.
Sie und ich haben vereinbart, dass sie mir eine kurze Nachricht schickt, wenn sie auswärts nächtigt.
Einfach, damit ich mir keine Sorgen mache, wenn sie nicht heimkommt.

Es beginnt sich schon ein wenig so anzufühlen, wie es ist, wenn sie mal ganz ausgezogen ist.

Für mich ist diese Situation neu und ich muss gestehen, dass sie mir gefällt.
Nach Jahrzehnten, in denen ich eigene Aktivitäten erst nach Organisation einer Betreuung meiner Kinder – und zuletzt Kleintochter –  in Erwägung ziehen konnte, kann ich seit einiger Zeit frei entscheiden, was ich mache, ohne vorher ein Netz zu ziehen, damit Kind(er) versorgt und gut aufgehoben ist/sind, wenn ich weg bin.
Das ist schon eine besondere Freiheit.

So ist es gerade eine Phase des Flügge-Werdens – für Kleintochter und mich. 🙂

 

268. Text_Urlaubs-Funkstille

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Liebe Blogbesucher!

Die letzten 3 Wochen hatte ich Urlaub.
Das Projekt, für das ich hauptverantwortlich bin, hat da nämlich seine „Sommerpause“, die auch ich genutzt habe, um abzuschalten.

Herzensglück hat nicht so viele Urlaubstage wie ich (ich arbeite grad noch die Urlaubstage von vor 2 Jahren ab) und musste deshalb zur Arbeit.

Ich habe die Tage sehr entspannt verbracht.
Ein paar Erledigungen, Gartenarbeit, Haushalt, Freundinnen treffen, im Pool plantschen …

Auch ein Besuch bei Tochter und ihren Lieben im Nachbarland war dabei.
Leider viel zu kurz.
Aber es hat gut getan, sie nach einem Jahr wiederzusehen.
Ihren neuen Partner haben wir auch kennengelernt.
Er ist ein sehr, sehr Lieber!
Mein Enkelkind ist so ein süßer Knopf und ich hab die Momente mit ihm sehr genossen.

Im November haben sie vor, zu uns zu kommen.
Mal sehen.
Da sie beide beim selben Arbeitgeber angestellt sind, ist es für sie nicht ganz so einfach, gleichzeitig Urlaub zu bekommen.
Kleintochter blieb noch ein paar Tage länger bei ihrer Schwester und die beiden haben die gemeinsame Zeit auch sehr genossen.

Die nächsten freien Tage sind dann im August.
Ich habe es meinen Arbeitskolleginnen gleichgemacht und mir die Tage rund um meinen Geburtstag freigenommen. 🙂
Und im September geht es dann noch einmal für 10 Tage nach Thailand.

Herzensglück und ich haben unseren 1. Hochzeitstag gefeiert.
Und jeden Tag aufs Neue sind wir glücklich, einander begegnet zu sein.
Es ist einfach nur wunderschön!

So grüßt euch eine nach wie vor herzensglückliche und nun auch urlaubserholte Patentsocke

 

 

267. Text_Radeln

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Liebe Blogbesucher!

Da ich anscheinend jetzt in einem Alter bin, in dem mein Körper weniger Kalorien verbraucht als früher und ich daher bei gleicher Nahrungsaufnahme merke, wie die Hosen enger werden, habe ich beschlossen, etwas für meine Fitness zu tun.

Ich habe mein Rad also zur Werkstatt gegeben, damit es nach Jahren des Stillstands wieder auf Vordermann gebracht wird. Von der Werkstatt ging es dann gleich zweirädrig nach Hause. Ein bissel „nackig“ kam ich mir bei der großen Kreuzung unter all den Autos vor.
Dann haben Herzensglück (der sein Rad auch überprüfen ließ) und ich an einem Abend eine kleine Runde von unserem Haus weg gemacht und mal 4 Kilometer probeweise abgespult.
Dann kam der Gedanke auf, dass ich mit dem Rad in die Arbeit fahren könnte. Das bedeutet fast einmal durch die ganze Stadt. Herzensglück schlug vor, dass  wir uns die Strecke, die ich bewältigen muss, mal ansehen und an einem Feiertag probeweise von zu Hause zu meiner Arbeitsstelle radeln.
11 Kilometer und 40 Minuten später waren wir am Ziel. 🙂

Weil es so schön war, sind wir dann noch ein bissel geradelt und haben bis zu Hause insgesamt 30 Kilometer hinter uns gebracht.
Nun weiß ich auch, dass ich Knochen bei den Pobacken habe, die sich schmerzhaft zu Wort gemeldet haben. 😉

Und heute war es soweit: Ich bin wieder von zu Hause bis zur Arbeit geradelt. Herzensglück hat auch seinen Drahtesel gesattelt und fuhr ein Stück des Weges vor mir, er war aber schneller und irgendwann verlor ich ihn aus den Augen. Wir hatten aber schon vorher ausgemacht, dass jeder sein Tempo fährt. Herzensglück hat bis zu seiner Arbeit noch ein paar mehr Kilometer zu bewältigen, nämlich insgesamt 16.
Leider ist ein Großteil meines Weges zwar über Radwege zu fahren, aber doch neben dem Kfz-Verkehr.
In der Arbeit habe ich die Möglichkeit zu duschen und mich umzuziehen.
Nach der Arbeit treffen Herzensglück und ich uns und wollen gemeinsam nach Hause radeln. Dazwischen wollen wir stehenbleiben, wo es uns gefällt, und was trinken, also so richtig „gemütlich“.
Morgen gönne ich meinem Po und den Beinmuskeln eine Pause und radel am Freitag wieder zur Arbeit.

 

266. Text-Wochenende in Brünn

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Liebe Blogbesucher!

Wieder einmmal sind Herzensglück und ich aufgebrochen, um uns eine Stadt anzusehen.
Im Herbst vorigen Jahres haben wir einen Artikel über die Villa Tugendhat in Brünn gelesen und waren entschlossen, uns diese Ville, geplant von Mies van der Rohe, persönlich anzusehen.

Da man die Gruppen klein hält, die durch das Haus geführt werden, muss man sich entsprechend früh anmelden. Wir taten das im November und baten um einen Termin für Ende Mai an einem Wochenende und bekamen Sonntag, 27. 5., 11 Uhr, zugeteilt.
Da wir die Stadt selbst auch nicht kannten, entschieden wir, bereits am Freitag loszufahren, um Brünn zu erkunden.
Wir kamen am späteren Nahcmittag an und nahc bezug des Hotels spazierten wir i ndie Innenstadt und stellten fest, dass auf dem Freiheitsplatz gerade ein Wenfest stattfundet. Etliche Standeln mit Weinangeboten, Essenstände und eine kleine Bühne, auf der iene Folkloregruppe spielte, luden uns dazu ein, Halt zu machen.
Weiter ging es dann zum rathaus, essen Turm man über 151 Stufen bsteigen kann. Aber ist der nicht schon zu? Nein ,noch 45 minuten geöffnet, also haben wir ihn erklommen und genossen die Aussicht auf Brünn ganz alleine.

Nun meldete sich der Hunger und wir kehrten in ein Lokal ein, saßen aufgrund des sommerlichen Wetters auf der Terrasse, konnten die vorbeiziehenden Menschen beobachten und einfach nur genießen.

Auf dem Weg zurück zum Hotel tönte aus einem Innenhof „Another brick in the wall“, was uns veranlasste hineinzugehen. Eine Band spielte, fröhliche Menschen rockten zur Musik ab und wir schlossen uns mit einem Bier der ausgelassenen Stimmung an.
Weiter ging es an der Jakobskirche vorbei, wo uns ein Strom an Menschen auffiel, der ins Kircheninnere strömte.
Wir, neugierig, wie wir sind, haben uns angeschlossen und erstmal einer Musikgruppe an der Kirchenaußenwand bei „What a wonderful world“ zugehört. Ein Plakat klärte uns dann auf: „Lange Nacht der Kirchen“.
Wir können bis zum Orgelspieler auf der Empore hochsteigen, genießen den Blick von oben in das Kirchenschiff und die Klänge, die der Orgel entlockt werden.
Wenn Lange Nacht der Kirchen ist, wird doch die Kathedrale auch noch geöffnet sein, obwohl es bereits 23 Uhr ist.
Wir gehen also zur Kathedarle, in der Orgel und Chor gerade ein Stück von Hayden zum besten gibt. Untermalt von den raumfüllenden Klängen sehen wir uns um.
Zurück geht es durch die Stadt zum Hotel, viele Lokale auf unserem Weg, alle gut gefüllt mit Menschen, die lachen, plaudern.
Samstag starten wir wieder in der Innenstadt, gehen auf Schloss Spielberg hinauf, von wo aus wir wieder einen tollen Blick über die Stadt haben. Da der Aufstieg bei den sommerlich heißen Temperaturen durstig machte, kehren wir auf ein Bier in die schlossschenke ein und sehen von dort unser nächstes Ziel: die Brauerei Starobrno, wo man um 11 und 13 Uhr eine Führung machen kann.
Da wir die einzigen Interessenten sind, bekommen wir quasi eine Privatführung. Im Eintrittspreis ist ein Gutschein für ein Bier in der brauerei-eigenen Gatswirtschaft inkludiert, den wir natürlich einlösen.
Dann fahren wir mit der Straßenbahn zum Messegelände, da an diesem Wochenende die Eröffnung der Feier „100 Jahre Tschechien“ stattfindet. Wir sehen eine Fotoausstellung, Oldtimer und bestaunen die Architektur der Ausstellungspavillons.
Wir kehren zum Hotel zurück, um uns frisch zu machen.
Den Abend verbringen wir nochmal in der Gastwirtschaft der Brauerei bei Essen, Bier und Champions-League-Finale.
Sonntag gehen wir nochmal in die Stadt zur St.-Thomas-Kirche, da wir auf dem Vorplatz eine Ausstellung mit Fotos von Personen und Ereignissen, die für Tschechiens Geschichte von Bedeutung waren/sind, ansehen wollen.
Danach geht es zu Fuß in einem 20-minütigen Spaziergang zur Villa Tugendhat. Da wir vor Führungsbeginn vor Ort sind, können wir den Garten besichtigen und einen ersten Blick auf die Villa machen.
Die Führung selbst ist sehr interessant und faszinierend, die Geschichte des Hauses zu erfahren und festzustellen, wie visionär Van der Rohe hier geplant hat.
Wir verlassen Brünn und beschließen, dieser schönen Stadt noch einmal einen Besuch abzustatten.

                                                             Kathedrale & Villa Tugendhat

 

265. Text_Zurück aus Liverpool

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Liebe Blogbesucher!

Gestern kamen wir nach unserer 4-tägigen Städtereise nach Liverpool wieder in der Heimatstadt an.
Die Stadt ist durchaus besuchenswert und hat uns für diese Tage eine ganze Menge Programm geboten.
Aber Manchester hat uns beiden voriges Jahr besser gefallen.
Liverpool hat einen raueren Charme als ihre Nachbarstadt. Ich habe auch eine ganze Menge Obdachloser gesehen, die dort in den Einkaufsstraßen in ihren mit Pappkarton, Decken und Schlafsack ausgekleideten Nischen lagern. Manche haben es zu einem Campingzelt gebracht, in dem sie auf Leerstandsgeländen „wohnen“.
Angeblich sprechen die Liverpudlians – wie sie sich selbst nennen – Englisch. Es ist aber nicht das Englisch, das ich in der Schule gelernt habe. Oft verstehen Herzensglück und ich sie erst bei der 3. oder 4. Nachfrage, wenn sie deutlich langsamer und akzentuierter sprechen.
Wir waren auf dem Crosby Beach 9 Kilometer außerhalb von Liverpool, wo 100 Metallfiguren stehen, die der Künstler Gormley als Abbild seines Körpers geschaffen hat und die dort entlang von 3 Kilometern am Strand stehen. Manche nah der Promenade, andere draußen am Meer und es sieht nur ihr Kopf aus dem Wasser oder – je nach Ebbe und Flut – auch der Oberkörper …
Wir haben die Innenstadt durchwandert, haben den 100 Meter hohen Dom der mächtigen Kathedrale erklommen (per Lift und Stiegen), waren in Sefton Park, haben diverse Museen besucht – u. a., wie könnte es anders sein 🙂 – das Beatles Museum.
Am letzten Abend traten wir genau in dem Moment aus dem Lokal, in dem wir gegessen hatten, als die Sonne unterging und die Stadt in eine wunderschöne Farbstimmung tauchte und die Kathedrale mit ihren dunkelroten Ziegeln erstrahlte.
Herzensglück hat jede Menge Fotos gemacht und war von den diversen Motiven, die sich geboten haben, ganz begeistert.

Es sind schöne Eindrücke, die wir wieder gewonnen haben.
Und wir haben die Zweisamkeit außerhalb unserer 4 Wände genossen, sind Hand in Hand durch die Stadt spaziert, haben viel gelacht und uns gemeinsam an diversen Momenten erfreut.

Es grüßt euch eine herzensglückliche Patentsocke